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Hier finden Sie die Antworten auf alle Fragen, die im Zusammenhang mit den fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (FSZM) vor 1981 stehen.

zum Beispiel:

 

News

Viele der administrativ versorgten Menschen erlebten bereits seit ihrer Kindheit die Hölle in Heimen, auf Bauernhöfen und gar in ihren eigenen Familien. Schliesslich endeten sie in Erziehungsanstalten die aber vielmals Gefängnisse waren und wo sie oft auf unbestimmte Zeit weggesperrt blieben.

Welche Bedeutung hat eine Entschuldigung/ Rehabilitierung?
Warum braucht es eine finanzielle Entschädigung?
Was bedeutet eine wissenschaftliche Aufarbeitung?

Wo sind die Opfer?
Solche Fragen sollten gestellt und beantwortet werden: Welche Politiker/Innen, die eine Rehabilitierung der administrativ versorgten Menschen nicht interessierte und sich nach Inkrafttreten der EMRK auch weigerten, sie zu rehabilitieren, waren 1981 in der Regierung?
Betrifft: Vorstösse der Nationalrätin von Felten, sowie der Nationalräte Simon und de Dardel SP, GDP, PDA etc. Aus welchen Gründen wurden sie von 2003 bis 2007 blockiert und deren Umsetzung verhindert, als es noch sehr viele „Zeitzeugen - Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen“ gab? -

Im Andenken an all die tausenden Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen: Durch die jahrzehntelange skandalöse und zermürbende Verzögerungstaktik der Politiker/innen zusammen mit anderen Verantwortlichen mussten tausende Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen dieses immense Leid ohne eine offizielle Entschuldigung geschweige denn ohne eine Rehabilitierung und einen Solidaritätsbeitrag als Zeichen des begangen Unrechts mit ins Grab nehmen.
zum Beitrag

 

   
14.11.2017 Eine Hommage an die Opfer - Hinter verschlossenen Türen erstickt 1971 sterben bei einem Brand in der psychiatrischen Klinik Burghölzli 28 Patienten – ein Buch beleuchtet den damaligen Klinikalltag. zum Beitrag
   
13.11.2017 Noch nie hat Selfmade-Millionär Guido Fluri so offen über seine Kindheit geredet - «Ich schämte mich für meine Mutter»
Guido Fluri war ein Heimkind. Dann wurde er reich und organisierte die Miss-Schweiz-Wahlen. Heute hilft er Armen und Kranken. zum Beitrag
   
09.11.2017 Graubünden gedenkt der Verdingkinder - Am 22. November findet beim Waldhaus Stall in Chur der Gedenkanlass für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in Graubünden statt. Die Regierung will sich bei den Opfern für das entstandene Leid entschuldigen und ein Zeichen der Erinnerung setzen. zum Beitrag
   
08.11.2017 Buchtipp: Cornelia - A.K.A. "Conny vom Schwalbenhaus" verbrachte die Hälfte Ihrer Jugend in einem Gott hilft - Heim.Sie war acht Jahre im Kinderheim in Zizers verdingt. Ihre Erlebnisse und Erinnerungen hat Sie in einem Büchlein festgehalten. Die nochmalige Auseinandersetzung mit den Damaligen Vorkommnissen ist sowohl Auf,- wie auch Verarbeitung des Erlebten und Geschehenen. zum Beitrag
   
06.11.2017 Simon Schweizer: Der Projektleiter beim Regionalmuseum hofft auf Kantonsbeiträge - Museum will mehr Unterstützung
Schwarzenburg - Fast 1000 Personen haben die Verdingkinder-Ausstellung im Regionalmuseum ­Schwarzwasser besucht. Damit die Regionalausstellung 2019 vorbereitet werden kann, wird sie weitergeführt. zum Beitrag
   
05.11.2017 Die nächsten Ringvorlesungen an der Uni Fribourg - «Umgang mit vergangenem Unrecht» zum Beitrag
   
05.11.2017 Verdingbub Walter Wegmüller - Der Maler der Hoffnung
Als Verdingbub war Walter Wegmüller ein Niemand. Die Kunst rettete den Aussenseiter vor dem Absturz. Jetzt lädt der 80-Jährige mit Zigeunerseele zur Schau in St. Gallen: Ein Feuerwerk der Symbolik! zum Beitrag
   
04.11.2017 «Die Schuld liegt bei den Behörden»
Angst, Scham, aber auch Unkenntnis halten viele Opfer von Zwangsmassnahmen davon ab, ihre Ansprüche auf Solidaritätsbeiträge geltend zu machen. Ein Initiativkomitee ermuntert Angehörige, auf Betroffene zuzugehen. zum Beitrag
   
03.11.2017 TeleBärn: Unterstützung für Verdingkinder - Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie das Anrecht auf eine Entschädigung hätten. Deshalb wird in Altersheimen nun aktiv darüber informiert. zum Beitrag
   
01.11.2017 Enfants placés: dernier délai pour demander réparation zum Beitrag
   
01.11.2017 REF.CH – «Die Kinder waren Menschen zweiter Klasse»
Können Sie Zahlen zu den Missbräuchen nennen? Zur Person Simon Hofstetter ist Theologe, Mitherausgeber des Buches «Heim- und Verdingkinder» und Beauftragter für Recht und Gesellschaft beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund. Für Zahlen ist es zu früh. Man scheitert sogar daran zu sagen, wie viele Kinder in diesen Heimen waren. Grob waren es rund tausend Heime aus reformierten Kreisen. zum Beitrag
   
01.11.2017 Heiden entschädigt Verdingkinder
Fremdplatzierung, Zwangsmassnahmen und Medikamentenversuche. Es ist ein düsteres Kapitel in der Schweizer Geschichte. Bis zum Jahr 1981 mussten zehntausende Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in der Schweiz grosses Leid ertragen. Sie wurden in Heimen untergebracht und gewerblichen oder landwirtschaftlichen Betrieben zugewiesen. Man steckte sie sogar in Strafanstalten und geschlossene Einrichtungen. zum Beitrag
   
30.10.2017 Neue Publikation zur reformierten Beteiligung in der Heim- und Verdingkinderpraxis zum Beitrag
   
21.10.2017 WIEDERGUTMACHUNG ⋅ Nach einem halben Jahr haben sich lediglich 3550 ehemalige Verding- und Heimkinder beim Bund für einen Solidaritätsbeitrag gemeldet. Die Behörden verstärken nun die Informationskampagne.
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18.10.2017 Die gestohlene Kindheit der "Fabriklerkinder" zum Beitrag
   
18.10.2017 Gedenktafel erinnert an Kinderleid - Ganz wesentlich und mit aller Kraft vorangetrieben hat die Ausführung und Platzierung der Gedenktafel am Gebäude der ehemaligen Knabenerziehungsanstalt Sonnenberg LU Armin Meier aus Zürich Schwamendingen, Vizepräsident des Vereins Fremdplatziert, der selber unter dem brutalen Regime des Leiters dieser Institution aufwachsen musste, weil er ein uneheliches Kind war, das die Behörden an den billigsten Platz verfrachteten. - Respekt und Dank für Armin Meier! zum Beitrag
   
15.10.2017 Ausbruch aus der Angst zum Beitrag
   
11.10.2017 «Verdingkinder reden»: 150'000 Besucher zum Beitrag
   
07.10.2017 „Wir bedauern es zutiefst“ Zur Erinnerung: Am 10. September 2010 hat sich Bundesrätin Eveline Widmer Schlumpf bei den Opfern der so genannten „Administrativ-Versorgten“ entschuldigt. Als Jugendliche waren sie ohne Gerichtsentscheid und ohne die Möglichkeit einer Anhörung zur ‹Erziehung› in eine Strafanstalt eingesperrt worden. Dies war der grosse Durchbruch für alle weiteren Schritte! - Die Vergangenheit darf sich nicht wiederholen. Wir sind verpflichtet, auch heute genau hinzuschauen. zum Beitrag
   
02.10.2017 Medienmitteilung / Communiqué de presse / Comunicato stampa
   
02.10.2017 Meine Geschichte, mein Recht – bewegende Geschichten aus der Schweiz
Von: Hans Speck - Kaum fünf Wochen nach Öffnung der Tür zum neuen Anna-Göldi-Museum im Hänggiturm in Ennenda wurde eine erste, spektakuläre Sonderausstellung unter dem Titel «Meine Geschichte – mein Recht» eröffnet. Es sind Porträts von neun Menschen, jeder mit seiner eigenen Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage zur Bedeutung der Menschenrechte. Viele der Ausstellungsbesucher zeigten sich vom Gesehenen und Gehörtem tief beeindruckt. Die nachfolgende, engagiert geführte Diskussion hat bewiesen, dass dieses Thema heute die Menschen buchstäblich unter ihren Nägeln brennt. zum Beitrag
   
25.09.2017 Nur wenige Opfer haben sich gemeldet. zum Beitrag
   
22.09.2017 Und nun ist es nun so, dass die meisten Opfer bereits verstorben sind. Viele sind in der Folge ihrer psychischen und physischen Misshandlungen eben nicht sehr alt geworden …
Thomas Huonker: Es ist gut, dass die verbliebenen Opfer ermutigt werden, sich zu melden. Schamgefühle sind aber über Jahrzehnte hinweg geschürt worden. Wenn nun die Zahl der Opfer, die eine Abgeltung erhalten, dennoch niedriger als erwartet bleibt, könnte der Kanton Zürich eventuell ganz billig davonkommen. Das wäre nicht angemessen, sondern ein übles Sparmanöver an denen, an welchen immer schon gespart wurde. Diese Zahlungen erfolgen erst sehr lange nach der ebenfalls sehr späten Einsicht der Behörden in die Menschenrechtswidrigkeit der administrativen Versorgungen, die1981 anlässlich der Abschaffung der Versorgungsgesetze konstatiert wurde. Es braucht erst einen langen Kampf der Opfer. Und nun ist es nun so, dass die meisten Opfer bereits verstorben sind. Viele sind in der Folge ihrer psychischen und physischen Misshandlungen eben nicht sehr alt geworden. Wenn sich nun aber nur noch wenige Opfer melden können, so sollten wenigstens diejenigen, die es noch erleben, grosszügiger ausbezahlt werden. Die vom Nationalrat ins Gesetz eingefügte Obergrenze von Fr. 25'000.- ist verfehlt. Dies vor allem, wenn sie dazu führt, dass nur ein Teil der für die Opfer gesprochenen 300 Millionen ausbezahlt werden, und der Rest an den Bund zurückfliesst, oder eben von den Kantonen gar nicht bezahlt werden muss. zum Beitrag
   
21.09.2017 Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen: Erst 150 Zürcher Gesuche zum Beitrag
   
19.09.2017 Die Menschenrechte vor Ort verteidigen
Eine Sonderausstellung im Anna-Göldi-Museum regt mit bewegenden Porträts aus der Schweiz zum Gespräch über die Menschenrechte an. zum Beitrag
   
18.09.2017 Die Etikettierung "liederlich" diente laut verschiedenen schweizerischen Verfassungs- und Gesetzesbestimmungen noch bis in die 1970er Jahre der Ausgrenzung und Einsperrung.
"Haltlos", "liederlich" und "verwahrlost". Bemerkungen zur Begriffsgeschichte und zur schweizerischen Rechtsgeschichte - Thomas Huonker, Historiker Zürich. zum Beitrag
   
18.09.2017 Niemand muss sich rechtfertigen», sagt Andreas Jost. Er wurde als Kind in Heimen systematisch und schwer misshandelt und ist als Betroffener nun Mitglied am runden Tisch. Wer Anspruch auf den Solidaritätsbeitrag für Opfer von Zwangsmassnahmen habe, solle unbedingt ein Gesuch einreichen. zum Beitrag
   
16.09.2017 90 Jahre Beobachter - Eine Zeitschrift verändert die Schweiz zum Beitrag
   
12.09.2017 RTS.CH Enfants et adultes internés - Le scandale des enfants placés en Suisse a déjà fait couler beaucoup dʹencre. Or les victimes nʹétaient pas que des enfants : des jeunes et des adultes ont également été victime de ces mesures de coercition à des fins dʹassistance. Mais qui étaient ces internés administratifs? Pourquoi dérangeaient-ils au point dʹêtre internés? Nous revenons sur une page plutôt sombre de notre histoire avec lʹhistorienne Anne-Françoise Praz de lʹUniversité de Fribourg. zum Beitrag
   
12.09.2017 Eine wüste Geschichte - Der 83-jährige Jörg Bütikofer musste als uneheliches Kind auf einem Bauernhof arg untendurch. zum Beitrag
   
08.09.2017 Heim- und Verdingkinder - Die Rolle der reformierten Kirchen im 19. und 20. Jahrhundert - hg. von Esther Gaillard, Simon Hofstetter
Bis ins Jahr 1981 waren zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Heim- und Verdingkinder, Zwangssterilisierte und administrativ Versorgte litten unter Ausbeutung und Missbrauch. Historische Studien, Biografien und politische Vorstösse haben dazu beigetragen, dass der Öffentlichkeit klar wurde, wie viele betroffene Kinder und Jugendliche unter Ausbeutung und Missbrauch litten. zum Beitrag
   
05.09.2017 Parolini machte das Richtige - Die Bündner Regierung entschuldigt sich bei den Opfern der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
05.09.2017 SUEDOSTSCHWEIZ.CH - Was für eine Freude, was für Gefühle, was für eine Genugtuung: Auf der Tribüne im Saal des Grossen Rates hatten gestern die anwesenden Opfer der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen Tränen in den Augen. Unten im Saal verschlug es FDP-Grossrätin Vera Stiffler kurz die Stimme.
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01.09.2017 BEOBACHTER.CH - Bei einem Obhutsentzug werden die Kinderrechte missachtet, sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr. Sie fordert ein Anhörungsrecht und anwaltschaftliche Vertretung. zum Beitrag
   
01.09.2017 «Es ist schwierig über diese Zeit zu reden» «Aus dir wird nie etwas!» hörte Paul Richener als Jugendlicher. Heute ist der ehemalige Verdingbub Gemeindepräsident. zum Beitrag
   
31.08.2017 Ehemaliger Verdingbub: «Niemand machte sich die Mühe nachzufragen» zum Beitrag
   
28.08.2017 Wir fordern ein Verbot von Körperstrafen an Kindern auch in der Schweiz zum Beitrag
   
28.08.2017 Wiedergutmachung an Verdingkinder: Es reicht, Unrecht glaubhaft zu machen
Zusammen mit der Guido-Fluri-Stiftung hat das Bundesamt für Justiz Flyer drucken lassen. Diese werden in den nächsten Wochen an Institutionen abgegeben, die regelmässig mit älteren Menschen in Kontakt sind. Etwa Pro Senectute, Pflegeheime, Spitex, Hausärzte usw. Ziel ist, sagt Mader, «dass man so Menschen, die betroffen sind, finden, ansprechen und ihnen Mut machen kann, ein Gesuch zu stellen». zum Beitrag
   
23.08.2017 Theresia diente als Blitzableiter – sie ist eines von 183 Aargauer Verdingkindern mit Forderungen zum Beitrag
   
23.08.2017 Flyer ermuntert Verdingkinder, Entschädigung zu beantragen
«Sind Sie ein ehemaliges Verding- oder Heimkind, das vor 1981 körperlichen oder psychischen Missbrauch und Gewalt erlebt hat?», lautet die erste Frage auf dem Flyer, der kath.ch vorliegt. «Wurden Sie damals zu einer Abtreibung gezwungen? Wurden Sie zwangssterilisiert oder zwangsadoptiert?» Solche Personen haben Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag von 25’000 Franken, heisst es auf dem Flyer, der vom Bund gemeinsam mit der Guido Fluri-Stiftung herausgegeben wurde, weiter.
zum Beitrag
zum Flyer
   
21.08.2017 Zu wenig Gesuche: Schweizer Verdingender zittern um Entschädigung. zum Beitrag
   
21.08.2017 Nach Aufruf der Behörden - Mehr ehemalige Verdingkinder und Weggesperrte melden sich zum Beitrag
   
20.08.2017 Anna Göldi von der Glarner Justiz zu Tode verurteilt - Hier erfahren Besucher alles über die letzte Hexe Europas
Im Museum werden die Besucher durch die dunkle Vergangenheit der alten Eidgenossenschaft geführt. Die Ausstellung thematisiert aber auch die heutigen Menschenrechte sowie die Erinnerungskultur. Anna Göldi polarisiere noch heute, sagt Walter Hauser, Präsident der Anna-Göldi-Stiftung. zum Beitrag
   
18.08.2017 Die letzte Hexe Anna Göldi bekommt ein Museum
«Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» So steht es in der Bundesverfassung. Das war nicht immer so. Bis in das späte 18. Jahrhundert wurden nicht genehme Frauen als Hexen verfolgt; 1782 wurde Anna Göldi als «letzte Hexe» in Europa hingerichtet. Ihr Fall ist bis ins letzte Detail dokumentiert, weil der damalige Ratsschreiber eine Abschrift in Sicherheit brachte. zum Beitrag
   
18.08.2017 Ihr Schicksal gilt als beispielhaft für die Justizwillkür zur Zeit der alten Eidgenossenschaft, schreibt die Anna-Göldi-Stiftung. zum Beitrag
   
15.08.2017 Ein weiterer Zeitzeuge TURI HONEGGER IST TOT ⋅ Am Dienstag ist der Schriftsteller und Journalist Arthur Honegger in Nesslau 92jährig gestorben. Mit seinem aufwühlenden Tatsachenroman «Die Fertigmacher» aus dem Jahr 1974 über das Unrecht an den Verdingkindern hat er Schweizer Literaturgeschichte geschrieben. zum Beitrag
   
12.08.2017 Grossrätin Vera Stiffler macht jetzt Nägel mit Köpfen! Warten auf Anerkennung! zum Beitrag
   
11.08.2017 31. März 2018 letzte Frist für Beitragsgesuche - Kanton Wallis: Die Opfer sind vor allem von Amtes wegen bei Privaten oder in Heimen platzierte Kinder, administrativ versorgte Personen (in geschlossenen Anstalten, manchmal in Strafanstalten), Personen, deren Recht auf Zeugung eingeschränkt worden ist (Sterilisation, Zwangsabtreibungen), zwangsadoptierte Kinder und Personen, die medizinischen Tests unterworfen worden sind. zum Beitrag
   
06.08.2017 Am 20. August öffnet in Glarus-Ennenda das Anna Göldi Museum. Museumseröffnung Erinnerungsort für die letzte Hexe
Walter Hauser: Erstmals wird der gut dokumentierte Prozess der 1782 hingerichteten Dienstmagd mit interaktiven Elementen dargestellt. Und zwar im denkmalgeschützten Hänggiturm mitten im Kanton. Besonderes Gewicht bekommen dabei das Thema Menschenrechte sowie der noch immer aktuelle Kampf gegen Justizwillkür und Amtsmissbrauch. «Wir zeigen, wie selbstherrlich Justiz und Politik damals in unserem Land handelten», sagt Hauser. «Und wie Menschenrechte noch heute vielerorts mit Füssen getreten werden.» zum Beitrag
   
31.07.2017 Theresa Rohr ging zurück an den Ort, an dem sie als Verdingkind gequält wurde zum Beitrag
   
27.07.2017 Das ist ein Schutzmechanismus" zum Beitrag
   
22.07.2017 Grausam - Örtliche Vormundschaftsbehörden und kantonale Ämter behandelten Menschen wie Tiere. - Man verfrachtete sie in Gefängnisse, Kinderheime und Heilanstalten. Was dann mit ihnen passierte, war egal … zum Beitrag
   
21.07.2017 Was die Opfer von Zwangsmassnahmen davon abhält, Geld einzufordern
Ursula Biondi, eine der Vorkämpferinnen der Wiedergutmachungsbemühungen sagt:«Die Politik hat viel zu lange gewartet. Viele sind inzwischen gestorben.» Andere seien nach dem zögerlichen Vorgehen von Bundesrat und Parlament resigniert und wütend, dass sie so lange hingehalten worden seien. «Man hätte das schon um die Jahrtausendwende machen können.» zum Beitrag
   
15.07.2017 Verdingkinder: Streit um nicht abgeholte Millionen - Laut Historiker Lis stellt sich jedoch grundsätzlich die Frage: Wie nachhaltig ist diese Solidaritätsbekundung der Politik? Hat sich wirklich etwas geändert in unserer Gesellschaft? Oder werden diese Leute immer noch ausgegrenzt? Er hofft, dass die Opferperspektive in der geplanten Nationalfonds-Studie zur Aufarbeitung der Zwangsmassnahmen gebührend Platz einnehmen wird. zum Beitrag
   
07.07.2017 Bitte weiterleiten - DANKE! Man wolle alles versuchen, um die Opfer dazu zu bewegen, ihr Recht wahrzunehmen, sagt Luzius Mader, Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
06.07.2017 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen – 2536 Gesuche
Der Delegierte Luzius Mader hofft, dass möglichst alle Opfer ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag geltend machen. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), Regierungsrat Peter Gomm, und Guido Fluri, dem Vater der Wiedergutmachungsinitiative, ruft er die Opfer dazu auf, Gesuche einzureichen. zum Beitrag
   
05.07.2017 Solothurn spricht 1 Million für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
04.07.2017 "Ihnen gehört unser Mitgefühl" - Als Zeichen der Anerkennung und Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts und des Leids hat die Standeskommission beschlossen, in den vom Bund errichteten Solidaritätsfonds für Opfer von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen einen Beitrag von 200'000 Franken einzuzahlen. "Ihnen allen gehört unser Mitgefühl", sagte Fässler. zum Beitrag
   
04.07.2017 Viele Zeitzeugen erinnern sich an Armut, harte Strafen und emotionale Kälte - Zeichen an die Opfer Die heutige Innerrhoder Regierung entschuldigt sich bei den Betroffenen für das ihnen widerfahrene Leid. Sie zahlt ausserdem 200'000 Franken in den Solidaritätsfonds für Opfer von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ein. zum Beitrag
   
04.07.2017 200’000 Franken für «Ingenbohl-Opfer» Ordensschwestern des Klosters Ingenbohl waren im Auftrag und unter Aufsicht des Kantons Appenzell Innerrhoden für die Führung des der öffentlichen Hand gehörenden Heims verantwortlich. zum Beitrag
   
02.07.2017 Auszahlung an Heim- und Verdingkinder zieht sich hin - Ausbezahlt wird das Geld aber frühestens im April 2018. «Viele werden das nicht mehr erleben.» zum Beitrag
   
29.06.2017 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen - Eine Lösung, mit der nicht alle leben können Sie wurden ihren Müttern weggenommen, in Heime gesteckt oder als Verdingkinder ausgebeutet: Jetzt können die Opfer der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen bis zu 25 000 Franken beantragen. Endlich ist die Aufarbeitung abgeschlossen, die Armutsspirale – gerade jüngerer Betroffener – bricht sie aber nicht. zum Beitrag
   
21.06.2017 Sozialpolitik von der Armenpolizei zum Empowerment - Hinweise zur Geschichte der Sozialhilfe in der Schweiz
Referat an der Jahreskonferenz 2017 TKöS, von Dr. Thomas Huonker, Historiker zum Beitrag
   
17.06.2107 Hommage für die von der Geschichte Verschwiegenen und Vergessenen -
Am Samstag, dem 17. Juni begab sich eine Delegation des Vereins netzwerk-verdingt zur nationalen Gedenkstätte der Guido-Fluri-Stiftung in Mümliswil. Dies geschah im Gedenken an die bisher weitgehend unerwähnten und ungewürdigten Mütter der ehemaligen Verding- und Heimkinder. Viele von diesen Frauen erlitten in den letzten 200 Jahren selber unsägliches Leid. zum Beitrag
   
11.06.2017 SRF Kultur: Letzte Hoffnung Fremdenlegion - In der Schweiz hatte er keine Zukunft: Mit 18 Jahren ging der Verdingbub Leonhard Buholzer nach Frankreich. zum Beitrag
   
01.06.2017 Mehr Gewalt gegen Kinder – zwei Todesfälle - Über 200 zusätzliche Fälle in der Schweiz: Ein Bericht verzeichnet eine klare Zunahme von Kindsmisshandlung. zum Beitrag
   
27.05.2017 Das dunkelste Kapitel der Klinik Waldhaus zum Beitrag
   
23.05.2017 Die angehende Maturandin Cheryl Schriber befasste sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Geschichte der Verdingkinder. Lange blieb dieses dunkle Kapitel der Geschichte der Schweiz ein Tabuthema. zum Beitrag
   
22.05.2017 ZEIT.DE - Sergio Devecchi: "Die Narbe ist da" -
Der Heimleiter Sergio Devecchi verschwieg 60 Jahre lang, dass er selber in einem Heim aufgewachsen ist. Nun hat er ein Buch über sein Leben geschrieben - Interview: Sarah Jäggi zum Beitrag
   
19.05.2017 Die dunkle Seite der Bündner Geschichte -
Mehrere tausend Kinder und Jugendliche wurden im 19. und 18. Jahrhundert in Graubünden Fremdplatziert. Eine neue Studie zeigt den schockierenden Befund über fürsorgerische Zwangsmassnahmen im Kanton. - Es wäre eine Geste, die zählt - Der Bundesrat hat sich bei Betroffenen entschuldigt. - Graubünden nicht - zum Beitrag
   
19.05.2017 «Liederlich», «arbeitsscheu» – weggesperrt -
Eine gesetzliche Bestimmung von 1906 verbot ausdrücklich, sich in einem Entmündigungsverfahren von einem Anwalt vertreten zu lassen. zum Beitrag
   
18.05.2017 SRF.CH Die Studie beleuchtet Anstaltsversorgungen, Fremdplatzierungen und Entmündigungen in Graubünden im 19. und 20. Jahrhundert.
Tanja Rietmann, Hauptautorin der Studie von der Universität Bern, sagte, in Graubünden seien mehrere tausend Personen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen gewesen, etwas gleich viel wie in anderen Kantonen. Die Studie wurde auch erstellt auf Anregung des «Runden Tisches» für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, der 2013 von Bundesrätin Simonetta Sommaruga eingesetzt wurde. zum Beitrag
   
17.05.2017 Verdingkinder in der Schweiz - Vom langen Weg zur Wiedergutmachung -
Es ist eines der dunkelsten Kapitel der Schweiz: Die so genannten "Verdingkinder". Waisen und Kinder, unehelich geboren, mit minderjährigen, straffälligen oder kranken Eltern, erlitten bis 1981 ein meist lebenslanges Martyrium. zum Beitrag
   
15.05.2017 «Gegenüber dem Staat verspüre ich Wut und Groll» zum Beitrag
   
10.05.2017 IG-SOZIALHILFE: Ein düsteres Kapitel schweizerischer Sozialgeschichte - (Walter Emmisberger) zum Beitrag
   
02.05.2017 FOJ Fondation Officielle de la Jeunesse, Genève Initiale F – n° 14 – Avril 2017 | Au cœur du sujet - Se souvenir -
Découvrez le témoignage de Dr. h.c. Ursula Biondi, ancienne internée administrative, et qui se bat encore aujourd’hui avec force et colère contre cette injustice infligée à toutes ces personnes victimes de mesures de coercition à des fins d’assistance jusqu’en 1981! zum Beitrag
   
30.04.2017 30. April ist Tag der gewaltfreien Erziehung
Die Stiftung Kinderschutz Schweiz will daran erinnern, dass Gewalt in der Erziehung keine Lösung und nicht akzeptabel ist zum Beitrag
   
23.04.2017 TAGESANZEIGER.CH - Berater wusste von Jegges Übergriffen und schwieg - Vor 28 Jahren hatte ein Missbrauchsopfer von Jürg Jegge seinen Sozialberater eingeweiht. Dieser hatte die Geschichte versanden lassen.

Zitat Ursula Biondi: - „All diese Dinge geschahen damals unter einem viel dickeren Deckmantel als heute... Auf der einen Seite ungezügeltes Ausleben der Triebhaftigkeit, wie in diesem Fall, auf der anderen Vorstellungen von keuscher Jungfräulichkeit und grosse Empörung über aussereheliche Schwangerschaften!“ zum Beitrag
   
19.04.2017 DERBUND.CH «Jedem Kind sollte es möglich sein» Sekundarschulen haben seit jeher einen Sonderstatus. Und seit es sie gibt, sorgen sie im Grossen Rat für hitzige Debatten. Liselotte Lüscher hat dazu ein Buch geschrieben. - Vor ziemlich genau 100 Jahren sagte ein Grossrat aus der Stadt Bern, nicht nur Verdingkinder könnten wegen des Schulgelds die Sekundarschule nicht besuchen, «auch wenn sie oft zu den gescheitesten gehören», sondern ebenso die Kinder des «geringeren Mittelstands und der noch ärmeren Volksschichten». zum Beitrag
   
04.04.2017 NFP "Fürsorge und Zwang – Geschichte, Gegenwart, Zukunft" ausgeschrieben
Das NFP 76 will Erkenntnisse zu historischen und gegenwärtigen Entwicklungen sowie zu den gesellschaftlichen Wirkungen von Fürsorge und Zwang in der Schweiz gewinnen. zum Beitrag
   
03.04.2017 Uniklinik testete Medikamente an Patienten
Die Psychiatrische Universitätsklinik Basel hat jahrzehntelang mit nicht zugelassenen Medikamenten an Patienten experimentiert – zum Teil sogar unter Zwang. Dies geht aus einer Studie hervor, die «Schweiz aktuell» vorliegt. zum Beitrag
   
30.03.2017 Temps présent - Une enfance crucifiée
Jusqu'en 1981 plus de 100'000 enfants en Suisse ont été placés de force dans des familles ou dans des institutions. Parce que leurs parents étaient trop pauvres ou jugés peu vertueux. Véritable enfer, l'institut Marini, dans le canton de Fribourg a hébergé des milliers d'enfants. Beaucoup y ont été battus, violés, certains même sont peut-être décédés suite à des mauvais traitements. Temps Présent a enquêté sur cette réalité souvent insoutenable. Car si pendant des années, la souffrance de ces malheureux est restée cachée, aujourd'hui l'Eglise a choisi de faire face à son passé aussi sombre soit-il et d'ouvrir ses dossiers. zum Beitrag
   
05.03.2017 «Viele ehemalige Verdingkinder fühlen sich durch das Erlebte wie abgestempelt» Ehemalige Verdingkinder leiden teils bis ins hohe Alter an frühkindlichen Traumata. Ein Forscherteam der Universität Zürich hat sich der Betroffenen angenommen. zum Beitrag
   
04.03.2017 Hunderte Verdingkinder erheben Anspruch auf eine Entschädigung - Im Staatsarchiv hat man alle Hände voll zu tun: Hunderte Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen suchen ihre Akten. Sie wollen ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag stellen. Dabei ist das dazu nötige Gesetz noch gar nicht in Kraft. zum Beitrag
   
21.02.2017 Die UEK begegnet den Tessiner Behörden und verschiedenen Akteuren in Bellinzona zum Beitrag
   
15.02.2017 VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG ⋅ 1150 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben bisher beim Bund um einen Solidaritätsbeitrag ersucht. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Details zur Auszahlung der Beiträge geregelt. zum Beitrag
   
15.02.2017 Bundesrat regelt Details zu Solidaritätsbeiträgen für Verdingkinder zum Beitrag
   
14.02.2017 BLICK.CH - Kirche sucht weitere Opfer und Mittäter von Pädo-Priestern - Die schockierenden Missbrauchs-Details, die der heute 57-jährige Daniel Pittet publik gemacht hat, schrecken die katholische Kirche auf. Jetzt sucht sie nach weiteren Opfern des Pädo-Priesters Pater Joël – und nach Kirchenleuten, die mitgeholfen haben, die Taten zu verschleiern. zum Beitrag
   
10.02.2017 schweizerbauer.ch - Das Ausmass der Traumata und ihrer Spätfolgen zeigt die Zürcher Studie auf Basis von zahllosen Interviews mit ehemaligen Verdingkindern. Über Generationen hinweg –
nicht nur die ehemaligen Verdingkinder selbst, sondern auch noch ihre Kinder leiden unter den Folgen des Traumas …
zum Beitrag
   
10.02.2017 NEWS.UZH.CH Gescholten und missbraucht - Ehemalige Verdingkinder tragen schwer an ihrem Schicksal. Der Psychotraumatologe Andreas Maercker hat untersucht, wie es ihnen heute geht. zum Beitrag
   
09.02.2017 LUZERNERZEITUNG.CH - Im Interview erklärt der Psychologe Allan Guggenbühl (64), weshalb viele Angst vor einer Begegnung mit der Behörde haben. zum Beitrag
   
09.02.2017 ZENTRALPLUS.CH - Zuger Ständerat Joachim Eder will mehr Hilfe «Der Kanton soll mir nicht kommen, er habe kein Geld»
So lange liegt die staatliche Willkür gar nicht zurück: «Verdingkinder» gab es laut Stalder bis 1960, den Fahrenden wurden sogar bis 1972 noch die Kinder weggenommen. Dazu kamen die fremdplatzierten Heimkinder. Und ebenso Kinder, die man ohne ihr Einverständnis sterilisierte oder kastrierte, weil man ihre Fortpflanzung verhindern wollte ... zum Beitrag
   
04.02.2017 Gestohlene Kindheit - Ehemalige Verdingkinder zeigen ihr Gesicht - Von Peter Klaunzer, Keystone zum Beitrag
   
03.02.2017 ZENTRALPLUS.CH - Versorgt, verwahrt oder verdingt wurden Kinder aus «schwierigen Verhältnissen» auch im Kanton Zug.
Die Zuger Historikerin Gisela Hürlimann hat die traurigen Schicksale von Zöglingen erforscht, die im Kinderheim Marianum in Menzingen lebten. Es ist ein Blick in Abgründe.
«Es ist zu lange weggeschaut worden.» Joachim Eder, Zuger Ständerat zum Beitrag
   
02.02.2017 Verdingung in der Schweiz: Wie Kinder zu Sklaven wurden zum Beitrag
   
01.02.2017 Schon 1000 Gesuche eingegangen: Endlich entschädigt die Schweiz die Zwangsversorgten
Ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte wird aufgearbeitet. Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen können seit Anfang Januar 2017 ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag geltend machen. Innerhalb eines Monats lagen dem Bundesamt für Justiz schon knapp 1000 Gesuche vor. zum Beitrag
   
01.02.2017 Zeitzeugen – Viel wurde über das Thema Verdingwesen in den letzten Jahren gesprochen. Endlich wird es als das benannt, was es eigentlich war: eine Form von staatlich organisierter Kindersklaverei zum Beitrag
   
31.01.2017 NZZ.CH - Noch bis Anfang der 1980er Jahre genügten diffuse Begriffe wie «liederlicher Lebenswandel» oder «Arbeitsscheu», um jemanden zu entmündigen und wegzusperren. zum Beitrag
   
31.01.2017 Tele Top News – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Zürcher Forschungsarbeit gestartet. zum Beitrag
   
30.01.2017 Von einer Baustelle zur nächsten - Guido Fluri hat ein Schicksalsjahr hinter sich: Tumoroperation, Scheidung, politischer Durchbruch. Seine Kindheitserlebnisse treiben ihn an. zum Beitrag
   
25.01.2017 «Man hört entsetzliche Geschichten», sagt Markus Plüss, Sachbearbeiter bei der Fachstelle Gewaltbetroffene des Kantons Schaffhausen.
Der Kanton Schaffhausen hat der Fachstelle das Mandat übertragen, den Direktbetroffenen eines dunklen Kapitels der Schweizer Geschichte dabei behilflich zu sein, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, und das Unrecht, das ihnen angetan wurde, wenigstens ein wenig zu korrigieren. zum Beitrag
   
25.01.2017 Jetzt muss er Beweise haben. Beweise für etwas, das er seit je weiss. Und sein Leben ist lang, 89 Jahre.
Boris war Verdingbub, wurde in Küttigen, Gränichen, Oberentfelden und Buchs untergebracht. Jetzt, ein Leben später, muss er das beweisen, muss bei Gemeindeverwaltungen und am Bezirksgericht nach Belegen suchen. Sonst gibt es keine Opferentschädigung. zum Beitrag
   
24.01.2017 Der Unternehmer Guido Fluri wurde als Kind fremdplatziert. Nun will er Eltern im Umgang mit der Kesb helfen.
Der jahrzehntelange unerbittliche Kampf der Betroffenen trägt immer mehr Früchte. zum Beitrag
   
24.01.2017 AARGAUERZEITUNG.CH - Staatlich verordnete Kindesschutzmassnahmen sind oft einschneidend und können Hilflosigkeit und Verzweiflung auslösen.
Die neue unabhängige Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz (Kescha) in Zürich will Betroffenen Perspektiven aufzeigen und Eskalationen verhindern. - Kesb nicht demontieren - Im Gegensatz zu den Kritikern will die Stiftung laut Fluri die KESB nicht schwächen. Für einen guten Kindes- und Erwachsenenschutz brauche es professionelle und empathische Behörden. Die KESCHA wolle jedoch, dass Betroffene ihre Rechte und Pflichten kennen und für ihre Rechte einstehen können. zum Beitrag
   
24.01.2017 NZZ.CH Kindes- und Erwachsenenschutz - Neue Anlaufstelle bei Konflikten mit der Kesb zum Beitrag
   
21.01.2017 SRF.CH Ein Expertenbericht zeigt: In Krisenzeiten wurden arme Menschen besonders häufig weggesperrt.
«Man hat keine Straftat begangen und man wird trotzdem weggesperrt, verliert dann auch den Zugang zu Geschwistern und Eltern, das ist höchst traumatisierend und stigmatisierend.»

„Willkürliche Staats-Stempel“: „Liederlich“, „Arbeitsscheu“, „Verwahrlost“, „Asozial“, "Prostituierte", "Alkoholiker" etc. - Für die Betroffenen ist ganz klar, nur schon einer dieser "willkürlichen Staats-Stempel" (Stigma) schien ein „Freipass“ zu sein für Behörden, Vormünder und Bezugspersonen, menschenrechtswidrig gegen Kinder, Jugendliche, Erwachsene aus der Unter- und Arbeiterschicht zu handeln und diese zusätzlich noch als gratis oder billige Arbeitskräfte auszunützen. zum Beitrag
   
18.01.2017 ZENKATH.CH - Zehntausende wurden auf beschämende Art zwangsversorgt zum Beitrag
   
18.01.2017 Dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte
Bis in die 1980er-Jahre wurden in der Schweiz Zehntausende ohne Gerichtsurteil so genannt «administrativ versorgt», also weggesperrt. Heute wurde der Zwischenbericht einer Expertenkommission vorgestellt. zum Beitrag
   
17.01.2017 Schweiz aktuell, Schikane für ehemalige Verdingkinder
Ab Anfang Jahr können ehemalige Verdingkinder beim Bund ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag einreichen. Um den finanziellen Zustupf zu erhalten, müssen die Betroffenen aber ihre traumatisierende Kindheit in einem mehrseitigen Formular beschreiben. zum Beitrag
   
12.01.2017 Tagblatt.ch – Opfer bekommen bis Mitte Jahr Geld
SEXUELLE ÜBERGRIFFE Die Bischofskonferenz macht vorwärts mit der Ausrichtung von Genugtuungsbeiträgen an die Opfer, deren Fälle verjährt sind. Die Betroffenen erhalten maximal 20000 Franken. zum Beitrag
   
10.01.2017 RTS.CH Des médicaments testés sans le consentement des patients jusque dans les années 1980 Ce s’est passé dans plusieurs cliniques psychiatriques alémaniques jusque dans les années 80. zum Beitrag
   
09.01.2017 Luzerner Zeitung : «Düsteres Kapitel war nicht nur dunkel»
FÜRSORGERISCHE MASSNAHMEN ⋅ Luzius Mader ist der Kopf hinter der politischen Lösung, welche für die Betroffenen Anerkennung des Unrechts und einen Solidaritätsbeitrag bringt. Diese ist aber weit weg von einer umfassenden Entschädigung. zum Beitrag
   
03.01.2017 Eine kleine Geste für ehemalige Verdingkinder
Bald ist es offiziell: Ehemalige Verdingkinder können beim Bund ein Gesuch einreichen, um für erlittenes Unrecht entschädigt zu werden. Historiker gehen von 20 000 Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen aus. zum Beitrag
   

Buchtipp: Weggesperrt - Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen - Autor: Dominique Strebel

2016

   
27.12.2016 Jahresrückblick 2016 – Wiedergutmachungsinitiative
zum Beitrag
   
20.12.2016 SRF1 Schmerzhafte Spurensuche
Uschi Waser ist eines von vielen Opfern Fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Ihre Erzählungen gehen unter die Haut. Doch für Uschi Waser ist nun auch ein wichtiger Schritt der Aufarbeitung getan: Das Parlament erkennt das Unrecht offiziell an. zum Beitrag
   
19.12.2016 „Ein trauriger Kuhhandel“
zum Beitrag
   
14.12.2016 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 sollen einen Solidaritätsbeitrag erhalten.
Das Gesuch muss spätestens bis 31. März 2018 beim Bund eingereicht werden. Die Beratungsstelle Opferhilfe Aargau Solothurn und das Staatsarchiv bieten den Opfern Unterstützung an. zum Beitrag
   
08.12.2016 Die Geschichte eines Missbrauchs zum Beitrag
   
05.12.2016 «Du hast gar keine Mutter!» – Ex-Verdingkind Charles Probst erzählt zum Beitrag
   
05.12.2016 Thurgauer Zeitung - Gebets- und Bussfeier für Opfer der Kirche
200 Kirchenleute als Täter, davon waren 103 Weltpriester, 47 Ordenspriester oder Ordensbrüder, elf Ordensfrauen, fünf Laientheologen oder Laientheologinnen. Sechs gemeldete Täter hatten andere Berufe und zu 32 Täterinnen oder Tätern waren keine Angaben erhältlich. Die Statistik erfasst laut SBK das ganze Spektrum möglicher Übergriffe - von sexuell gefärbten Äusserungen und Gesten bis zur Vergewaltigung und Schändung. zum Beitrag
   
30.11.2016 Schweiz aktuell - Medikamententests in Zürcher Psychiatrie
Rund 1000 Personen wurden ab den 1950er- bis in die 1980er-Jahre in der Zürcher Psychiatrischen Klinik Burghölzli mit medizinischen Substanzen getestet. Dies zeigt eine Dissertation, die Schweiz aktuell vorliegt. Laut Historikerin Katharina Brandenberger geschah dies teilweise gegen den Willen der Patienten. zum Beitrag
   
30.11.2016 Politische Aufarbeitung gefordert - Zürcher Politiker fordern jetzt eine lückenlose Aufklärung. Drei Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Antworten zu den Versuchen in der Klinik Burghölzli.
In der Klinik Burghölzli wurden auch nicht zugelassene Medikamente verabreicht. Medikamente wurden auch unter Zwang gespritzt. Eine Historikerin untersuchte die Krankenakten der Patienten. Der Kanton erforscht die Abläufe am Burghölzli. zum Beitrag
   
29.11.2016 Staatsarchiv hilft Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Die Schweiz beschäftigt sich aktuell mit einem schwierigen Kapitel ihrer Sozialgeschichte. Es geht um das Schicksal von Menschen, die vor 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen betroffen waren. Zu den Betroffenen würden Verdingkinder, Heimkinder, administrativ Versorgte, Personen, deren Reproduktionsrechte verletzt wurden, sowie Zwangsadoptierte zählen. zum Beitrag
   
29.11.2016 Schlimme Befürchtung: Pharmatests an Heimkindern?
Zürcher AL-Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Auskunft über Medikamentenversuche im Burghölzli an psychisch Kranken. Den Anstoss zum Forschungsprojekt gab SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Sie hatte sich schon im Nationalrat für die Aufarbeitung und Wiedergutmachung dieses düsteren Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte eingesetzt. zum Beitrag
   
29.11.2016 Schmerzhafte Spurensuche für Verdingkinder
zum Beitrag
   
29.11.2016 Opferberatung ist die offizielle Anlaufstelle für ehemalige Verdingkinder
zum Beitrag
   
18.01.2017 Zwischenbilanzworkshop der UEK – Am 18. Januar 2017, 09:45 - 17:00 Uhr findet der erste Zwischenbilanzworkshop der UEK statt.
Ziele des Workshops: Präsentation und Diskussion erster Zwischenergebnisse ; Diskussion und Austausch mit anderen Forschungsprojekten. Flyer (PDF)
   
04.11.2016 Tagblatt.ch - Interview: Anna Miller Glauben Sie, Medikamententests waren auch in anderen Schweizer Kliniken Alltag?
Ja. Wir haben Hinweise, dass dem so war. Es liegt auf der Hand. Welche Kliniken konkret Medikamententests durchführten, weiss man jedoch noch nicht. Aber man muss auch feststellen, dass in öffentlichen Archiven andernorts wenig Material dazu vorliegt. Es scheinen nicht so viele Dokumente von Forschern in öffentlichen Archiven zu liegen. Was alles noch in Privathaushalten liegt, weiss ich natürlich nicht. Hier im Thurgau ist die Materiallage anders, hier liegt viel mehr vor. Man kann nur forschen, wenn man Material hat. zum Beitrag
   
31.10.2016 Tages-Anzeiger: «Das Ausmass der Medi-Versuche in Münsterlingen ist weit grösser»
Jahrzehntelang wurden in der Psychiatrie Münsterlingen Tests mit Medikamenten durchgeführt. Historikerin Marietta Meier über neue erschreckende Zahlen. zum Beitrag
   
31.10.2016 TAGBLATT.CH: Es seien Dutzende Substanzen getestet worden bis in die 1980er Jahre hinein.
Für die Versuche verantwortlich war der damalige Direktor der Klinik, Roland Kuhn (1912-2005). Er soll zusammen mit seinem Oberarzt Patienten mit nicht zugelassenen Medikamenten behandelt haben. "Er trat 1980 als Klinikdirektor zurück, führte die Versuche jedoch auch nach seinem Rücktritt weiter", sagte Meier. zum Beitrag
   
18.10.2016 NZZ.CH Verding- und Heimkinder - Zürcher Regierungsrat lässt Unrechtssystem aufarbeiten
Die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen sind eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Geschichte. Nun soll das jahrzehntelange Unrecht auch im Kanton Zürich aufgearbeitet werden. Die Zeit drängt. zum Beitrag
   
18.10.2016 Top Online Verdingkinder: Zürcher Regierung will dunkles Kapitel aufarbeiten
Die Zürcher Regierung will das dunkle Kapitel der Verdingkinder im Kanton aufarbeiten. Für Untersuchungen und Abklärungen hat die Regierung deshalb eine halbe Million Franken gesprochen. Bis in zwei Jahren soll das Forschungsprojekt abgeschlossen sein. zum Beitrag
   
14.10.2016 DERBUND.CH
«Soeben wurden auf Anordnung 3,5 Tonnen Archivmaterial vernichtet, leider können wir Ihnen deshalb keine Hand bieten.» Das war die Antwort eines Berner Gemeindeschreibers an Gianna Weber von der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Sie befasst sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit dem Verdingkinderwesen in Bern und Zürich. Der geschilderte Vorfall zeigt exemplarisch, welch geringe Bedeutung gewisse Gemeinden ihren Archiven zukommen lassen. zum Beitrag
   
05.10.2016 Spiegel Online Kindersklaven in der Schweiz: "Du bist nichts"
Die Geschichte von Alfred Ryter ist kein grausamer Einzelfall, es ist die Geschichte ganzer Generationen in der Schweiz. Zehntausende Kinder erlebten bis in die Achtzigerjahre hinein Willkür und Gewalt in "fürsorgerischen Zwangsmassnahmen": bei Pflegeeltern oder in Erziehungsanstalten, als Kleinkinder oder Teenager, zwei Jahrhunderte lang. Mit am heftigsten betroffen waren Verdingkinder, der Staat überließ sie Pflegeltern. So wie 1948 den siebeneinhalbjährigen Fred. zum Beitrag
   
16.09.2016 Enfants placés - «C'est un jour historique pour la Suisse zum Beitrag
   
15.09.2106 Historischer Entscheid des Ständerates - Das Ja zu einer Wiedergutmachung wurde möglich, da sich im Vorfeld der Debatte eine breite Allianz für diese Lösung stark gemacht hat. Im Initiativ- und Unterstützungskomitee der Wiedergutmachungsinitiative sitzen National- und Ständeräte aller Parteien. Auch die Schweizer Landeskirchen, der Bauernverband, die Mehrheit der Kantone, die Kantonskonferenzen der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), des Kindes- und Erwachsenenschutzes (KOKES) und der Archivdirektorinnen- und Archivdirektoren (ADK) sowie der Gemeinde- und der Städteverband und zahlreiche weitere Verbände unterstützen eine umfassende Wiedergutmachung. zum Beitrag
Initiativkomitee & Unterstützungskomitee
   
15.09.2106 SRF1 - Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag von bis zu 25'000 Franken. Nach dem Nationalrat befürwortete auch der Ständerat den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur Wiedergutmachungsinitiative. zum Beitrag
   
15.09.2106 HANDELSZEITUNG.CH - Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag von bis zu 25'000 Franken. Nach dem Nationalrat sprach sich auch der Ständerat für den Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative aus. Die kleine Kammer hiess die Gesetzesvorlage des Bundesrates am Donnerstag mit 36 zu 1 Stimme gut. zum Beitrag
   
15.09.2106 TAGESANZEIGER - Bund entschädigt ehemalige Verdingkinder - Beide Kammern haben für ein Gesetz gestimmt, das Opfer von Zwangsmassnahmen finanziell entschädigt. Die Initianten der Wiedergutmachungsinitiative zeigen sich erfreut. zum Beitrag
   
09.09.2016 Eine Sonderbriefmarke für Verdingkinder - Die Schweizerische Post hat eine neue Sonderbriefmarke herausgebracht. Es soll auf das Leiden der Verdingkinder aufmerksam machen. Die Marke – im Wert von einem Franken – wird für einen Franken und Fünfzig Rappen verkauft. Die zusätzlichen Einnahmen kommen voll umfänglich den Verdingkindern zugute. - Die Briefmarke kann man ab sofort bei der Post beziehen. zum Beitrag
   
09.09.2016 Blick.ch In Gedenken an das erlittene Unrecht widmet die Schweizerische Post den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen eine Sondermarke mit Zuschlag. Vertreter der Post haben das Wertzeichen heute Bundesrätin Simonetta Sommaruga sowie Vertreterinnen und Vertretern der Opfer übergeben. Die Zusatzeinnahmen aus dem Verkauf kommen vollumfänglich den Opfern zugute. zum Beitrag
   
08.09.2016 Handelszeitung.ch - Philatelie - Die Post widmet dem dunklen Kapitel eine Sonderbriefmarke.
Verdingkinder, Zwangssterilisierte, administrativ Versorgte: Bis in die frühen 80er-Jahre waren fürsorgerische Zwangsmassnahmen üblich. Die Post widmet dem dunklen Kapitel eine Sonderbriefmarke. zum Beitrag
   
08.09.2016 Die Lupe - Das Briefmarkenmagazin
Die Zusatzeinnahmen der Sonderbriefmarke mit Zuschlag fliessen vollumfänglich in den Soforthilfefonds für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (FSZM) vor 1981. zum Beitrag
   
05.09.2016 BLICK.CH - Paul Richener (67) war in Nusshof BL Verdingkind – heute ist er dort Gemeindepräsident - Die Willkür, die Schläge und die Erniedrigungen verfolgen Richener bis heute. zum Beitrag
   
25.08.2016 LALIBERTE.CH - Quand on internait les filles-mères - En Suisse, jusqu’en 1981, les citoyens trop «dérangeants» pouvaient être emprisonnés sans jugement... zum Beitrag
   
11.07.2016 Das Magazin der Reformierten - Wo Nächstenliebe nur ein Wort war
Bis 1981 wurden Tausende Kinder in Heime gesteckt oder bei Pflegeltern platziert. – Auch reformierte Institutionen waren an diesen Zwangsmassnahmen beteiligt.
Viele Opfer leiden bis heute - wie die Geschichte von Walter Emmisberger zeigt. zum Beitrag
   
11.07.2016 Eindrückliches Referat von Dr. Thomas Huonker an der Weiterbildungsveranstaltung PDAG Königsfelden
Entstehung, Formen und Dauer von Traumatisierungen in Biographien von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der Schweiz vor 1981 zum Beitrag
   
25.06.2016 Sibylle Forrer, evangelisch-reformierte Pfarrerin, spricht das aktuelle Wort zum Sonntag. zum Beitrag
   
23.06.2016 Radio SRF1 – Echo der Zeit – Chronik einer gestohlenen Kindheit zum Beitrag
   
23.06.2016 LETEMPS.CH - Die katholische Kirche entschädigt Missbrauchsopfer anfänglich mit CHF 500'000.--. zum Beitrag
   
21.06.2016 24HEURES.CH - Auch der Kanton Waadt entschuldigt sich bei den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen - Vaud demande pardon aux enfants placés. zum Beitrag
   
08.06.2016 ANNABELLE.CH - "Administrativ-Versorgt 1942-1981"
Die Schweiz muss sich als Nation zu den Geschehnissen bekennen und das Thema aufarbeiten – es gehört in die Schul- und Geschichtsbücher. Erna Eugster hat das Buch «Dreckloch» geschrieben. Uns erzählt die 64-Jährige von ihrer Zeit als administrativ Versorgte, die sie jahrelang im Gefängnis absass – unschuldig. zum Beitrag
   
24.05.2016 France 3 - Au nom de l'ordre et de la morale
Durant des décennies, jusque dans les années 1980, des milliers de jeunes Suisses ont été jetés en prison sans procédure judiciaire, stérilisés, placés de force dans des familles d'accueil ou en maison de rééducation simplement pour avoir eu une conduite jugée menaçante par une société éprise d'ordre et de conformisme. Sur la base de témoignages, d'archives personnelles et de documents d'époque, ce documentaire raconte le calvaire de ces enfants et décrypte un système politique et social qui a conduit des citoyens bien sous tous rapports à en éloigner d'autres, au nom de certaines valeurs morales. zum Beitrag
   
24.05.2016 DERBUND.CH – Zur Nacherziehung versorgt - Die überlieferten Akten lassen die Härten erahnen, denen die jungen Leute ausgesetzt waren...

Der beschleunigte Wandel und das Aufbrechen traditioneller Rollenmuster dürften repressive Haltungen sogar noch verstärkt haben. Tatsächlich nahm die Zahl der versorgten Jugendlichen erst 1969 deutlich ab. Zum Zeitpunkt also, als der gesellschaftliche Aufbruch von 1968 bereits in vollem Gang war und auch die Anstaltserziehung zusehends in die öffentliche Kritik geriet... zum Beitrag
   
16.05.2016 Willy Uldry, parole rédemptrice - Victime d’un placement forcé chez des religieuses, Willy Uldry a connu une enfance brisée. Après des années de silence, il s’est mis à parler zum Beitrag
   
16.05.2016 Au nom de l'ordre et de la morale Ursula Biondi, Présidente de l'Association RAVIA vous invite à découvrir lundi 16 mai 22h25 sur France 3, le documentaire Au nom de l'ordre et de la morale. Ce documentaire de Bruno Joucla et Romain Rosso zum Beitrag
   
28.04.2016 Il buio della Svizzera. «Porto dentro di me lo stigma della prigione, ma adesso è il giorno del rispetto» zum Beitrag
   
27.04.2016 Le testimonianze dei bimbi schiavi zum Beitrag
   
27.04.2016 La réparation des enfants placés est soutenue par le Conseil national
A l’époque, des enfants ont été traumatisés par la dureté de l’assistance sociale. zum Beitrag
   
27.04.2016 Rundschau Brutale Umarmung
Kinder wurden in der Schweiz während Jahrzehnten systematisch den Eltern weggenommen und in Heime gesperrt. Heime, wo sie von Nonnen teilweise schwer misshandelt wurden. Aber während im Nationalrat bereits die Wiedergutmachungs-Initiative diskutiert wird, warten Opfer schweizweit noch immer auf eine erste Entschuldigung seitens beschuldigter Nonnen-Orden. zum Beitrag
   
27.04.2016 SRF1 Verdingkinder erhalten Entschädigung -
Ehemalige Verdingkinder sollen nach dem Willen des Nationalrats mit bis zu 25‘000 Franken pro Person entschädigt werden. Insgesamt werden 300 Millionen Franken als Wiedergutmachung an etwa 12‘000 Menschen ausbezahlt. zum Beitrag
   
27.04.2016 Berichterstattung auf Radio 24 von Matthias Bärlocher Bundeshauskorrespondent mit Guido Fluri und Ursula Biondi zum Download
   
27.04.2016 Rundschau 20:55 Uhr, SRF 1
gequält, geschlagen, eingesperrt ... die dunkle Vergangenheit katholischer Kinderheime ... ehemalige Opfer packen aus ... zum Beitrag
   
23.04.2016 Tele Top -TOP NEWS 23. April 2016 Wiedergutmachung - Verdingkinder sorgen sich zum Beitrag
   
23.04.2016 Tages-Anzeiger: Mit Guido Fluri sprachen Anja Burri und Simone Rau

Die Initiative fordert nicht nur Geld. Wie wichtig sind die anderen Aspekte?

Für mich ist die Aufarbeitung der Geschehnisse zentral. Alle Institutionen – zum Beispiel die Kirche – wären gezwungen, sich auch mit ihrer dunklen Geschichte zu befassen. Die trübe Schweizer Sozialpolitik hat eine historische Bedeutung. Wir Schweizer tragen unsere glänzende humanitäre Fahne gerne in die Welt hinaus. Und zu Hause gingen wir so um mit unseren Mitmenschen.

Für mich ist es auch schwer akzeptierbar, dass sich Parteien den Liberalismus auf die Fahne schreiben und gleichzeitig Menschen im Stich lassen, die ohne Gerichtsurteil vom Staat weggesperrt wurden. Das ist nicht ehrlich – oder der Liberalismus ist nur eine Floskel. zum Beitrag
   
16.04.2016 An der Sitzung der katholischen Synode bewilligte eine klare Mehrheit eine Viertelmillion Franken für den Soforthilfefonds für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
14.04.2016 Wo wären wir heute ohne die intensiven Recherchen seit Februar 2008 von Dominique Strebel (ehemaliger Redaktor des Beobachters)?
Ihm gebührt ein grosses Dankeschön !!! zum eBook
   
11.04.2016 ZEIT.DE: Von Sarah Jäggi - Das Leid anerkennen - Was lange ein Tabu war, könnte bald möglich werden: Verdingkinder und Opfer von staatlichen Zwangsmaßnahmen sollen finanziell entschädigt werden für das Leid, das ihnen angetan wurde. Wie konnte das möglich werden? zum Beitrag
Komitee der Wiedergutmachungsinitiative: http://www.wiedergutmachung.ch/komitee/
   
25.03.2016 Wer nach einem Entscheid der Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) nicht mehr weiterweiss, soll sich bald an eine unabhängige, nicht staatliche Anlaufstelle wenden können.
Dies haben die Guido-Fluri-Stiftung und die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) an ihrer Sitzung vom Donnerstag beschlossen. zum Beitrag
   
06.03.2016 az Solothurner Zeitung: 20. Jahrhundert - «Lina» – Wie Moralvorstellungen Menschenleben zerstörten
Der «Fordismus» legte den gesellschaftlichen Teppich für eine rigide Moral, die auch Lina zum Verhängnis wurde. zum Beitrag
   
03.03.2016 Der Schweizer Bauernverband unterstützt den indirekten Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungs-Initiative:
«In Anbetracht des fortgeschrittenen Alters und der gesundheitlichen Situation vieler Opfer unterstützt sie den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats. Dieser kann viel schneller in Kraft treten als die Wiedergutmachungsinitiative selber. Bei der Ausgestaltung der finanziellen Leistungen wird ein Härtefallfonds favorisiert. Der SBV empfiehlt entsprechend den bäuerlichen Parlamentariern in der anstehenden Debatte die Zustimmung zum Gegenvorschlag.». zum Beitrag
   
26.02.2016 Rechtskommission sagt Ja zum Gegenvorschlag
Das Initiativekomitee der Wiedergutmachungsinitiative begrüsst die Tatsache, dass sich eine Mehrheit der Rechtskommission des Nationalrates für eine umfassende Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ausspricht. Nun ist das Parlament gefordert, mit einem Gegenvorschlag eine rasche und gerechte Lösung zu ermöglichen. Diese muss nebst der wissenschaftlichen Aufarbeitung zwingend auch substantielle Leistungen für die Tausenden von Opfern beinhalten. zum Beitrag
   
23.02.2016 Versorgt und fürs Leben gezeichnet
Im Studio erzählt Ursula Biondi ihre Geschichte. Die Zürcherin wurde 1967 für über ein Jahr in die Frauenhaftanstalt Hindelbank eingesperrt. Sie war damals 17 Jahre alt und im fünften Monat schwanger. Im Jahr 2002 schrieb sie in einem Buch, was sie erlebte und wurde so zur Vorkämpferin für die «Wiedergutmachung». «Seit 1860 setzten sogenannte Versorgungsgesetze die Grundrechte ausser Kraft. Dabei wurde gezielt die Unterschicht ins Visier genommen», erzählt Studiogast Thomas Huonker. zum Beitrag
   
21.02.2016 «Man kann das Erlebte nicht ungeschehen machen» zum Beitrag
   
21.02.2016 Moralische Schuld und die Kunst des Verzeihens
Menschen bitten für Vieles um Verzeihung: für die Verspätung, für ein grobes Wort, für einen Fehltritt. Doch lässt sich auch massives Unrecht verzeihen? zum Beitrag
   
21.02.2016 Spielfilm "LINA" Sonntag, 21. Februar 2016, 20:05 Uhr, SRF1
Tausende von Zwangsadoptionen, Zwangsabtreibungen, Zwangssterilisationen und Zwangskastrationen begleiten dieses dunkle Kapitel Schweizer Geschichte. Der SRF-Spielfilm «Lina» widmet sich diesem bitteren Thema. Der Film rüttelt auf und regt zum Nachdenken an.

Von 1942 bis 1981 konnten junge Menschen ohne Anhörung, ohne Gerichtsentscheid, weggesperrt werden. Nur weil sie sich den gängigen Moralvorstellungen widersetzten. Uns wurden Schicksale aufgezwungen in einem hinterlistigen Zweiklassensystem geprägt von Vetterliwirtschaft und Bünzlitum.

Ernüchternd ist, dass es noch im Jahr 2003 in Zürich Personen gab, die mich übel mobbten und damit verhindern wollten, dass diese Verbrechen aufgedeckt werden, obschon sie genau wussten, dass es die administrative Versorgung 1942 bis 1981 gegeben hatte. Erst durch die offizielle Entschuldigung des Staates am 10. September 2010 im Schloss Hindelbank hörte dieses Mobbing auf. zum Beitrag
   
21.02.2016 Vorschau: Film „LINA“ Sonntag, 21. Februar 2016, 20:05 Uhr, SRF 1
Die rebellische Lina wird Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen (administrativ versorgt) und begegnet rund 40 Jahre später ihrem Sohn, den sie im Gefängnis geboren und zur Adoption hat frei geben müssen. Berührendes Drama. zum Beitrag
   
08.02.2016 Tagung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) Montag, 21. März 2016, 9.00 Uhr
Die Rolle der reformierten Kirchen in der damaligen Heim- und Verdingkinderpraxis - Die reformierten Kirchen haben von Anfang an ihr Interesse an einer Aufarbeitung der Fremdplatzierungspraxis betont. Der Kirchenbund begründet die Notwendigkeit einer Aufarbeitung mit der Tatsache, dass fremdplatzierte Kinder und Jugendliche unter Ausbeutung und Missbrauch litten, wobei die zuständigen Behörden weggeschaut haben. Zu diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte gehört dazu, dass sich auch kirchliche Vertreterinnen und Vertreter, insbesondere im Heim- und Verdingkinderwesen, Verfehlungen haben zukommen lassen. zum Beitrag
   
02.02.2016 Zur Erinnerung! - Zwangsmassnahmen - Die Schuld der Schweiz Mindestens 20'000 Heim- und Verdingkinder, administrativ Versorgte, Zwangssterilisierte, Zwangsadoptierte und in Psychiatrien Versorgte dürften in der Schweiz noch am Leben sein, schätzen Historiker. Kaum jemand, der nicht in seinem näheren oder weiteren Bekanntenkreis einen direkt oder indirekt betroffenen Menschen hat. Thomas Huonker, Historiker und Mitglied des Initiativkomitees, sagt: «Der Staat hat die Grundrechte dieser Menschen in krassester Weise verletzt. Dafür muss er sie entschädigen. Tut er das nicht, setzt er die Diskriminierung fort.» zum Beitrag
   
26.01.2016 NZZ – Die bösen Geister der Kindheit
Im freiburgischen Kinderheim Marini missbrauchten Geistliche über Jahre hinweg systematisch Jugendliche. Wer sich dagegen wehrte, prallte gegen eine Mauer des Schweigens. Die Aufarbeitung von sexuellen Misshandlungen an Kindern beschäftigt die katholische Kirche seit Jahren. Ein Historikerbericht hat nun im Bistum Lausanne, Genf und Freiburg eine weitere schmerzliche Geschichte ausgeleuchtet, die sich vor längerer Zeit abspielte. zum Beitrag
   
14.01.2016 „LINA“ 51. Solothurner Filmtage 21. - 28. Januar 2016LINA Solothurner Filmtage
Es ist eines der düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte: Bis 1981 war es möglich, Menschen auch ohne Gerichtsurteil oder psychiatrisches Gutachten wegzusperren, sei es wegen «Arbeitsscheu», «lasterhaften Lebenswandels» oder «Liederlichkeit»; betroffen waren vor allem junge Menschen. Der Spielfilm „LINA“ erzählt von Lina, einer jungen Frau, die von den Behörden administrativ versorgt und dadurch eines normalen Lebens beraubt wurde. Ein Schicksal stellvertretend für viele, basierend auf wahren Ereignissen in der Schweiz! zum Beitrag
   
04.01.2016 Ausser man tut es - von Andrea Sprecher zum Beitrag
   


Wir freuen uns auf Euch

Ursula, Chris, Rita, Philippe, Christina, Maria Magdalena, Yvonne, Esthi, Margrith, Käthi, Jacqueline, Andy, Sylvi, Erika, Vreni, Rösli, Oliver, Vreni, Trudy, Gina, Fritz, Christan, Bea, Hansli, Jenny, Angela, Jean-Pierre, Leonard, Madlen, Peter, Denise, Lisa, Marie-Louise, Beatrice, Helen, Barbara, Jürg, Michèle, Ruth, Susi, Hannes, Walter, Priska, Leonardo, Paul, Lina, Michael, Elsbeth, Anita, Mara, Hans-Jürg, Liliane, Bettli, Hedi, Lilli, Werner, Pieta, Verona, Pierre, Regula, Marianne, Claude, Silvia, Fredy, Brigitte, Beatrice, Daniel, Erna, Trudi, Thomas, Magalie, Florence, Hans-Peter, Françoise, Renée, Elke, Beat, Jean-Claude, Lydia, Giovanni, Andrea, Graziella, Anita, Catherine, Rudolf, Jeannette, René, Angie, Laura, Vreni, Graziella, Hans-Peter ...



Folgende Regelung zum Schutz der Daten und der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, deren Angehörigen oder anderer Beteiligter:

Zum Schutze der Betroffenen muss sowohl seit dem Beginn des Projektes im März 2008 bis heute als auch in Zukunft eine absolute Verschwiegenheit eingehalten bleiben. –
Ohne das Einverständnis der Betroffenen dürfen keine Informationen und Namen, etc. aus Akteneinsichten, aus E-Mails, Briefwechseln, Gesprächen, Telefongesprächen, Aufnahmegeräten, SMS, Telefaxen, WhatsApp, etc. zwischen den Betroffenen selber und Dritten, die das Projekt in seiner Gesamtheit betreffen, an Drittpersonen und Medien etc. weitergegeben werden. Einer der wichtigen Gründe ist u. a., dass in diesen Akten/Dokumenten, E-Mails, etc., nicht nur die Namen der Betroffenen, sondern auch deren Angehörigen oder andern vorkommen, die ebenfalls Anrecht auf Verschwiegenheit haben. Die Betroffenen müssen die Gewähr haben, dass sie, deren Angehörige oder andere Beteiligte auch diesbezüglich geschützt bleiben. Auch würde es sich für weitere Opfer, die sich bis jetzt noch nicht manifestiert haben, sehr unvorteilhaft ausnehmen, wenn diese heikle Thematik durch Indiskretionen diskreditiert würde! Also dürfen die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, deren Angehörigen oder anderer Beteiligter auf keinen Fall verletzt werden. –

Hier sind einige Straftatbestände aufgeführt, die zur Anwendung kommen können, wenn die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, ihrer Angehörigen oder anderer Beteiligter verletzt werden.

Art. 174 1. Ehrverletzungen. / Verleumdung

Art. 179 2. Strafbare Handlungen gegen den Geheim- oder Privatbereich. / Missbrauch einer Fernmeldeanlage

Es haben mehrere tausend Betroffene gelitten, sie verdienen unseren Respekt!

 

"Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen". - Albert Einstein

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