Logo RAV IA Seit März 2008 Anlaufstelle für
administrativ versorgte Menschen 1942-1981
info@administrativ-versorgte.ch
Ansprechperson: Dr. h. c. Ursula Biondi 079 207 61 26



 
 
 
 
 
 

Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen

Der Delegierte ist Anlaufstelle für Fragen die sich im Zusammenhang mit Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen bis 1981 stellen.

Telefonzeiten Sekretariat FSZM von Montag bis Freitag 09.00-12.00 Uhr: 058 462 42 84 www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch

   

Unabhängige Expertenkommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen. Zu der Webseite
   
NEU! Kindes- und Erwachsenenschutz - Informationen für Betroffene
Die Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenen­schutz (KESCHA) ist ein Informations- und Beratungsangebot für Personen, die von einer Massnahme des Kindes- oder des Erwachsenen­schutzes betroffen sind. Zu der Webseite
   
Post verkauft Sondermarke für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
Die Zusatzeinnahmen der Sonderbriefmarke mit Zuschlag von 50 Rappen fliessen vollumfänglich in den Soforthilfefonds für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (FSZM) vor 1981, die sich heute in einer prekären finanziellen Situation befinden.
Sondermarke hier bestellen – Ganzes Sortiment

Kalender

   
Ab Mitte November 2016 bis Mitte März 2017 Veranstaltungsprogramm-Ausstellung-Verdingkinder
weitere Informationen

News

Viele der administrativ versorgten Menschen erlebten bereits seit ihrer Kindheit die Hölle in Heimen, auf Bauernhöfen und gar in ihren eigenen Familien. Schliesslich endeten sie in Erziehungsanstalten die aber vielmals Gefängnisse waren und wo sie oft auf unbestimmte Zeit weggesperrt blieben.

Welche Bedeutung hat eine Entschuldigung/ Rehabilitierung?
Warum braucht es eine finanzielle Entschädigung?
Was bedeutet eine wissenschaftliche Aufarbeitung?

 

   
21.02.2017 Die UEK begegnet den Tessiner Behörden und verschiedenen Akteuren in Bellinzona zum Beitrag
   
15.02.2017 VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG ⋅ 1150 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben bisher beim Bund um einen Solidaritätsbeitrag ersucht. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Details zur Auszahlung der Beiträge geregelt. zum Beitrag
   
15.02.2017 Bundesrat regelt Details zu Solidaritätsbeiträgen für Verdingkinder zum Beitrag
   
14.02.2017 BLICK.CH - Kirche sucht weitere Opfer und Mittäter von Pädo-Priestern - Die schockierenden Missbrauchs-Details, die der heute 57-jährige Daniel Pittet publik gemacht hat, schrecken die katholische Kirche auf. Jetzt sucht sie nach weiteren Opfern des Pädo-Priesters Pater Joël – und nach Kirchenleuten, die mitgeholfen haben, die Taten zu verschleiern. zum Beitrag
   
10.02.2017 schweizerbauer.ch - Das Ausmass der Traumata und ihrer Spätfolgen zeigt die Zürcher Studie auf Basis von zahllosen Interviews mit ehemaligen Verdingkindern. Über Generationen hinweg –
nicht nur die ehemaligen Verdingkinder selbst, sondern auch noch ihre Kinder leiden unter den Folgen des Traumas …
zum Beitrag
   
10.02.2017 NEWS.UZH.CH Gescholten und missbraucht - Ehemalige Verdingkinder tragen schwer an ihrem Schicksal. Der Psychotraumatologe Andreas Maercker hat untersucht, wie es ihnen heute geht. zum Beitrag
   
09.02.2017 LUZERNERZEITUNG.CH - Im Interview erklärt der Psychologe Allan Guggenbühl (64), weshalb viele Angst vor einer Begegnung mit der Behörde haben. zum Beitrag
   
09.02.2017 ZENTRALPLUS.CH - Zuger Ständerat Joachim Eder will mehr Hilfe «Der Kanton soll mir nicht kommen, er habe kein Geld»
So lange liegt die staatliche Willkür gar nicht zurück: «Verdingkinder» gab es laut Stalder bis 1960, den Fahrenden wurden sogar bis 1972 noch die Kinder weggenommen. Dazu kamen die fremdplatzierten Heimkinder. Und ebenso Kinder, die man ohne ihr Einverständnis sterilisierte oder kastrierte, weil man ihre Fortpflanzung verhindern wollte ... zum Beitrag
   
04.02.2017 Gestohlene Kindheit - Ehemalige Verdingkinder zeigen ihr Gesicht - Von Peter Klaunzer, Keystone zum Beitrag
   
03.02.2017 ZENTRALPLUS.CH - Versorgt, verwahrt oder verdingt wurden Kinder aus «schwierigen Verhältnissen» auch im Kanton Zug.
Die Zuger Historikerin Gisela Hürlimann hat die traurigen Schicksale von Zöglingen erforscht, die im Kinderheim Marianum in Menzingen lebten. Es ist ein Blick in Abgründe.
«Es ist zu lange weggeschaut worden.» Joachim Eder, Zuger Ständerat zum Beitrag
   
02.02.2017 Verdingung in der Schweiz: Wie Kinder zu Sklaven wurden zum Beitrag
   
01.02.2017 Schon 1000 Gesuche eingegangen: Endlich entschädigt die Schweiz die Zwangsversorgten
Ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte wird aufgearbeitet. Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen können seit Anfang Januar 2017 ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag geltend machen. Innerhalb eines Monats lagen dem Bundesamt für Justiz schon knapp 1000 Gesuche vor. zum Beitrag
   
01.02.2017 Zeitzeugen – Viel wurde über das Thema Verdingwesen in den letzten Jahren gesprochen. Endlich wird es als das benannt, was es eigentlich war: eine Form von staatlich organisierter Kindersklaverei zum Beitrag
   
31.01.2017 NZZ.CH - Noch bis Anfang der 1980er Jahre genügten diffuse Begriffe wie «liederlicher Lebenswandel» oder «Arbeitsscheu», um jemanden zu entmündigen und wegzusperren. zum Beitrag
   
31.01.2017 Tele Top News – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Zürcher Forschungsarbeit gestartet. zum Beitrag
   
30.01.2017 Von einer Baustelle zur nächsten - Guido Fluri hat ein Schicksalsjahr hinter sich: Tumoroperation, Scheidung, politischer Durchbruch. Seine Kindheitserlebnisse treiben ihn an. zum Beitrag
   
25.01.2017 «Man hört entsetzliche Geschichten», sagt Markus Plüss, Sachbearbeiter bei der Fachstelle Gewaltbetroffene des Kantons Schaffhausen.
Der Kanton Schaffhausen hat der Fachstelle das Mandat übertragen, den Direktbetroffenen eines dunklen Kapitels der Schweizer Geschichte dabei behilflich zu sein, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, und das Unrecht, das ihnen angetan wurde, wenigstens ein wenig zu korrigieren. zum Beitrag
   
25.01.2017 Jetzt muss er Beweise haben. Beweise für etwas, das er seit je weiss. Und sein Leben ist lang, 89 Jahre.
Boris war Verdingbub, wurde in Küttigen, Gränichen, Oberentfelden und Buchs untergebracht. Jetzt, ein Leben später, muss er das beweisen, muss bei Gemeindeverwaltungen und am Bezirksgericht nach Belegen suchen. Sonst gibt es keine Opferentschädigung. zum Beitrag
   
24.01.2017 Der Unternehmer Guido Fluri wurde als Kind fremdplatziert. Nun will er Eltern im Umgang mit der Kesb helfen.
Der jahrzehntelange unerbittliche Kampf der Betroffenen trägt immer mehr Früchte. zum Beitrag
   
24.01.2017 AARGAUERZEITUNG.CH - Staatlich verordnete Kindesschutzmassnahmen sind oft einschneidend und können Hilflosigkeit und Verzweiflung auslösen.
Die neue unabhängige Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz (Kescha) in Zürich will Betroffenen Perspektiven aufzeigen und Eskalationen verhindern. - Kesb nicht demontieren - Im Gegensatz zu den Kritikern will die Stiftung laut Fluri die KESB nicht schwächen. Für einen guten Kindes- und Erwachsenenschutz brauche es professionelle und empathische Behörden. Die KESCHA wolle jedoch, dass Betroffene ihre Rechte und Pflichten kennen und für ihre Rechte einstehen können. zum Beitrag
   
24.01.2017 NZZ.CH Kindes- und Erwachsenenschutz - Neue Anlaufstelle bei Konflikten mit der Kesb zum Beitrag
   
21.01.2017 SRF.CH Ein Expertenbericht zeigt: In Krisenzeiten wurden arme Menschen besonders häufig weggesperrt.
«Man hat keine Straftat begangen und man wird trotzdem weggesperrt, verliert dann auch den Zugang zu Geschwistern und Eltern, das ist höchst traumatisierend und stigmatisierend.»

„Willkürliche Staats-Stempel“: „Liederlich“, „Arbeitsscheu“, „Verwahrlost“, „Asozial“, "Prostituierte", "Alkoholiker" etc. - Für die Betroffenen ist ganz klar, nur schon einer dieser "willkürlichen Staats-Stempel" (Stigma) schien ein „Freipass“ zu sein für Behörden, Vormünder und Bezugspersonen, menschenrechtswidrig gegen Kinder, Jugendliche, Erwachsene aus der Unter- und Arbeiterschicht zu handeln und diese zusätzlich noch als gratis oder billige Arbeitskräfte auszunützen. zum Beitrag
   
18.01.2017 ZENKATH.CH - Zehntausende wurden auf beschämende Art zwangsversorgt zum Beitrag
   
18.01.2017 Dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte
Bis in die 1980er-Jahre wurden in der Schweiz Zehntausende ohne Gerichtsurteil so genannt «administrativ versorgt», also weggesperrt. Heute wurde der Zwischenbericht einer Expertenkommission vorgestellt. zum Beitrag
   
17.01.2017 Schweiz aktuell, Schikane für ehemalige Verdingkinder
Ab Anfang Jahr können ehemalige Verdingkinder beim Bund ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag einreichen. Um den finanziellen Zustupf zu erhalten, müssen die Betroffenen aber ihre traumatisierende Kindheit in einem mehrseitigen Formular beschreiben. zum Beitrag
   
12.01.2017 Tagblatt.ch – Opfer bekommen bis Mitte Jahr Geld
SEXUELLE ÜBERGRIFFE Die Bischofskonferenz macht vorwärts mit der Ausrichtung von Genugtuungsbeiträgen an die Opfer, deren Fälle verjährt sind. Die Betroffenen erhalten maximal 20000 Franken. zum Beitrag
   
10.01.2017 RTS.CH Des médicaments testés sans le consentement des patients jusque dans les années 1980 Ce s’est passé dans plusieurs cliniques psychiatriques alémaniques jusque dans les années 80. zum Beitrag
   
09.01.2017 Luzerner Zeitung : «Düsteres Kapitel war nicht nur dunkel»
FÜRSORGERISCHE MASSNAHMEN ⋅ Luzius Mader ist der Kopf hinter der politischen Lösung, welche für die Betroffenen Anerkennung des Unrechts und einen Solidaritätsbeitrag bringt. Diese ist aber weit weg von einer umfassenden Entschädigung. zum Beitrag
   
03.01.2017 Eine kleine Geste für ehemalige Verdingkinder
Bald ist es offiziell: Ehemalige Verdingkinder können beim Bund ein Gesuch einreichen, um für erlittenes Unrecht entschädigt zu werden. Historiker gehen von 20 000 Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen aus. zum Beitrag
   

Buchtipp: Weggesperrt - Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen - Autor: Dominique Strebel

2016

   
27.12.2016 Jahresrückblick 2016 – Wiedergutmachungsinitiative
zum Beitrag
   
20.12.2016 SRF1 Schmerzhafte Spurensuche
Uschi Waser ist eines von vielen Opfern Fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Ihre Erzählungen gehen unter die Haut. Doch für Uschi Waser ist nun auch ein wichtiger Schritt der Aufarbeitung getan: Das Parlament erkennt das Unrecht offiziell an. zum Beitrag
   
19.12.2016 „Ein trauriger Kuhhandel“
zum Beitrag
   
14.12.2016 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 sollen einen Solidaritätsbeitrag erhalten.
Das Gesuch muss spätestens bis 31. März 2018 beim Bund eingereicht werden. Die Beratungsstelle Opferhilfe Aargau Solothurn und das Staatsarchiv bieten den Opfern Unterstützung an. zum Beitrag
   
08.12.2016 Die Geschichte eines Missbrauchs zum Beitrag
   
05.12.2016 «Du hast gar keine Mutter!» – Ex-Verdingkind Charles Probst erzählt zum Beitrag
   
05.12.2016 Thurgauer Zeitung - Gebets- und Bussfeier für Opfer der Kirche
200 Kirchenleute als Täter, davon waren 103 Weltpriester, 47 Ordenspriester oder Ordensbrüder, elf Ordensfrauen, fünf Laientheologen oder Laientheologinnen. Sechs gemeldete Täter hatten andere Berufe und zu 32 Täterinnen oder Tätern waren keine Angaben erhältlich. Die Statistik erfasst laut SBK das ganze Spektrum möglicher Übergriffe - von sexuell gefärbten Äusserungen und Gesten bis zur Vergewaltigung und Schändung. zum Beitrag
   
30.11.2016 Schweiz aktuell - Medikamententests in Zürcher Psychiatrie
Rund 1000 Personen wurden ab den 1950er- bis in die 1980er-Jahre in der Zürcher Psychiatrischen Klinik Burghölzli mit medizinischen Substanzen getestet. Dies zeigt eine Dissertation, die Schweiz aktuell vorliegt. Laut Historikerin Katharina Brandenberger geschah dies teilweise gegen den Willen der Patienten. zum Beitrag
   
30.11.2016 Politische Aufarbeitung gefordert - Zürcher Politiker fordern jetzt eine lückenlose Aufklärung. Drei Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Antworten zu den Versuchen in der Klinik Burghölzli.
In der Klinik Burghölzli wurden auch nicht zugelassene Medikamente verabreicht. Medikamente wurden auch unter Zwang gespritzt. Eine Historikerin untersuchte die Krankenakten der Patienten. Der Kanton erforscht die Abläufe am Burghölzli. zum Beitrag
   
29.11.2016 Staatsarchiv hilft Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Die Schweiz beschäftigt sich aktuell mit einem schwierigen Kapitel ihrer Sozialgeschichte. Es geht um das Schicksal von Menschen, die vor 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen betroffen waren. Zu den Betroffenen würden Verdingkinder, Heimkinder, administrativ Versorgte, Personen, deren Reproduktionsrechte verletzt wurden, sowie Zwangsadoptierte zählen. zum Beitrag
   
29.11.2016 Schlimme Befürchtung: Pharmatests an Heimkindern?
Zürcher AL-Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Auskunft über Medikamentenversuche im Burghölzli an psychisch Kranken. Den Anstoss zum Forschungsprojekt gab SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Sie hatte sich schon im Nationalrat für die Aufarbeitung und Wiedergutmachung dieses düsteren Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte eingesetzt. zum Beitrag
   
29.11.2016 Schmerzhafte Spurensuche für Verdingkinder
zum Beitrag
   
29.11.2016 Opferberatung ist die offizielle Anlaufstelle für ehemalige Verdingkinder
zum Beitrag
   
18.01.2017 Zwischenbilanzworkshop der UEK – Am 18. Januar 2017, 09:45 - 17:00 Uhr findet der erste Zwischenbilanzworkshop der UEK statt.
Ziele des Workshops: Präsentation und Diskussion erster Zwischenergebnisse ; Diskussion und Austausch mit anderen Forschungsprojekten. Flyer (PDF)
   
04.11.2016 Tagblatt.ch - Interview: Anna Miller Glauben Sie, Medikamententests waren auch in anderen Schweizer Kliniken Alltag?
Ja. Wir haben Hinweise, dass dem so war. Es liegt auf der Hand. Welche Kliniken konkret Medikamententests durchführten, weiss man jedoch noch nicht. Aber man muss auch feststellen, dass in öffentlichen Archiven andernorts wenig Material dazu vorliegt. Es scheinen nicht so viele Dokumente von Forschern in öffentlichen Archiven zu liegen. Was alles noch in Privathaushalten liegt, weiss ich natürlich nicht. Hier im Thurgau ist die Materiallage anders, hier liegt viel mehr vor. Man kann nur forschen, wenn man Material hat. zum Beitrag
   
31.10.2016 Tages-Anzeiger: «Das Ausmass der Medi-Versuche in Münsterlingen ist weit grösser»
Jahrzehntelang wurden in der Psychiatrie Münsterlingen Tests mit Medikamenten durchgeführt. Historikerin Marietta Meier über neue erschreckende Zahlen. zum Beitrag
   
31.10.2016 TAGBLATT.CH: Es seien Dutzende Substanzen getestet worden bis in die 1980er Jahre hinein.
Für die Versuche verantwortlich war der damalige Direktor der Klinik, Roland Kuhn (1912-2005). Er soll zusammen mit seinem Oberarzt Patienten mit nicht zugelassenen Medikamenten behandelt haben. "Er trat 1980 als Klinikdirektor zurück, führte die Versuche jedoch auch nach seinem Rücktritt weiter", sagte Meier. zum Beitrag
   
18.10.2016 NZZ.CH Verding- und Heimkinder - Zürcher Regierungsrat lässt Unrechtssystem aufarbeiten
Die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen sind eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Geschichte. Nun soll das jahrzehntelange Unrecht auch im Kanton Zürich aufgearbeitet werden. Die Zeit drängt. zum Beitrag
   
18.10.2016 Top Online Verdingkinder: Zürcher Regierung will dunkles Kapitel aufarbeiten
Die Zürcher Regierung will das dunkle Kapitel der Verdingkinder im Kanton aufarbeiten. Für Untersuchungen und Abklärungen hat die Regierung deshalb eine halbe Million Franken gesprochen. Bis in zwei Jahren soll das Forschungsprojekt abgeschlossen sein. zum Beitrag
   
14.10.2016 DERBUND.CH
«Soeben wurden auf Anordnung 3,5 Tonnen Archivmaterial vernichtet, leider können wir Ihnen deshalb keine Hand bieten.» Das war die Antwort eines Berner Gemeindeschreibers an Gianna Weber von der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Sie befasst sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit dem Verdingkinderwesen in Bern und Zürich. Der geschilderte Vorfall zeigt exemplarisch, welch geringe Bedeutung gewisse Gemeinden ihren Archiven zukommen lassen. zum Beitrag
   
05.10.2016 Spiegel Online Kindersklaven in der Schweiz: "Du bist nichts"
Die Geschichte von Alfred Ryter ist kein grausamer Einzelfall, es ist die Geschichte ganzer Generationen in der Schweiz. Zehntausende Kinder erlebten bis in die Achtzigerjahre hinein Willkür und Gewalt in "fürsorgerischen Zwangsmassnahmen": bei Pflegeeltern oder in Erziehungsanstalten, als Kleinkinder oder Teenager, zwei Jahrhunderte lang. Mit am heftigsten betroffen waren Verdingkinder, der Staat überließ sie Pflegeltern. So wie 1948 den siebeneinhalbjährigen Fred. zum Beitrag
   
16.09.2016 Enfants placés - «C'est un jour historique pour la Suisse zum Beitrag
   
15.09.2106 Historischer Entscheid des Ständerates - Das Ja zu einer Wiedergutmachung wurde möglich, da sich im Vorfeld der Debatte eine breite Allianz für diese Lösung stark gemacht hat. Im Initiativ- und Unterstützungskomitee der Wiedergutmachungsinitiative sitzen National- und Ständeräte aller Parteien. Auch die Schweizer Landeskirchen, der Bauernverband, die Mehrheit der Kantone, die Kantonskonferenzen der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), des Kindes- und Erwachsenenschutzes (KOKES) und der Archivdirektorinnen- und Archivdirektoren (ADK) sowie der Gemeinde- und der Städteverband und zahlreiche weitere Verbände unterstützen eine umfassende Wiedergutmachung. zum Beitrag
Initiativkomitee & Unterstützungskomitee
   
15.09.2106 SRF1 - Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag von bis zu 25'000 Franken. Nach dem Nationalrat befürwortete auch der Ständerat den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur Wiedergutmachungsinitiative. zum Beitrag
   
15.09.2106 HANDELSZEITUNG.CH - Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag von bis zu 25'000 Franken. Nach dem Nationalrat sprach sich auch der Ständerat für den Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative aus. Die kleine Kammer hiess die Gesetzesvorlage des Bundesrates am Donnerstag mit 36 zu 1 Stimme gut. zum Beitrag
   
15.09.2106 TAGESANZEIGER - Bund entschädigt ehemalige Verdingkinder - Beide Kammern haben für ein Gesetz gestimmt, das Opfer von Zwangsmassnahmen finanziell entschädigt. Die Initianten der Wiedergutmachungsinitiative zeigen sich erfreut. zum Beitrag
   
09.09.2016 Eine Sonderbriefmarke für Verdingkinder - Die Schweizerische Post hat eine neue Sonderbriefmarke herausgebracht. Es soll auf das Leiden der Verdingkinder aufmerksam machen. Die Marke – im Wert von einem Franken – wird für einen Franken und Fünfzig Rappen verkauft. Die zusätzlichen Einnahmen kommen voll umfänglich den Verdingkindern zugute. - Die Briefmarke kann man ab sofort bei der Post beziehen. zum Beitrag
   
09.09.2016 Blick.ch In Gedenken an das erlittene Unrecht widmet die Schweizerische Post den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen eine Sondermarke mit Zuschlag. Vertreter der Post haben das Wertzeichen heute Bundesrätin Simonetta Sommaruga sowie Vertreterinnen und Vertretern der Opfer übergeben. Die Zusatzeinnahmen aus dem Verkauf kommen vollumfänglich den Opfern zugute. zum Beitrag
   
08.09.2016 Handelszeitung.ch - Philatelie - Die Post widmet dem dunklen Kapitel eine Sonderbriefmarke.
Verdingkinder, Zwangssterilisierte, administrativ Versorgte: Bis in die frühen 80er-Jahre waren fürsorgerische Zwangsmassnahmen üblich. Die Post widmet dem dunklen Kapitel eine Sonderbriefmarke. zum Beitrag
   
08.09.2016 Die Lupe - Das Briefmarkenmagazin
Die Zusatzeinnahmen der Sonderbriefmarke mit Zuschlag fliessen vollumfänglich in den Soforthilfefonds für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (FSZM) vor 1981. zum Beitrag
   
05.09.2016 BLICK.CH - Paul Richener (67) war in Nusshof BL Verdingkind – heute ist er dort Gemeindepräsident - Die Willkür, die Schläge und die Erniedrigungen verfolgen Richener bis heute. zum Beitrag
   
25.08.2016 LALIBERTE.CH - Quand on internait les filles-mères - En Suisse, jusqu’en 1981, les citoyens trop «dérangeants» pouvaient être emprisonnés sans jugement... zum Beitrag
   
11.07.2016 Das Magazin der Reformierten - Wo Nächstenliebe nur ein Wort war
Bis 1981 wurden Tausende Kinder in Heime gesteckt oder bei Pflegeltern platziert. – Auch reformierte Institutionen waren an diesen Zwangsmassnahmen beteiligt.
Viele Opfer leiden bis heute - wie die Geschichte von Walter Emmisberger zeigt. zum Beitrag
   
11.07.2016 Eindrückliches Referat von Dr. Thomas Huonker an der Weiterbildungsveranstaltung PDAG Königsfelden
Entstehung, Formen und Dauer von Traumatisierungen in Biographien von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der Schweiz vor 1981 zum Beitrag
   
25.06.2016 Sibylle Forrer, evangelisch-reformierte Pfarrerin, spricht das aktuelle Wort zum Sonntag. zum Beitrag
   
23.06.2016 Radio SRF1 – Echo der Zeit – Chronik einer gestohlenen Kindheit zum Beitrag
   
23.06.2016 LETEMPS.CH - Die katholische Kirche entschädigt Missbrauchsopfer anfänglich mit CHF 500'000.--. zum Beitrag
   
21.06.2016 24HEURES.CH - Auch der Kanton Waadt entschuldigt sich bei den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen - Vaud demande pardon aux enfants placés. zum Beitrag
   
08.06.2016 ANNABELLE.CH - "Administrativ-Versorgt 1942-1981"
Die Schweiz muss sich als Nation zu den Geschehnissen bekennen und das Thema aufarbeiten – es gehört in die Schul- und Geschichtsbücher. Erna Eugster hat das Buch «Dreckloch» geschrieben. Uns erzählt die 64-Jährige von ihrer Zeit als administrativ Versorgte, die sie jahrelang im Gefängnis absass – unschuldig. zum Beitrag
   
24.05.2016 France 3 - Au nom de l'ordre et de la morale
Durant des décennies, jusque dans les années 1980, des milliers de jeunes Suisses ont été jetés en prison sans procédure judiciaire, stérilisés, placés de force dans des familles d'accueil ou en maison de rééducation simplement pour avoir eu une conduite jugée menaçante par une société éprise d'ordre et de conformisme. Sur la base de témoignages, d'archives personnelles et de documents d'époque, ce documentaire raconte le calvaire de ces enfants et décrypte un système politique et social qui a conduit des citoyens bien sous tous rapports à en éloigner d'autres, au nom de certaines valeurs morales. zum Beitrag
   
24.05.2016 DERBUND.CH – Zur Nacherziehung versorgt - Die überlieferten Akten lassen die Härten erahnen, denen die jungen Leute ausgesetzt waren...

Der beschleunigte Wandel und das Aufbrechen traditioneller Rollenmuster dürften repressive Haltungen sogar noch verstärkt haben. Tatsächlich nahm die Zahl der versorgten Jugendlichen erst 1969 deutlich ab. Zum Zeitpunkt also, als der gesellschaftliche Aufbruch von 1968 bereits in vollem Gang war und auch die Anstaltserziehung zusehends in die öffentliche Kritik geriet... zum Beitrag
   
16.05.2016 Willy Uldry, parole rédemptrice - Victime d’un placement forcé chez des religieuses, Willy Uldry a connu une enfance brisée. Après des années de silence, il s’est mis à parler zum Beitrag
   
16.05.2016 Au nom de l'ordre et de la morale Ursula Biondi, Présidente de l'Association RAVIA vous invite à découvrir lundi 16 mai 22h25 sur France 3, le documentaire Au nom de l'ordre et de la morale. Ce documentaire de Bruno Joucla et Romain Rosso zum Beitrag
   
28.04.2016 Il buio della Svizzera. «Porto dentro di me lo stigma della prigione, ma adesso è il giorno del rispetto» zum Beitrag
   
27.04.2016 Le testimonianze dei bimbi schiavi zum Beitrag
   
27.04.2016 La réparation des enfants placés est soutenue par le Conseil national
A l’époque, des enfants ont été traumatisés par la dureté de l’assistance sociale. zum Beitrag
   
27.04.2016 Rundschau Brutale Umarmung
Kinder wurden in der Schweiz während Jahrzehnten systematisch den Eltern weggenommen und in Heime gesperrt. Heime, wo sie von Nonnen teilweise schwer misshandelt wurden. Aber während im Nationalrat bereits die Wiedergutmachungs-Initiative diskutiert wird, warten Opfer schweizweit noch immer auf eine erste Entschuldigung seitens beschuldigter Nonnen-Orden. zum Beitrag
   
27.04.2016 SRF1 Verdingkinder erhalten Entschädigung -
Ehemalige Verdingkinder sollen nach dem Willen des Nationalrats mit bis zu 25‘000 Franken pro Person entschädigt werden. Insgesamt werden 300 Millionen Franken als Wiedergutmachung an etwa 12‘000 Menschen ausbezahlt. zum Beitrag
   
27.04.2016 Berichterstattung auf Radio 24 von Matthias Bärlocher Bundeshauskorrespondent mit Guido Fluri und Ursula Biondi zum Download
   
27.04.2016 Rundschau 20:55 Uhr, SRF 1
gequält, geschlagen, eingesperrt ... die dunkle Vergangenheit katholischer Kinderheime ... ehemalige Opfer packen aus ... zum Beitrag
   
23.04.2016 Tele Top -TOP NEWS 23. April 2016 Wiedergutmachung - Verdingkinder sorgen sich zum Beitrag
   
23.04.2016 Tages-Anzeiger: Mit Guido Fluri sprachen Anja Burri und Simone Rau

Die Initiative fordert nicht nur Geld. Wie wichtig sind die anderen Aspekte?

Für mich ist die Aufarbeitung der Geschehnisse zentral. Alle Institutionen – zum Beispiel die Kirche – wären gezwungen, sich auch mit ihrer dunklen Geschichte zu befassen. Die trübe Schweizer Sozialpolitik hat eine historische Bedeutung. Wir Schweizer tragen unsere glänzende humanitäre Fahne gerne in die Welt hinaus. Und zu Hause gingen wir so um mit unseren Mitmenschen.

Für mich ist es auch schwer akzeptierbar, dass sich Parteien den Liberalismus auf die Fahne schreiben und gleichzeitig Menschen im Stich lassen, die ohne Gerichtsurteil vom Staat weggesperrt wurden. Das ist nicht ehrlich – oder der Liberalismus ist nur eine Floskel. zum Beitrag
   
16.04.2016 An der Sitzung der katholischen Synode bewilligte eine klare Mehrheit eine Viertelmillion Franken für den Soforthilfefonds für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
14.04.2016 Wo wären wir heute ohne die intensiven Recherchen seit Februar 2008 von Dominique Strebel (ehemaliger Redaktor des Beobachters)?
Ihm gebührt ein grosses Dankeschön !!! zum eBook
   
11.04.2016 ZEIT.DE: Von Sarah Jäggi - Das Leid anerkennen - Was lange ein Tabu war, könnte bald möglich werden: Verdingkinder und Opfer von staatlichen Zwangsmaßnahmen sollen finanziell entschädigt werden für das Leid, das ihnen angetan wurde. Wie konnte das möglich werden? zum Beitrag
Komitee der Wiedergutmachungsinitiative: http://www.wiedergutmachung.ch/komitee/
   
25.03.2016 Wer nach einem Entscheid der Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) nicht mehr weiterweiss, soll sich bald an eine unabhängige, nicht staatliche Anlaufstelle wenden können.
Dies haben die Guido-Fluri-Stiftung und die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) an ihrer Sitzung vom Donnerstag beschlossen. zum Beitrag
   
06.03.2016 az Solothurner Zeitung: 20. Jahrhundert - «Lina» – Wie Moralvorstellungen Menschenleben zerstörten
Der «Fordismus» legte den gesellschaftlichen Teppich für eine rigide Moral, die auch Lina zum Verhängnis wurde. zum Beitrag
   
03.03.2016 Der Schweizer Bauernverband unterstützt den indirekten Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungs-Initiative:
«In Anbetracht des fortgeschrittenen Alters und der gesundheitlichen Situation vieler Opfer unterstützt sie den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats. Dieser kann viel schneller in Kraft treten als die Wiedergutmachungsinitiative selber. Bei der Ausgestaltung der finanziellen Leistungen wird ein Härtefallfonds favorisiert. Der SBV empfiehlt entsprechend den bäuerlichen Parlamentariern in der anstehenden Debatte die Zustimmung zum Gegenvorschlag.». zum Beitrag
   
26.02.2016 Rechtskommission sagt Ja zum Gegenvorschlag
Das Initiativekomitee der Wiedergutmachungsinitiative begrüsst die Tatsache, dass sich eine Mehrheit der Rechtskommission des Nationalrates für eine umfassende Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ausspricht. Nun ist das Parlament gefordert, mit einem Gegenvorschlag eine rasche und gerechte Lösung zu ermöglichen. Diese muss nebst der wissenschaftlichen Aufarbeitung zwingend auch substantielle Leistungen für die Tausenden von Opfern beinhalten. zum Beitrag
   
23.02.2016 Versorgt und fürs Leben gezeichnet
Im Studio erzählt Ursula Biondi ihre Geschichte. Die Zürcherin wurde 1967 für über ein Jahr in die Frauenhaftanstalt Hindelbank eingesperrt. Sie war damals 17 Jahre alt und im fünften Monat schwanger. Im Jahr 2002 schrieb sie in einem Buch, was sie erlebte und wurde so zur Vorkämpferin für die «Wiedergutmachung». «Seit 1860 setzten sogenannte Versorgungsgesetze die Grundrechte ausser Kraft. Dabei wurde gezielt die Unterschicht ins Visier genommen», erzählt Studiogast Thomas Huonker. zum Beitrag
   
21.02.2016 «Man kann das Erlebte nicht ungeschehen machen» zum Beitrag
   
21.02.2016 Moralische Schuld und die Kunst des Verzeihens
Menschen bitten für Vieles um Verzeihung: für die Verspätung, für ein grobes Wort, für einen Fehltritt. Doch lässt sich auch massives Unrecht verzeihen? zum Beitrag
   
21.02.2016 Spielfilm "LINA" Sonntag, 21. Februar 2016, 20:05 Uhr, SRF1
Tausende von Zwangsadoptionen, Zwangsabtreibungen, Zwangssterilisationen und Zwangskastrationen begleiten dieses dunkle Kapitel Schweizer Geschichte. Der SRF-Spielfilm «Lina» widmet sich diesem bitteren Thema. Der Film rüttelt auf und regt zum Nachdenken an.

Von 1942 bis 1981 konnten junge Menschen ohne Anhörung, ohne Gerichtsentscheid, weggesperrt werden. Nur weil sie sich den gängigen Moralvorstellungen widersetzten. Uns wurden Schicksale aufgezwungen in einem hinterlistigen Zweiklassensystem geprägt von Vetterliwirtschaft und Bünzlitum.

Ernüchternd ist, dass es noch im Jahr 2003 in Zürich Personen gab, die mich übel mobbten und damit verhindern wollten, dass diese Verbrechen aufgedeckt werden, obschon sie genau wussten, dass es die administrative Versorgung 1942 bis 1981 gegeben hatte. Erst durch die offizielle Entschuldigung des Staates am 10. September 2010 im Schloss Hindelbank hörte dieses Mobbing auf. zum Beitrag
   
21.02.2016 Vorschau: Film „LINA“ Sonntag, 21. Februar 2016, 20:05 Uhr, SRF 1
Die rebellische Lina wird Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen (administrativ versorgt) und begegnet rund 40 Jahre später ihrem Sohn, den sie im Gefängnis geboren und zur Adoption hat frei geben müssen. Berührendes Drama. zum Beitrag
   
08.02.2016 Tagung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) Montag, 21. März 2016, 9.00 Uhr
Die Rolle der reformierten Kirchen in der damaligen Heim- und Verdingkinderpraxis - Die reformierten Kirchen haben von Anfang an ihr Interesse an einer Aufarbeitung der Fremdplatzierungspraxis betont. Der Kirchenbund begründet die Notwendigkeit einer Aufarbeitung mit der Tatsache, dass fremdplatzierte Kinder und Jugendliche unter Ausbeutung und Missbrauch litten, wobei die zuständigen Behörden weggeschaut haben. Zu diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte gehört dazu, dass sich auch kirchliche Vertreterinnen und Vertreter, insbesondere im Heim- und Verdingkinderwesen, Verfehlungen haben zukommen lassen. zum Beitrag
   
02.02.2016 Zur Erinnerung! - Zwangsmassnahmen - Die Schuld der Schweiz Mindestens 20'000 Heim- und Verdingkinder, administrativ Versorgte, Zwangssterilisierte, Zwangsadoptierte und in Psychiatrien Versorgte dürften in der Schweiz noch am Leben sein, schätzen Historiker. Kaum jemand, der nicht in seinem näheren oder weiteren Bekanntenkreis einen direkt oder indirekt betroffenen Menschen hat. Thomas Huonker, Historiker und Mitglied des Initiativkomitees, sagt: «Der Staat hat die Grundrechte dieser Menschen in krassester Weise verletzt. Dafür muss er sie entschädigen. Tut er das nicht, setzt er die Diskriminierung fort.» zum Beitrag
   
26.01.2016 NZZ – Die bösen Geister der Kindheit
Im freiburgischen Kinderheim Marini missbrauchten Geistliche über Jahre hinweg systematisch Jugendliche. Wer sich dagegen wehrte, prallte gegen eine Mauer des Schweigens. Die Aufarbeitung von sexuellen Misshandlungen an Kindern beschäftigt die katholische Kirche seit Jahren. Ein Historikerbericht hat nun im Bistum Lausanne, Genf und Freiburg eine weitere schmerzliche Geschichte ausgeleuchtet, die sich vor längerer Zeit abspielte. zum Beitrag
   
14.01.2016 „LINA“ 51. Solothurner Filmtage 21. - 28. Januar 2016LINA Solothurner Filmtage
Es ist eines der düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte: Bis 1981 war es möglich, Menschen auch ohne Gerichtsurteil oder psychiatrisches Gutachten wegzusperren, sei es wegen «Arbeitsscheu», «lasterhaften Lebenswandels» oder «Liederlichkeit»; betroffen waren vor allem junge Menschen. Der Spielfilm „LINA“ erzählt von Lina, einer jungen Frau, die von den Behörden administrativ versorgt und dadurch eines normalen Lebens beraubt wurde. Ein Schicksal stellvertretend für viele, basierend auf wahren Ereignissen in der Schweiz! zum Beitrag
   
04.01.2016 Ausser man tut es - von Andrea Sprecher zum Beitrag
   


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Folgende Regelung zum Schutz der Daten und der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, deren Angehörigen oder anderer Beteiligter:

Zum Schutze der Betroffenen muss sowohl seit dem Beginn des Projektes im März 2008 bis heute als auch in Zukunft eine absolute Verschwiegenheit eingehalten bleiben. –
Ohne das Einverständnis der Betroffenen dürfen keine Informationen und Namen, etc. aus Akteneinsichten, aus E-Mails, Briefwechseln, Gesprächen, Telefongesprächen, Aufnahmegeräten, SMS, Telefaxen, WhatsApp, etc. zwischen den Betroffenen selber und Dritten, die das Projekt in seiner Gesamtheit betreffen, an Drittpersonen und Medien etc. weitergegeben werden. Einer der wichtigen Gründe ist u. a., dass in diesen Akten/Dokumenten, E-Mails, etc., nicht nur die Namen der Betroffenen, sondern auch deren Angehörigen oder andern vorkommen, die ebenfalls Anrecht auf Verschwiegenheit haben. Die Betroffenen müssen die Gewähr haben, dass sie, deren Angehörige oder andere Beteiligte auch diesbezüglich geschützt bleiben. Auch würde es sich für weitere Opfer, die sich bis jetzt noch nicht manifestiert haben, sehr unvorteilhaft ausnehmen, wenn diese heikle Thematik durch Indiskretionen diskreditiert würde! Also dürfen die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, deren Angehörigen oder anderer Beteiligter auf keinen Fall verletzt werden. –

Hier sind einige Straftatbestände aufgeführt, die zur Anwendung kommen können, wenn die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, ihrer Angehörigen oder anderer Beteiligter verletzt werden.

Art. 174 1. Ehrverletzungen. / Verleumdung

Art. 179 2. Strafbare Handlungen gegen den Geheim- oder Privatbereich. / Missbrauch einer Fernmeldeanlage

Es haben mehrere tausend Betroffene gelitten, sie verdienen unseren Respekt!

 

"Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen". - Albert Einstein

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