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Dominique Strebel
«Weggesperrt» –
Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen
Wer nicht «recht tat», wurde eingesperrt – ohne Gerichtsurteil. Die Beobachter-Spurensuche zu den administrativ Versorgten – einem dunklen Kapitel Schweizer Geschichte.
September 2010, Beobachter-Buchverlag,
CHF 29.00, ISBN: 978-3-85569-439-6
[weitere Informationen und Online-Shop] |
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Migros-Magazin vom 30. August 2010
Das Mädchen, das wie ein Ding weggesperrt wurde
Gina Rubeli möchte Buchhändlerin werden. Doch die Eltern sehen sie als Coiffeuse. Das Mädchen rebelliert und wird ins Gefängnis geworfen. Klingt wie in einer Diktatur, ist aber 1970 in der Schweiz passiert. Und wie Gina Rubeli wurden damals Hunderte administrativ versorgt. [weiter]
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L'Express – L'Impartial du 23 juillet 2010
Détention administrative: Injustement incarcérée à Hindelbank,
une Neuchâteloise témoigne
Entre 1942 et 1981, des milliers d’adolescents, qui n’avaient commis d’autre crime que celui d’exprimer leur mal-être, ont été incarcérés sous le vocable pudique de «placement administratif». Alors que prochainement les autorités fédérales vont enfin consentir à des excuses publiques, une victime neuchâteloise raconte. [plus]
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Corriere del Ticino vom 8. Juni 2010
E una mattina mi svegliai in cella
1942–1981: migliaia di minori svizzeri incarcerati senza colpe né processi [weiter]
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La Regione Ticino vom 19. Mai 2010
Per il tuo ‘bene’ Le vittime di internamenti amministrativi, una prassi applicata in Svizzera fino al 1981, presto otterranno una riparazione morale da parte di Cantoni e Confederazione [weiter]
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Beobachter vom 28. April 2010
ADMINISTRATIV VERSORGTE:
«Widmer-Schlumpf nimmt sich Zeit» Moralische Wiedergutmachung für administrativ Versorgte – Im Spätsommer dieses Jahres ist es so weit: Justizministerin Widmer-Schlumpf, der Zürcher Sozialdirektor Hans Hollenstein und der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser empfangen administrativ Versorgte in der Strafanstalt Hindelbank. [weiter]
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Tages-Anzeiger vom 26. Februar 2010
Leibliche Mütter sollen adoptierte Kinder suchen dürfen
Wer ein Kind zur Adoption frei gegeben hat, soll es kontaktieren können, wenn es damit einverstanden und volljährig ist. Der Bundesrat will das Gesetz entsprechend anpassen. [weiter]
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Fondation Sarah Oberson, 8.2.10
«Zwischen Hoffnung und Trauer»
«Entre espoir et deuil»
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RSI – Falò, 28.1.10
«Vivere senza mio figlio – Madri derubate»
Per essere rimaste incinta quando erano minorenni, per aver vissuto una vita giudicata «diversa», moltissime adolescenti sono state rinchiuse in prigione senza processo, e senza aver commesso alcun reato. Succedeva in Svizzera fino al 1980. Molto spesso i bimbi di queste ragazze madri, prelevati di forza, sono stati destinati all’adozione. Quaranta anni dopo alcune di queste «madri derubate» cercano disperatamente il loro bambino, altre sono riuscite a riallacciare i contatti con i figli ormai grandi. Uno scandalo svizzero, rimasto nascosto fino ad oggi, di cui si sta occupando anche la Berna federale e che dovrebbe portare, nel 2010, a delle scuse ufficiali nei confronti di queste donne. Ospite in studio la consigliera nazionale Marina Carobbio.
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Victime des orphelinats des années 1940
En attendant ma bonne étoile
Marie-Thérèse Burrin-Tercier : un parcours qui laisse sans voix. Des débuts difficiles dans l’existence. Placée à l’âge de trois ans, en 1943, dans un orphelinat fribourgeois tenu par des religieuses, elle y vivra un calvaire. [plus]
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Femina du 17 Janvier 2010
Bébés volés : recherche de témoins romandes
Emprisonnées, leur enfant enlevé à la naissance… C’est le destin qu’ont connu de jeunes Suissesses entre 1942 et 1981, soumises à «l’internement administratif». [plus]
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TSR1 «Mise au Point» du 10 janvier 2010
«Le scandale des enfants volés en Suisse»
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Dominique Strebel's Blog vom 5. Januar 2010
Administrativ Versorgte: Bern will sich entschuldigen
Hunderte von administrativ Versorgten können auf eine späte Rehabilitierung hoffen: Der Berner Justizdirektor Christoph Neuhaus prüft eine Entschuldigung bei jenen Menschen, die bis 1981 ohne Gerichtsurteil zur Erziehung in Berner Straf- und Erziehungsanstalten gesperrt wurden. [weiter]
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Beobachter vom Dezember 2009
ADMINISTRATIV VERSORGTE: BERN WILL SICH ENTSCHULDIGEN Aktenvernichtung: Darf man Schicksale entsorgen?
Hunderte von Vormundschaftsämtern werden aufgehoben. Damit sind brisante Akten von der Vernichtung bedroht. [weiter]
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Der Bund vom 26.11.09
Bern prüft Rehabilitierung administrativ Versorgter
«Niemand will sich entschuldigen bei den Frauen, die als unschuldige Jugendliche in der Strafanstalt interniert wurden. Der Bund verweist auf die Kantone, diese halten sich für machtlos», schrieb der «Beobachter» Anfang September. [weiter]
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TSR1 «Mise au Point» du 27 septembre 2009
l'internement administratif
Invitée Ursula Biondi, ancienne détenue administrative.
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Beobachter vom September 2009
Rehabilitation verweigert
Die Schweiz muss die Grösse haben, sich bei Zwangssterilisierten, Verdingkindern und administrativ Versorgten zu entschuldigen. Dabei geht es nicht um Vorwürfe an Behörden, sondern um Respekt gegenüber Betroffenen. [weiter]
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TeleZüri «SommerTalk» vom 22. Juli 09
Gäste: Rita Schreier und Ursula Biondi; Vormundschaftsopfer
Rita Schreier und Ursula Biondi sind zwei von vielen administrativ versorgten Frauen in der Schweiz. Sie wurden unschuldig zur Erziehung in die Strafanstalt Hindelbank eingewiesen. Sie lebten inmitten von Mörderinnen und Schwerverbrecherinnen. Auch Jahre später leiden sie immer noch unter ihrem Schicksal und fordern vom Staat eine moralische Wiedergutmachung. Wir treffen die beiden Frauen am Ort des Geschehens. Der «SommerTalk» direkt aus der Frauenstrafanstalt Hindelbank. [Videostream]
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Femina du 28 Juin 2009
Fille mère derrière les barreaux
A 17 ans, coupable d’être enceinte d’un homme plus âgé, Ursula Biondi a passé une année en prison. Quarante ans après, elle ose parler de cette étape infamante. [plus]
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Beobachter vom 13.06.2009
Vormundschaftsopfer
«Beobachter-Serie mit Medienpreis ausgezeichnet»
Sie wurden als Jugendliche ohne Urteil in Strafanstalten gesteckt – zur Erziehung. Die Artikelserie des Beobachters überadministrativ versorgte Frauen sorgte für Aufsehen und wurde nun vom Schweizerischen Anwaltsverband mit dem Medienpreisausgezeichnet. [weiter] |
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Der Bund vom 09.06.09
Als «Liederliche» weggesperrt
Bis in die 1980er-Jahre konnten Vormundschaftsbehörden Frauen, Männer und Jugendliche, die aus dem gesellschaftlichen Rahmen fielen, hinter Gitter schicken. Viele dieser einst sogenannt administrativ Versorgten kämpfen heute für ihre Rehabilitation. [weiter]
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Stefan Schürer
Die Verfassung im Zeichen historischer Gerechtigkeit
Schweizer Vergangenheitsbewältigung zwischen Wiedergutmachung und Politik
mit der Geschichte
2009. 472 S. Geb. CHF 78.00
ISBN 978-3-0340-0951-5
[weitere Informationen und Online-Shop] |
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Curaviva, Mai 2009
Administrative Versorgungen – düsteres Kapitel der Schweizer Vormundschaftsgeschichte
«Diese Ungerechtigkeit! Wie die mit mir umgegangen sind!»
Als 19-Jährige wurde Christina G. 1976 wegen ihres Lebenswandels von der Vormundschaftsbehörde ins Gefängnis eingewiesen. Sie gehört zu den so genannt administrativ Versorgten, die noch Jahre später unter ihrem Schicksal leiden und nun vom Staat eine Wiedergutmachung fordern. [weiter]
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Beobachter vom 29.04.2009
Behördenwillkür
«In Gefahr, geistig und sittlich zu verwahrlosen»
Ein bewegtes Leben: Erziehungsanstalt, Seefahrerträume, Fremdenlegion und Fernfahrerjob. Chris Pöschmann, heute selbständiger Mechaniker, hasst Behördenwillkür – mit gutem Grund. [weiter]
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SF DRS, «Reporter» vom 15.4.2009
Ein Leben lang bestraft – Das Leiden der administrativ versorgten Ursula Biondi. Ursula Biondi landete 1966 mit 17 Jahren als Schwangere in der Strafanstalt Hindelbank – ohne eine Straftat begangen zu haben. Die Vormundschaftsbehörde hatte zu dieser «erzieherischen Massnahme» gegriffen, weil Ursula sich in einen geschiedenen, 7 Jahre älteren Mann verliebt hatte und minderjährig schwanger wurde. [Videostream]
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Basler Zeitung vom 15.4.09
Sie bleibt ein Leben lang bestraft
Weil sie als 17-Jährige schwanger wurde, kam Ursula Biondi 1966 ins Gefängnis. Ein Film zeigt ihr Schicksal. Und SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr kämpft für die Rehabilitation von «administrativ Versorgten» wie Biondi. [weiter]
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Beobachter vom 12.12.2008
Auf dem Weg zur Wiedergutmachung.
Die EKF Eidgenössische Kommission für
Frauenfragen bot ihre Unterstützung an, da es ihr «ein Anliegen ist, dass die betroffenen Frauen zumindest eine Entschuldigung oder eine moralische Wiedergutmachung erhalten».
Und die SODK Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren prüft, ob und wie Betroffene eine solche Wiedergutmachung erhalten könnten. [weiter]
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Der Landbote vom 8.12.2008
Erst jetzt flieht sie nicht mehr
Rita Schreier – Als 16-Jährige war sie in der Frauenstrafanstalt
Hindelbank, ohne eine Straftat begangen zu haben. Erst jetzt kann Rita Schreier über ihre Erlebnisse sprechen. [weiter]
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SF DRS, Aeschbacher vom 23.10.2008
Ursula Müller-Biondi landete mit 17 als Schwangere im Gefängnis – ohne eine Straftat begangen zu haben. Vor 40 Jahren entsprach diese Massnahme kantonalen Verordnungen. Diese Ungerechtigkeit quält die Zürcherin heute noch, obschon sie den Weg zurück in den hellen Alltag gefunden hat. [Videostream]
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Tagblatt der Stadt Zürich vom 17.09.2008
«Als Schwangere im Knast gelandet»
Ursula Biondi war 17 und schwanger. Deshalb wurde sie ins Erziehungsheim im Gefängnis Hindelbank gesteckt. Diese Ungerechtigkeit quält sie noch heute. [weiter]
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Beobachter vom 03.08.2008
«Administrativ-Versorgte 1942–1981. Was die mit uns gemacht haben!»
Drei Frauen suchen Wiedergutmachung. Als junge Mädchen wurden sie ohne Gerichtsurteil zur Erziehung in die Strafanstalt Hindelbank eingewiesen. Jahrzehnte später kehren sie dorthin zurück.
Mit einem Ziel:
«Es soll wenigstens mal jemand sagen, dass das falsch war.» [weiter]
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Buchvernissage am 25. November 2002
«Geboren in Zürich» von Ursula Müller-Biondi
Vortrag
Dr. med. Ursula Davatz
anlässlich der Buchvernissage
Eröffnungsrede Dr. Alfred Müller-Biondi
anlässlich der Buchvernissage |