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Dr. h.c. Ursula Biondi - ehem. Präsidentin Verein RAVIA
Seit 2000 bis heute im ununterbrochenen Einsatz für Gerechtigkeit!


 
 
 
 
 

Literatur und Newsarchiv 2018-2002

2018

   
30.12.2018 TAGESANZEIGER.CH - Notschlafstellen für Jugendliche sind gut ausgelastet. Wer sind diese jungen Menschen auf der Strasse? «Viele Jugendliche erzählen uns von Eltern, die ihnen das Gefühl geben, dass sie nichts wert seien.» zum Beitrag
   
30.12.2018 Amnesty International - Die Stimme der Stimmlosen - «Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist unser Leitfaden, unser Fels. Sie versinnbildlicht die Vision einer Welt, in der alle Menschen zusammenhalten und sich gegenseitig unterstützen.» zum Beitrag
   
27.12.2018 NZZ.CH Im Kindsalter wird Diana Bach «administrativ versorgt». Noch heute verfolgen sie die Geister der Vergangenheit zum Beitrag
   
23.12.2018 Weihnachtsgeschichte von Walter Emmisberger zum Beitrag
   
22.12.2018 INFORADIO.DE Was schulden wir unseren Eltern? zum Beitrag
   
20.12.2018 Verdingkinder: Zahlungen beschleunigt - Bis spätestens Ende 2019 will das Bundesamt für Justiz (BJ) alle über 9000 Gesuche behandelt haben, wie es am Donnerstag mitteilte. Das wäre ein Jahr früher als geplant. Justizministerin Simonetta Sommaruga hatte die Beschleunigung im Herbst angekündigt. zum Beitrag
   
19.12.2018 Buchtipp: „Weggesperrt“ von Dominique Strebel Vorschau
   
19.12.2018 Zur Erinnerung: «Wir wurden weggesperrt» zum Beitrag
   
13.12.2018 addendum.org Versuchskaninchen Heimkind - Heimkind, Missbrauchsopfer, menschliches Versuchskaninchen. An Walter Nowak wurden nicht zugelassene Medikamente getestet. Jetzt will er Gerechtigkeit und gegen einen der größten Pharmariesen der Welt in den Kampf ziehen. zum Beitrag
   
11.12.2018 Zur Erinnerung: SBS Dateline – „Contract Children“ zum Beitrag
   
10.12.2018 Zur Erinnerung: „Switzerland's Stolen Generation“ zum Beitrag
   
8.12.2018 Südwest Aufgewachsen als Niemand: Wie es einem ehemaligen „Verdingbub“ geht. zum Beitrag
   
7.12.2018 Anlässlich des Internationalen Menschenrechtstags vom 10.Dezember findet alljährlich das Human Rights Film Festival Zürich statt. zum Beitrag
   
6.12.2018 ServusTV Medikamententests – Versuchsobjekt Mensch zum Beitrag
   
2.12.2018 SRF.CH Fremdplatziert und weggesperrt - «Die Behörden hatte einen viel zu grossen Handlungsspielraum» Staatsarchivar Beat Gnädinger erforschte mit seinem Team die Zürcher Geschichte von «administrativ Versorgten». Fremdplatziert und weggesperrt. zum Beitrag
   
2.12.2018 TAGBLATT.CH Erziehung am Kollegium - Das Kollegium St. Antonius war 1908 als «Lehr- und Erziehungsanstalt» errichtet worden. Den Knaben und jungen Burschen sollte unter Anleitung der Kapuziner nicht nur Wissen, sondern auch die sittlichen und religiösen Ideale der katholischen Kirche vermittelt werden, und zwar im damaligen Selbstverständnis von «Zucht und Ordnung». zum Beitrag
   
1.12.2018 Verdingkinder: Was jetzt noch fehlt … Die Aufarbeitung eines dunklen Kapitels schweizerischer Sozialgeschichte biegt in die Zielgerade ein. Am Ziel ist sie noch nicht. zum Beitrag
   
30.11.2018 Menschen korrigieren - Verding- und Heimkinder, Kinder der Landstrasse, administrativ Versorgte, Zwangssterilisierte, Zwangsadoptierte – hinter all den hilflosen Begriffen stehen Menschen, denen unzählige Lebensjahre gestohlen worden waren: Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
30.11.2018 TAGESANZEIGER.CH - Wie der Kanton Zürich bis 1981 Menschen «korrigierte» Weggesperrt, entmündigt, zwangssterilisiert: Kinder wurden in Heimen versorgt, an Frauen und Männern wurden neue Psychopharmaka getestet. Das zeigt eine Untersuchung. zum Beitrag
   
29.11.2018 Die Guido Fluri Stiftung: Die Artikel sind Persönlichkeiten gewidmet, deren Schaffen oder deren Schicksal sich mit dem Weg unserer Stiftung gekreuzt haben. Es sind Betroffene und Experten, die unsere Projekte massgeblich beeinflusst haben und zu denen wir enge Kontakte pflegen. Wir danken ihnen herzlich für ihr Engagement. zum Beitrag
   
27.11.2018 ZENTRALPLUS.CH Soziale Fürsorge: Der Kanton Zug will Klarheit schaffen. Asyl in Walterswil (Foto): Eines der vielen Heime im Kanton Zug, in denen die so genannte «administrative Versorgung» von Kindern erfolgte. zum Beitrag
   
25.11.2018 Abstimmung: Schiffbruch für SVP und ihre Selbstbestimmungs-Initiative zum Beitrag
   
22.11.2018 Ein 17-Jähriger schreibt ein Musical über Verdingkinder zum Beitrag
   
12.11.2018 SWI swissinfo.ch Stärkt oder schwächt die Selbstbestimmungs-Initiative die Demokratie? Andrea Huber: „Es gab in der Schweiz Zehntausende sogenannte 'administrativ Versorgte', die ohne Gerichtsverhandlung zum Beispiel wegen 'liederlichen Lebenswandels' weggesperrt wurden, es gab Zwangssterilisationen, Zwangsadoptionen. Diese Praxis musste wegen der Europäischen Menschenrechtskonvention 1981 eingestellt werden, es geht in Strassburg nicht um streunende Hunde, Herr Vogt, sondern um Menschenleben. Wir brauchen diesen Gerichtshof.“ zum Beitrag
   
09.11.2018 TOPONLINE.CH Bündner Erinnerungsort für die Opfer von Zwangsmassnahmen - In Chur ist ein Ort der Erinnerung für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen eingeweiht worden. Die Bündner Regierung will mit der Anlage dazu beitragen, dass die Erinnerung an die vielen Betroffenen wach bleibt. zum Beitrag
   
09.11.2018 SÜDOSTSCHWEIZ.CH Ort der Erinnerung» eingeweiht Was geschehen ist, soll nicht in Vergessenheit geraten. Regierungsrat Jon Domenic Parolini hat zusammen mit Opfervertretern den «Ort der Erinnerung für die Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in Graubünden» eingeweiht. zum Beitrag
   
08.11.2018 SOLOTHURNERZEITUNG.CH Guido Fluri ist nun ein Dr. theol. h.c. Der Vater der Wiedergutmachung-Initiative wird von der Universität Luzern geehrt: Er bekommt von der Theologischen Fakultät den Ehrendoktortitel. zum Beitrag
   
08.11.2018 Nau.ch - Mehrere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen wehren sich gegen die Selbstbestimmungsinitative. Die Kündigung der Menschenrechte wäre ein Hohn für sie.
   
08.11.2018 Zürichsee Zeitung Weggesperrt aus moralischen Gründen - Am Dienstag erzählte Ursula Biondi vom Unrecht, das Behörden ihr und Tausenden anderen angetan hatten. - Erst 1981 passte die Schweiz ihre Gesetze der Europäischen Menschenrechtskonvention an und verbot diese Praxis. zum Beitrag
   
05.11.2018 FM1Today Von der aufwendigen Suche nach alten Akten im Solothurner Staatsarchiv Im Sommer 2016 wurden zwei Dokumente öffentlich, die belegen, dass 1957 an der «Appenzell Ausserrhodischen Heil-und Pflegeanstalt» das Medikament «G22355», später unter dem Handelsnamen «Tofranil» bekannt, an Patienten getestet wurde. Eine Patientin starb während der Testversuche. Jetzt hat der Kanton Appenzell Ausserrhoden die Geschehnisse von damals ergründet. zum Beitrag
   
21.10.2108 SOLOTHURNERZEITUNG.CH Von der aufwendigen Suche nach alten Akten im Solothurner Staatsarchiv zum Beitrag
   
21.10.2108 SOLOTHURNERZEITUNG.CH «Es gab keine Wärme»: Trotzdem kann Roland Kaufmann heute sein Leben geniessen zum Beitrag
   
24.09.2018 TOP ONLINE Ehemalige Verdingkinder erhalten Solidaritätsbeiträge früher - Die Auszahlung von Solidaritätsbeiträgen an ehemalige Verdingkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wird beschleunigt. zum Beitrag
   
24.09.2018 NAU.CH Ehemalige Verdingkinder erhalten bis Ende 2019 25'000 Franken
Die Auszahlung der Solidaritätsbeiträgen für ehemalige Verdingkinder wird Ende 2019 wird der Vorgang abgeschlossen sein. Bereits 2100 Beträge wurden ausbezahlt. zum Beitrag
   
12.09.2018 SRF1 Rundschau -Gerechtigkeit für Verdingkinder
Seit diesem Frühling erhalten ehemalige, ausgenutzte Heim- und Verdingkinder je 25’000 Franken Entschädigung vom Bund. Für prekäre Fälle gewährt der Bund Soforthilfe. Betroffene kritisieren jetzt, das Auszahlungsverfahren des Bundes dauere zu lange. zum Beitrag
   
11.09.2018 GLARUS24.CH Die Gesichter hinter dem Schicksal der Verdingkinder
Das Anna-Göldi-Museum präsentiert seit letzter Woche eine Fotoausstellung von Keystone-SDA und des vereins-netzwerkverdingt. Zwei zusätzliche Porträts zeigen, dass es dieses Geschehnis auch im Kanton Glarus gab. zum Beitrag
   
10.09.2018 Heute vor 8 Jahren: Der Gedenkanlass mit der damaligen Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf am 10. September 2010 im Schloss Hindelbank war der Start für den bis heute andauernden langen Aufarbeitungsprozess für die administrativ versorgten Menschen 1942-1981, der mit der Veröffentlichung des UEK-Berichts (voraussichtlich im Jahr 2019) seinen Abschluss finden wird. - Vergessen wir nicht den jahrelangen unermüdlichen Kampf von Ursula Biondi dann die grosse Unterstützung des „Beobachters“ (Dominique Strebel und Otto Hostettler), Historikerin Tanja Rietmann, sowie anderen Betroffenen und Bürger und Bürgerinnen, der damaligen Nationalrätin Jacqueline Fehr, des damaligen Nationalrats Paul Rechsteiner, Eidgenössische Kommission für Frauenfragen Elisabeth Keller und vieler anderer Medienleute, - Ihnen allen gebührt grosser DANK! zum Beitrag
   
29.08.2018 “Kampf gegen das System – und die Seelenminen” / Ursula Biondi: “Mein Leben ist hart erarbeitetes Glück”. zum Beitrag
   
29.08.2018 Wiedergutmachung: Der Bund will jetzt schneller zahlen - Dank der stetigen Bemühungen von uns Betroffenen und insbesondere auch des grossen Druckes von welschen Politkern wurde dieses Ziel endlich erreicht! zum Beitrag
   
28.08.2018 Fotograf zeigt Verdingkinder - Im Anna-Göldi-Museum in Ennenda findet eine fast zweimonatige Fotoausstellung über Verdingkinder statt. Die Vernissage ist am Freitag. zum Beitrag
   
24.08.2018 LIMMATALERZEITUNG.CH: Wenn das Zuhause keine Heimat ist: Vier Verdingkinder erzählen. zum Beitrag
   
21.08.2018 TAGESANZEIGER.CH Der Kindsmissbrauch durch Kleriker nimmt langsam epidemisches Ausmass an. - «Der Missbrauch war masslos und weit verbreitet», so der Generalstaatsanwalt Josh Shaphiro. Kaum zu glauben, dass die Täter nicht belangt wurden. Die Taten sind verjährt, ein Drittel der Priester ist verstorben. Bischöfe und Würdenträger haben den Missbrauch systematisch vertuscht und die Täter gedeckt. zum Beitrag
   
21.08.2018 Im Gespräch: Menschenrechte - Unverzichtbar und schützenswert sind die Menschenrechte - könnte man meinen. Doch auch in der Schweiz werden sie zunehmend in Frage gestellt und sind politischen Angriffen ausgesetzt. Schutzfaktor M – eine Informationskampagne zum Menschenrechtsschutz in der Schweiz – hat dazu eine Ausstellung lanciert. - In „Meine Geschichte – mein Recht: bewegende Geschichten aus der Schweiz“ werden neun Menschen porträtiert, die erzählen, was es bedeutet, wenn die Menschenrechte plötzlich nicht mehr gelten. mehr Informationen
   
20.08.2018 Vormerken! Am Sonntag dem 09. September 2018 um 20:05 wird der TV-Spielfilm LINA erneut auf SRF1 ausgestrahlt! Er zeigt das düstere Kapitel der Schweizer Geschichte auf: Bis 1981 war es möglich, Menschen auch ohne Gerichtsurteil oder psychiatrisches Gutachten wegzusperren, sei es wegen «Arbeitsscheu», «lasterhaften Lebenswandels» oder «Liederlichkeit»; betroffen waren vor allem junge Menschen. Der Spielfilm „LINA“ erzählt von Lina, einer jungen Frau, die von den Behörden administrativ versorgt und dadurch eines normalen Lebens beraubt wurde. Ein Schicksal stellvertretend für viele, basierend auf wahren Ereignissen in der Schweiz! zum Beitrag
   
20.08.2018 WORKZEITUNG.CH - Dringlicher Appell von Jean Ziegler - «Verbrechen gegen die Menschlichkeit kennen keine Verjährung - Die vollständige Wiedergutmachung geht uns alle an.» - Der grosse deutsche Dichter und Aufklärer Johann Peter Hebel schrieb: «Merke: Es gibt Untaten, über welche kein Gras wächst.» Kein pädophiler Priester, kein schlagender Heimleiter, kein korrupter Amtsvormund wurde je zur Rechenschaft gezogen. zum Beitrag
   
13.08.2018 AMNESTY INTERNATIONAL - MAGAZIN DER MENSCHENRECHTE – ZU UNRECHT WEGGESPERRT! Erst unter Druck der Europäischen Menschenrechtskonvention (EMRK) passte die Schweiz 1981 das Zivilgesetzbuch entsprechend an. zum Beitrag
   
08.08.2018 L’illustré «Notre enfance vaut plus que 25 000 francs» Ils font partie des 9018 personnes qui ont souffert de placements abusifs et qui sont au bénéfice de la contribution de solidarité de 25 000 francs offerte à toutes les victimes de ce triste chapitre de l’histoire suisse. Pourtant, eux estiment que notre pays aurait pu être plus généreux. zum Beitrag
   
25.07.2018 In seinem Buch «Versorgt im Thurhof» gibt der Historiker Max Baumann eine Innensicht auf die schlimmen Zustände, wie sie einst nicht nur in dieser Erziehungsanstalt geherrscht haben. zum Beitrag
   
25.07.2018 TAGBLATT.CH Die Betroffenen warten ungeduldig auf die Antwort auf ihr Gesuch, bei vielen schwingt dabei aufgrund des erlittenen Unrechts grosses Misstrauen gegenüber den Behörden mit. Vor zwei Wochen hatte bereits eine überparteiliche Westschweizer Gruppierung in einem Brief an Bundespräsident Alain Berset ihr Unverständnis über die Behandlungsdauer ausgedrückt. zum Beitrag
   
23.07.2018 Im Andenken an Madi, die heute ihren Geburtstag feiern würde. zum Film
Madeleine Ischer über das dunkelste Kapitel unseres Landes «Ich war 17 Jahre im Guantánamo der Schweiz» zum Beitrag
   
21.07.2018 TAGBLATT.CH Aus kindlicher Einsamkeit wurde jugendliche Verzweiflung. Gleich nach der Geburt liess ihn die Mutter bei den Ingenbohler Schwestern im Lindenhof in Gossau. Er hat nie mehr etwas von seinen Eltern gehört. zum Beitrag
   
20.07.2018 Beobachter.ch Ein weiterer Tiefschlag - Walter Nowaks Aufarbeitung seiner Kindheit wird zur Qual zum Beitrag
   
16.07.2018 Verdingkinder: Unglaublich schleppende Arbeit beim Bund - «Verdingkinder müssen auf Beiträge warten» zum Beitrag
   
14.07.2018 SRF.CH Das Anna Göldi Museum im Hänggiturm im glarnerischen Ennenda ist – einzigartig – einer Magd gewidmet. Nicht irgendeiner Magd, sondern jener Frau, die 1782 wegen teuflischen Machenschaften zum Tod verurteilt und mit dem Schwert enthauptet wurde. zum Beitrag
   
13.07.2018 Tagblatt - Kinder wurden als Feinde gesehen «Es herrschte weiterhin eine alte Grundidee, die von den Nazis indoktrinierend noch verstärkt worden war: Kinder sind ungehorsam, undiszipliniert, triebhaft und destruktiv. Und müssen daher geschliffen werden. Kinder wurden daher quasi als Feinde gesehen, eine emotionale Bindung war schwierig, gerade auch für die von Krieg, Niederlage und Schuld traumatisierten Eltern.» zum Beitrag
   
12.07.2018 SCHWEIZERBAUER.CH Die Behandlung der Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag von ehemaligen Verdingkindern und anderen Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sollte rascher voran kommen. Mit diesem Anliegen haben sich Persönlichkeiten aus der Westschweiz in einem Brief an Bundespräsident Alain Berset gewandt. zum Beitrag
   
12.07.2018 Schweiz: Im Kampf gegen administrative Schwerfälligkeit und Schikanen - Die Wiedergutmachung für Verdingkinder soll schneller vorankommen. Mit diesem Anliegen haben sich Persönlichkeiten in einem Brief an Bundespräsident Alain Berset gewandt. zum Beitrag
   
09.07.2018 Der Landbote: Viele ehemalige heimkinder sichteten ihre Akten zum Beitrag
   
30.06.2018 Top Online 800 Verdingkinder treffen sich zum gemeinsamen Fest zum Beitrag

Zur Erinnerung: Ursula Biondi et Jean Ziegler - Le Journal 19.Juin 2014 - Les anciens enfants placés ont transmis le texte de leur initiative populaire au Conseil des droits de l'homme C'est la dernière étape d'une marche de solidarité à travers la Suisse romande pour récolter des signatures. zum Beitrag
   
30.06.2018 Ausgenutzt und missbraucht - Erstmals haben sich über 800 ehemalige Verdingkinder getroffen. In Mümliswil in Solothurn feierten die Wiedergutmachungsinitiative. zum Beitrag
   
29.06.2018 SRF.CH «Diese Schicksale werden die Schweiz noch Jahre beschäftigen» Es darf nie in Vergessenheit geraten, was hier in der Schweiz im letzten Jahrhundert an fürsorgerischen Zwangsmassnahmen alles passiert ist. zum Beitrag
   
29.06.2018 Rastet dein Freund oder deine Freundin wegen jeder Kleinigkeit aus, schlägt oder bedroht dich? Du kannst etwas dagegen tun: https://www.zukrass.ch Acht von zehn jungen Menschen wissen nicht, dass sie als Opfer einer Gewalttat Anrecht auf Unterstützung und Beratung haben. Dieses Resultat der sogenannten Optimus-Studie ist besorgniserregend, weil die Erfahrungen zeigen, dass die Hilfsleistungen unter dem Titel Opferhilfe tatsächlich zu einer Verringerung der psychischen Folgen von Opfern von Gewalttaten führen. Gerade bei jungen Menschen kann eine fachlich gute Begleitung einen wesentlichen Beitrag leisten, um das Erlebte zu verarbeiten. Wir alle können etwas dafür tun, damit Opfer von Gewalttaten wissen, wie sie zu Unterstützung kommen Bitte den Link zur Kampagne www.zukrass.ch weiterverbreiten. Danke
   
28.06.2018 TAGBLATT.CH Missbrauchsopfer dürfen hoffen - Im Streit um die Ausrichtung von Genugtuungsbeiträgen musste der Präsident der Bischofskonferenz eingreifen. Doch an finanziellen Mitteln für die Opfer dürfte es auch künftig nicht mangeln. zum Beitrag
   
27.06.2018 OPENDATA.SWISS Anstaltstopografie zur administrativen Versorgung in der Schweiz 1933-1980 zum Beitrag
   
26.06.2018 KATH.CH Bischofskonferenz einigt sich mit Missbrauchskommission Cecar zum Beitrag
   
21.06.2018 RONORP.NET Ohne Wahrheit keine Versöhnung - Eine einmalige Gelegenheit dabei zu sein, wenn Geschichte aufgearbeitet wird – gerade auch im Hinblick auf unsere eigene im Umgang mit Verdingkindern und den jenischen „Kindern der Landstrasse“ zum Beitrag
   
20.06.2018 Partisan für die Menschenrechte - Mit dem vierten Band der Biographie Carl Albert Looslis vervollständigen die Autoren Erwin Marti und Hans-Ulrich Grunder nach über zwei Jahrzehnten ihr grosses Werk. zum Beitrag
   
20.06.2018 INFOSPERBER.CH «Die Minderheitspolitik der Schweiz hat ausgedient» Der Bundesrat verwehrt Roma den Status als Minderheit. Das sei widersprüchlich und politisch motiviert, kritisiert Angela Mattli. zum Beitrag
   
19.06.2018 Ombudsstelle Kinderrechte für eine kindgerechte Justiz - Kinder & Jugendliche - Steckst du in Schwierigkeiten? Belastet dich die Scheidung deiner Eltern? Hast du Angst vor einer Heimplatzierung? Wir hören dir zu, beraten dich, setzen uns für deine Rechte ein und helfen dir. Ruf uns ganz einfach an, wir sind für dich da! zum Beitrag
   
12.06.2018 TAGESWOCHE.CH Runder Tisch speist «administrativ Versorgte» ab - Der Bund will einen Strich unter die Aufarbeitung der Schicksale von Verding- und anderen «administrativ versorgten» Kindern ziehen – und stösst auf Widerstand. zum Beitrag
   
12.06.2018 Verlag.baz.ch «Das ist fast schon menschenverachtend» Andreas Jost über das Resultat des Runden Tisches zur Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
12.06.2018 Kein Tabu mehr - Dennoch: Aus heutiger Sicht würde ich die Initiative noch früher starten. Zu viele Opfer sind in der Zwischenzeit verstorben. Das schmerzt mich. zum Beitrag
   
09.06.2018 LUZERNERZEITUNG.CH Verdingkinder: «Mir wäre es lieber, ich könnte ‹abschliessen›» zum Beitrag
   
08.06.2018 Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Das soll endlich gesetzlich verankert werden!
Bitte schütze Kinder vor Gewalt und unterstütze jetzt die Petition an Bundesrat und Parlament.
zum Beitrag
   
06.06.2018 Forschung hilft öffentliches Bewusstsein zu schaffen"- Der Präsident der Leitungsgruppe, Professor Alexander Grob, stellt das NFP 76 vor. NFP "Fürsorge und Zwang" zum Beitrag
   
06.06.2018 Der Schweizerische Nationalfonds hat 22 Projekte für das Nationale Forschungsprogramm "Fürsorge und Zwang" (NFP 76) bewilligt. zum Beitrag
   
05.06.2018 Opfer müssen lange warten - CVP-Nationalrat Martin Candinas wollte vom Bundesrat in der nationalrätlichen Fragestunde wissen, wie es um die Auszahlpraxis des Solidaritätsfonds an die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen steht. zum Beitrag
   
04.06.2018 Insgesamt 9018 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben ein Gesuch um einen Solidaritätsbeitrag eingereicht. Der Bund hat bisher 1400 Gesuche von schwerkranken und hochbetagten Personen prioritär behandelt. zum Beitrag
   
01.06.2018 Erzählbistro.ch Die Aufarbeitung läuft: Vom Runden Tisch über die Wiedergutmachungsinitiative zum Erzählbistro zum Beitrag
   
01.06.2018 POLITHINK.CH Zur Erinnerung: Eveline Widmer-Schlumpf in Hindelbank: Moralische Wiedergutmachung für die unschuldig Weggesperrten
Drei Tage vor dem Event: In der Fernsehsendung Club vom 7.9.2010 erklärt die Betroffene Ursula Biondi, dass nur eine offizielle Entschuldigung endlich das Stigma des „Knastis“ von ihr nehmen könne: „Wir wurden damals für eine Lebensweise bestraft, die heute zur Freiheit eines jeden Bürgers gehört. Keine uneheliche Mutter wird heute mehr weggesperrt. Keine wird als Schlampe verrufen, kein uneheliches Kind als Bastard verunglimpft“. zum Beitrag
   
27.05.2018 Der Verein “Gewaltfreie Erziehung” setzt sich dafür ein, dass auch in der Schweiz ein Artikel ins Zivilgesetzbuch kommt, der die gewaltfreie Erziehung für Kinder verankert. Die Folgen der Körperstrafen an Kindern werden verharmlost, die Forschung zeigt ein anderes Bild als die Volksmeinung, hier heisst es oft, es sei durchaus hilfreich, das Kind mit einem Klapps in die Schranken zu weisen. Doch Schläge haben nicht die erwünschte Wirkung, sie führen nicht dazu, dass sich Kinder so verhalten, wie damit erwartet wird. Im Gegenteil: Kinder lernen durch die erfahrene Gewalt vor allem Gewalt zu akzeptieren und sie selber anzuwenden. zum Beitrag
   
18.05.2018 TeleBärn.TV - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Fazit vom "Runden Tisch" durchzogen - Opfer Roger Bresch ist nicht zufrieden mit Solidaritätsbeitrag. zum Beitrag
   
17.05.2018 Nur bedingt in Feierstimmung - Der runde Tisch, der Verdingten und anderen Opfern von Zwangsmassnahmen die Würde wiedergeben wollte, wird heute aufgehoben. Aber viele Fragen seien noch gar nicht vom Tisch, sagen Betroffene. zum Beitrag
   
17.05.2018 SRF.CH 2013 hat Bundesrätin Simonetta Sommaruga einen runden Tisch eingesetzt, um eine umfassende Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 in die Wege zu leiten. Diese Arbeit ist nun abgeschlossen und wurde offiziell gewürdigt. zum Beitrag
   
17.05.2018 SRF.CH Zwangsmassnahmen in Fürsorge - «Das Kapitel ist noch nicht abgeschlossen» zum Beitrag
   
17.05.2018 Echo der Zeit Bundesrätin Sommaruga dankt dem «Runden Tisch» zum Beitrag
   
17.05.2018 La table ronde mise en place pour faire la lumière sur le scandale des enfants placés de force hors de leur famille a pris fin jeudi. Mais le bilan de ce processus ne fait pas l'unanimité parmi les victimes. zum Beitrag
   
17.05.2018 Tele Top-Top News Abschluss Runder Tisch zum Beitrag
   
14.05.2018 AARGAUERZEITUNG.CH: „Zum Heiraten bist du zu blöd»: Wie respektlos Behörden früher zu sozial Schwachen waren“. - Der Kinder- und Erwachsenenschutzdienst Bremgarten verhilft ehemaligen Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zum Solidaritätsbeitrag. Was in den alten Akten steht, lässt die Mitarbeiter leer schlucken. zum Beitrag
   
13.05.2018 Spiegel Online Sexueller Missbrauch Warum männliche Opfer oft schweigen
Wenn Jungen und Männer sexuell missbraucht werden, sind ihre Erfahrungen noch immer ein Tabu. Viele offenbaren sich jahrzehntelang niemandem. zum Beitrag
   
11.05.2018 LUZERNERZEITUNG.CH MISSBRAUCH - Knapp 9000 Verdingkinder haben beim Bund ein Gesuch um einen Solidaritätsbeitrag eingereicht. Rund 300 dieser Personen stammen aus dem Kanton Luzern. Eine davon ist Barbara. Sie erzählt über ihre verlorene Kindheit. zum Beitrag
   
08.05.2018 WORKZEITUNG.CH Jean Ziegler ‒ la suisse existe - Die Plünderung der Verdingkinder zum Beitrag
   
08.05.2018 SWISSINFO.CH "Die Schweiz gehört zu den wenigen, die Körperstrafen tolerieren" zum Beitrag
   
07.05.2018 Zeit Online Die Spuren sexueller Gewalt zum Beitrag
   
07.05.2018 Kindesmissbrauch Nicht nur Spuren auf der Seele
Missbrauch in der Kindheit hinterlässt auch einen biochemischen Fingerabdruck zum Beitrag
   
04.05.2018 BERNERZEITUNG.CH Zeit des Verdingbuben ist abgelaufen zum Beitrag
   
30.04.2018 Buchtipp: Ungewollt und doch da – Eva-Maria Janutin Mit ihrem Buch will sie denen Menschen Mut machen, die als Kind ungewollt waren oder sich gesellschaftlich nicht erwünscht fühlen. Sie verhilft ihren Lesern dazu, sich anzunehmen, sich zu lieben und auf heilsame Weise mit dem eigenen Herzen zu sprechen. zum Beitrag
   
26.04.2018 LUZERNERZEITUNG.CH Zwangsmassnahmen: 300 Luzerner erhalten bald Geld
Hinter den sperrigen Begriffen stecken die Schicksale von Kindern, die bis 1981 auf Bauernhöfen verdingt oder in Heimen platziert wurden. Oder von Frauen, die zur Abtreibung gezwungen wurden oder uneheliche Kinder zur Adoption freigeben mussten. zum Beitrag
   
26.04.2018 «Unsichtbar im Mittelpunkt» Bericht zum Austauschanlass zwischen der Unabhängigen Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen und Betroffenen von administrativen Versorgungen und weiteren fürsorgerischen Zwangsmassnahmen (FSZM) vom 2. November 2017 Ruth Ammann, Joséphine Métraux (UEK) zum Beitrag
   
25.04.2018 Zur Erinnerung der bereits im Januar in der NZZ erschienenen Artikel: Viele Betroffene wollen sich nicht offiziell zum Opfer deklarieren lassen. Das empfänden sie als Demütigung und Fremdbestimmung. Sollte man den Opferbegriff also einfach abschaffen? Damit würden die Probleme, die er sichtbar macht, nicht verschwinden. Der despektierliche Umgang mit Menschen aus sogenannt minderwertigen Verhältnissen hat sich über Jahrhunderte entwickelt. zum Beitrag
   
25.04.2018 LUZERNERZEITUNG.CH Zwangsmassnahmen: 300 Luzerner erhalten bald Geld
Hinter den sperrigen Begriffen stecken die Schicksale von Kindern, die bis 1981 auf Bauernhöfen verdingt oder in Heimen platziert wurden. Oder von Frauen, die zur Abtreibung gezwungen wurden oder uneheliche Kinder zur Adoption freigeben mussten. «Die Schilderungen der Opfer über erlittene Gewalt, Erniedrigung und Entwertung gingen unter die Haut», sagt Judith Schwingruber Keller, die bei der Opferberatungsstelle die Beratungsarbeit in diesem Bereich koordiniert. zum Beitrag
   
24.04.2018 Aufgabe der Unabhängigen Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen ist es, die Geschichte der administrativen Versorgungen in der Schweiz bis 1981 zu untersuchen und zu dokumentieren. Diese Website begleitet die Arbeit der UEK und vermittelt deren Erkenntnisse einem breiten Publikum. zum Beitrag
   
24.04.2018 Zur Erinnerung der bereits im Januar in der NZZ erschienenen Artikel: Viele Betroffene wollen sich nicht offiziell zum Opfer deklarieren lassen. Das empfänden sie als Demütigung und Fremdbestimmung. Sollte man den Opferbegriff also einfach abschaffen? Damit würden die Probleme, die er sichtbar macht, nicht verschwinden. Der despektierliche Umgang mit Menschen aus sogenannt minderwertigen Verhältnissen hat sich über Jahrhunderte entwickelt. zum Beitrag
   
24.04.2018 Südostschweiz Das Geld gehört ganz alleine den Opfern - Beiträge für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen sind für Betreibungsämter unantastbar. zum Beitrag
   
23.04.2018 SRF Der stille Schaffer Walter Studer zum Beitrag
   
22.04.2018 SRF Streit um Entschädigung für Missbrauchsopfer
Das dunkelste Kapitel der römisch-katholischen Kirche: Missbrauch von Kindern zum Beitrag
   
21.04.2018 SRF Streit wegen Entschädigung für Missbrauchsopfer der Kirche zum Beitrag
   
20.04.2018 WORKZEITUNG.CH Jean Ziegler ‒ la suisse existe -Verdingkinder: Die endlose Tragödie zum Beitrag
   
20.04.2018 THURGAUERZEITUNG.CH Medikamententests an der Psychiatrie Wil: Angst vor teurer Detektivarbeit zum Beitrag
   
20.04.2018 LUZERNERZEITUNG.CH Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Zuger Opferberatung reicht 46 Gesuche ein zum Beitrag
   
19.04.2018 ENTSCHÄDIGUNG FÜR DAS UNENTSCHULDBARE zum Beitrag
   
19.04.2018 Zur Erinnerung: Eidgenössische Kommission für Frauenfragen - Administrativ Versorgte – Gedenkanlass in Hindelbank vom 10.09.2010
Reden, EJPD, 10.09.2010. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf. Es gilt das gesprochene Wort.
zum Beitrag
   
19.04.2018 Zur Erinnerung: humanrights.ch - Ein Vergehen gegen die Menschenrechte: Fürsorgerische Zwangsmassnahmen nach altem Recht zum Beitrag
   
16.04.2018 SOLIDARITÄTSBEITRAG - Verdingkinder: Nun zeigt sich das Ausmass im Aargau zum Beitrag
   
13.04.2018 Zürcher Oberländer – Eine Entschädigung für das Unentschuldbare. Die Behörden anerkennen damit, dass Ihnen Leid und Unrecht angetan worden ist, das sich auf Ihr ganzes Leben ausgewirkt hat. zum Beitrag
   
13.04.2018 BZBASEL.CH Fast 9000 Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen beantragen Beitrag. zum Beitrag
   
12.04.2018 2018 SUEDOSTSCHWEIZ.CH Die Opferhilfe Graubünden hat bis Ende März 140 Personen beim Antrag unterstützt, wie das Regionaljournal weiter berichtet. Der Kanton St. Gallen 420 Personen. Die Kantone wollen hingegen nicht beurteilen, ob diese Anzahl den Erwartungen entspricht oder nicht. zum Beitrag
   
11.04.2018 SRF.CH Luzius Mader: Staat kann Leid nicht gutmachen, aber anerkennen - Vor fünf Jahren hat sich der Bundesrat bei den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen entschuldigt. Seither sei viel getan worden, um das düstere Kapitel Schweizer Geschichte aufzuarbeiten, sagt Luzius Mader im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann. zum Beitrag
   
11.04.2018 URNERWOCHENBLATT.CH - Wenige Gesuche aus Uri zur Wiedergutmachung Nach - Schätzung des Bundes leben noch 12 000 bis 15 000 Opfer fürsorgerischer Massnahmen. Die Forschung spricht gar von bis zu 20 000 noch lebenden Personen, die Anspruch auf Wiedergutmachung hätten. zum Beitrag
   
10.04.2108 Zur Erinnerung: Tränen der Erleichterung - 10. September 2010 - An einem Gedenkanlass in der Strafanstalt Hindelbank haben sich Bund und Kantone endlich für das Unrecht entschuldigt, das administrativ Versorgten angetan wurde. zum Beitrag
   
10.04.2108 Zur Erinnerung: Ein dunkles Kapitel - Jugendliche wurden in der Schweiz zwangssterilisiert, unschuldig weggesperrt, als Verding- oder Heimkinder ausgenutzt und misshandelt – bis in die achtziger Jahre. zum Beitrag
   
10.04.2108 Zur Erinnerung: Düstere Jahre - Die Gesellschaft wollte sie «erziehen», doch die Kinder wurden systematisch gedemütigt, verprügelt, missbraucht. Jetzt berichten Betroffene, was ihnen angetan wurde. zum Beitrag
   
09.04.2018 INFOSPERBER.CH Opfer von Zwangsmassnahmen: Harzige «Wiedergutmachung» zum Beitrag
   
09.04.2018 Zur Erinnerung: BEOBACHTER.CH Die Schuld der Schweiz - Erst im Jahr 2008 wurde das Thema politisch wieder aktuell, als der Beobachter das Schicksal von Ursula Biondi publik machte, die 1967 als 17-Jährige im Frauengefängnis Hindelbank versorgt worden war. Wie viele andere war auch ­Ursula Biondi ohne Gerichtsurteil weg­gesperrt worden, nur weil sie unverheiratet schwanger geworden war. -
Das brachte den Stein ins Rollen. Seither kann man das düstere Stück Schweizer Sozialgeschichte nicht mehr totschweigen. Im September 2010 entschuldigte sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf an einer Feier in Hindelbank vor zwei Dutzend Betroffenen. zum Beitrag
   
09.04.2018 BZBASEL.CH Früherer Verdingbub: Warum Francis A. aus Basel zögerte, sich registrieren zu lassen.
Und etwas Gutes habe die Wiedergutmachungs-Aktion schon bewirkt, sagt Frau A. «Früher habe ich mich nicht getraut, meinen Mann auf seine Kindheit anzusprechen – und er schwieg ebenfalls, aus Scham. In den letzten Wochen aber haben wir so viel über all diese Dinge gesprochen wie nie zuvor. Das hat gut getan.» zum Beitrag
   
08.04.2018 THURGAUERZEITUNG.CH Verdingkinder: Spätes Pflaster für alte Wunden
SOLIDARITÄTSBEITRAG ⋅ Bis am vergangenen Wochenende konnten sich ehemalige Verdingkinder und Zwangsversorgte beim Bund melden. Sie haben Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag. Aus der Ostschweiz sind viele Gesuche erst in letzter Minute eingegangen. zum Beitrag
   
07.04.2018 UEK-QUELLEN ZU ADMINISTRATIVEN VERSORGUNGEN:
Hier werden laufend Beispiele von Quellen präsentiert, die von den Forscherinnen und Forschern der UEK für ihre Arbeit benutzt werden. zum Beitrag
   
06.04.2018 SWR Nachtcafé Glück, Pech, Zufall - was bestimmt unser Leben? Mit Walo Novak. zum Beitrag
   
05.04.2018 SRF.CH In den vergangenen Wochen haben sich bei der Opferhilfe beider Basel besonders viele ehemalige Verdingkinder und frühere Zwangsverwahrte gemeldet. «Es war ein regelrechter Run», sagt Thomas Gall von der Opferhilfe beider Basel. zum Beitrag
   
04.04.2018 Die Initiantinnen und Initianten der Wiedergutmachungsinitiative nehmen mit grosser Genugtuung zur Kenntnis, dass über 8000 Betroffene ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag eingereicht haben. Die Betroffenen erfahren damit noch zu Lebzeiten eine offizielle Anerkennung für das erlittene Unrecht. Für die Initianten ist das Ende der Gesuchfrist der Anfang der Aufarbeitung. Die Guido Fluri Stiftung unterstützt auch weiterhin die Opfergruppen und engagiert sich in einem Nachfolgeprojekt, das den Austausch unter den Betroffenen fördern soll. zum Beitrag
   
04.04.2018 Zur Erinnerung: Zehntausende wurden auf beschämende Art zwangsversorgt zum Beitrag
   
03.04.2018 NZZ.CH Geld allein heilt keine Wunden - Die seelischen Wunden der Betroffenen sind zu tief, als dass der Solidaritätsbeitrag von 25 000 Franken pro Person heilen könnten. zum Beitrag
   
03.04.2018 8000 «Verdingkinder» haben sich beim Bund gemeldet zum Beitrag
   
03.04.2018 SRF.CH Fast 800 Gesuche aus den Kantonen Aargau und Solothurn zum Beitrag
   
02.04.2018 TAGESANZEIGER.CH Nie wieder sollte jemand ihre Akte lesen - Die Bernerin Mili Kusano hat Anspruch auf finanzielle Wiedergutmachung für Verdingkinder. Ein Jahr lang hat sie mit sich gerungen. zum Beitrag
   
30.03.2018 SRF Noch bis Dienstag um Mitternacht können Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag abgeschickt werden. Verdingkinder, Fremdplatzierte oder gar Zwangssterilisierte. Bis in die 80er Jahre wurden solche fürsorgerischen Zwangsmassnahmen durchgeführt. Der Bund will Betroffene dafür nun finanziell entschädigen.
Lange schien es, dass viel weniger Personen als erwartet ein Gesuch einreichen. Nun sind es aber doch rund 8'000, wie das Bundesamt für Justiz mitteilt. zum Beitrag
   
29.03.2018 NAU.CH Wiedergutmachungs-Frist läuft ab - 7839 Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen wollen Geld. Seit 2017 ist ein Gesetz in Kraft, welches die Aufarbeitung von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen verlangt. Betroffene können noch bis Ende März einen Solidaritätsbeitrag verlangen. zum Beitrag
   
28.03.2018 RTR.CH "Verdingkinder" - In trist chapitel en listorgia da la Svizra zum Beitrag
   
27.03.2018 TIO.CH Il Governo si scusa con le vittime di misure coercitive
Durante la cerimonia di commemorazione è stata posata una statua all'Archivio di Stato. Bertoli: «Percorriamo il cammino verso la verità, evitando di cadere nell'oblio». Gianora: «Restiamo vigili» zum Beitrag
   
27.03.2018 LAREGIONE.CH Il Ticino chiede scusa alle vittime di misure coercitive a scopo assistenziale - Il presidente del Governo Bertoli ha parlato stamane di scelte politiche sbagliate, di una macchia che rimarrà nei nostri archivi storici. Un gesto apprezzato dalle molte vittime presenti zum Beitrag
   
27.03.2018 20MIN.CH Mit einer Karikatur macht ein Betroffener darauf aufmerksam, dass die Frist für den Solidaritätsbeitrag für Verdingkinder abläuft. zum Beitrag
   
25.03.2018 SRF.CH Bis Ende kommender Woche läuft die Frist ab. Was, wenn Menschen sich erst später entscheiden, sich zu melden. Diese Frist wurde vom Parlament festgelegt. Das ist wichtig. Wenn die Frist länger angedauert hätte, wären diese Menschen vielleicht gestorben. zum Beitrag
   
24.03.2018 BERNERZEITUNG.CH Um die Trauer betrogen – Erna Eugster wurde als Jugendliche in Heime und Anstalten eingewiesen, ohne offiziell verurteilt worden zu sein. Noch ­heute leidet sie darunter. Die Eltern haben sie um alles betrogen. Um die Kindheit, die Jugend, das Leben. Und als die Mutter dann vor fünf Jahren starb, auch noch um die Trauer. «Ich weinte nicht, brach nicht in Schreikrämpfe aus. Das Einzige, was ich fühlte, war Erleichterung», sagt Erna Eugster, 66-jährig, heute. Traurig sei das. Aber eben auch die Wahrheit. zum Beitrag
   
22.03.2018 Einflüsse des Zeitgeistes und politisches Kalkül dürfen niemals den Umgang mit den Schwachen der Gesellschaft bestimmen. - Stattdessen sind es die Prinzipien des Menschenrechts und der Würde des Einzelnen, die unverrückbar als oberster Grundsatz gelten müssen. Alles andere fällt früher oder später schmerzhaft auf uns zurück. zum Beitrag
   
21.03.2018 SRF.CH Gewalt im Namen der Barmherzigkeit - Das Leben der 68-jährigen Marie-Lies Birchler erinnert an ein düsteres Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte: Bis 1981 war es den Behörden erlaubt, Eltern ihre Kinder zwangsweise wegzunehmen. Für schwer betroffene Verdingkinder hat der Bund jetzt einen «Solidaritätsbeitrag» von 25'000 Franken gesprochen. zum Beitrag
   
21.03.2018 BZBASEL.CH Bis Ende März haben Opfer von fürsorglichen Zwangsmassnahmen Zeit, ein Gesuch auf einen Solidaritätsbeitrag zu stellen. In den beiden Basel haben viele Betroffene gezögert, ihre Entschädigung einzufordern – jetzt aber zieht die Zahl der Gesuche an. zum Beitrag
   
21.03.2018 TAGBLATTZUERICH.CH - Das Grauen in den Akten - 25 000 Franken Solidaritätsbeitrag steht den Verdingkindern und Opfern der einstigen Fürsorge zu. Bis zum 31. März nimmt der Bund noch Gesuche an. Vor allem in den letzten Wochen der Frist melden sich viele Betroffene beim Staatsarchiv Zürich und der hiesigen Opferberatung. Unter ihnen: Beatrice Völlmin-Walliser, die ihrer geliebten Pflegemutter entrissen wurde, und Caroline Wehrli, die als Einjährige zum Heimkind wurde. zum Beitrag
   
20.03.2018 Austausch mit Betroffenen - Miteinander reden - mit diesem Wunsch haben sich Anfang November die Mitarbeitenden der UEK mit Betroffenen von administrativen Versorgungen und weiteren fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zu einem Austausch getroffen. zum Beitrag
   
20.03.2018 Blog des Staatsarchivs Basel-Stadt - Durch die wissenschaftliche Aufarbeitung konnte anhand Studien einzelner Institutionen und Kantone gezeigt werden, dass es sich bei körperlicher, sexueller und seelischer Misshandlung von Kindern und Jugendlichen in Heimen nicht um Einzelfälle handelte. Das Fürsorge- und Heimsystem begünstigte diese Praktiken und Betroffene waren ihnen „hinter dicken Mauern“ oft schutzlos ausgesetzt. Gleichzeitig fehlte es lange Zeit an gesamtschweizerischen Darstellungen. zum Beitrag
   
20.03.2018 ZENTRALPLUS.CH - Peitsche und Prügel im Ägerital - Wo Kinder aus der WC-Schüssel trinken mussten – Der Chamer Unternehmer Guido Fluri, der sich massiv für die Wiedergutmachungsinitiative eingesetzt hatte, tourt deswegen momentan durchs Land und spricht in Altersheimen über die letzte Möglichkeit, einen Solidaritätsbeitrag einzufordern. Er ist es auch, der mit seiner Guido Fluri Stiftung die historische Aufarbeitung des Themas fördert und etwa die Internet-Site kinderheime.schweiz.ch betreibt. Dort findet man in einem Forum Klartext über jene Heime in der Schweiz, wo Kinder geschunden wurden, weil sich Betroffene anonym melden können zum Beitrag
   
15.03.2018 Zur Erinnerung: Zwangsadoption - «Sie nahmen mir den Buben sofort weg» Heime, Schläge, Zwangsarbeit: Maria Magdalena Ischer erlebte den Terror der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, die bis 1981 in der Schweiz praktiziert wurden. Ein erschütternder Lebensbericht – aufgezeichnet vor ihrem Tod im Frühling 2015. zum Beitrag
   
09.03.2018 RSI.CH "Serve la forza di perdonare" - Collocamento coatto: sta per scadere il termine per chiedere l’indennizzo. Gianni Mora: “Fatevi avanti, non siete voi i colpevoli” zum Beitrag
   
08.03.2018 Enfants placés: quelque 1000 demandes validées - L'Office fédéral de la justice (OFJ) a approuvé plus de 1000 demandes de contribution de solidarité soumises par d'anciens enfants placés. Ces derniers ont jusqu'au 31 mars pour réclamer des réparations. zum Beitrag
   
07.03.2018 Canton Ticino - Il contributo di solidarietà, richiedibile entro il 31 marzo, è rivolto a chi ha subito torti simili (aborti, collocamenti extrafamigliari, adozioni) prima del 1981 zum Beitrag
   
06.03.2018 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen in der Schweiz - Versorgt, platziert, den Eltern entrissen, weggesperrt: Die von Behörden verfügten fürsorgerischen Zwangsmassnahmen sind ein düsteres Kapitel der schweizerischen Sozialgeschichte. Zu den Hintergründen gibt es vor allem Unterlagen bei Gemeinden und Kantonen aber auch im Bundesarchiv. zum Beitrag
   
06.03.2018 Museumsnacht Bern 18 - Freitag 16. 03. 2018, 18H-02H - Mit dabei u.a. das Staatsarchiv Bern und das Psychiatrie Museum zum Beitrag
   
03.03.2018 Wochen-Zeitung.ch «Wir wollen möglichst jedem einzelnen Opfer gerecht werden» Luzius Mader, Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Justiz, hofft, dass bis Ende März noch einige Hundert dazukommen werden. zum Beitrag
   
02.03.2018 letemps.ch Enfants placés: «Tout formalisme serait injuste»
Des personnalités romandes battent le rappel afin d'inviter les victimes de placements forcés à déposer des demandes d'indemnisation. Elles réclament aux autorités fédérales un délai supplémentaire. zum Beitrag
   
02.03.2018 Wichtig: Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag können bis Ende März eingereicht werden.
Wir raten allen Betroffenen, nicht zu zögern und das Gesuch noch vor Ende März einzureichen. Zum Gesuchformular
   
01.03.2018 24heures.ch Enfants placés: «le délai doit être prolongé» Le Vaudois Luc Recordon souhaite que les victimes de placements abusifs aient plus de temps pour s'annoncer. Le délai du 31 mars est trop serré selon lui. zum Beitrag
   
01.03.2018 Wochen-Zeitung.ch Der «Bub» ist froh, das Gesuch nun doch noch ausgefüllt zu haben - Noch bis Ende Monat können Opfer von Fremdplatzierungen und von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ihr Gesuch um den Solidaritätsbeitrag einreichen. So wie Hans F. zum Beitrag
   
01.03.2018 Schmerzhafte Aufarbeitung der Vergangenheit
Hanspeter Bobst und Angela Landolt wuchsen beide in Kinderheimen auf. zum Beitrag
   
28.02.2018 Generation-Plus.ch - DEVOIR DE MÉMOIRE Enfants placés : la réparation, enfin! zum Beitrag
   
28.02.2018 Wieilly Clément-Enfance volée zum Beitrag
   
27.02.2018 THURGAUERZEITUNG.CH Kuhns Opfer können bis Ende März Antrag stellen
Münsterlingen Ehemalige Patienten der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen können einen Solidaritätsbeitrag des Bundes beantragen, wenn an ihnen Medikamententests gemacht wurden. Sie gelten als mögliche Betroffene im Sinne des 2016 in Kraft getretenen Bundesgesetzes über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. zum Beitrag
   
26.02.2018 THURGAUERZEITUNG.CH - Die Klinik Wil lasse offen, ob eine historische Aufarbeitung nötig sei. Die Medikamententests hätten die Integrität von Menschen in einer schwierigen Situation schwer verletzt. Obwohl die notwendigen Standards – im Gegensatz zu den Tests im thurgauischen Münsterlingen – wahrscheinlich eingehalten wurden, würden sich Fragen stellen. zum Beitrag
   
23.02.2018 SRF.CH Opferhilfe Zwangsmassnahmen - Verdingkind arbeitet Vergangenheit auf Bis heute lässt ihn seine Vergangenheit nicht los. Seit einiger Zeit ist er in Behandlung. «Ich will wissen, weshalb ich an diesem Punkt angelangt bin», sagt der zweifache Familienvater. zum Beitrag
   
22.02.2018 SRF1.CH Eine zerstörte Kindheit - «Man hat uns versorgt und für ewig abgegeben» zum Beitrag
   
19.02.2018 Radio3Fach Menschenrechte werden in der Schweiz hauptsächlich im Ressort "Ausland" behandelt. Dabei muss man gar nicht nur zu "den anderen" schauen, um Menschenrechtsverletzungen zu finden.
Die Organisation "Schutzfaktor M" kommt mit der Ausstellung "Meine Geschichte - Meine Rechte" ins RomeroHaus. Sie erzählen neun Geschichten von Menschenrechtsverletzungen in der Schweiz. zum Beitrag
   
18.02.2018 Beobachter - Kontakt mit Behördenopfern Schüler treffen auf Verdingkinder - Schulkinder wollen die tragische Geschichte der Verdingten und administrativ Versorgten begreifen – und schreiben Briefe an die Opfer von damals. «Ich bin tief beeindruckt, wie sich diese Kinder mit den Betroffenen fürsorgerischer Zwangsmassnahmen auseinandergesetzt haben.» Ursula Biondi, Gewinnerin des Prix Courage 2013 zum Beitrag
   
17.02.2018 SRF1 - Das Magazin - Verdingkinder und die schwierige Suche nach Belegen
Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben ein Recht auf Entschädigung. Bis Ende März können sie diese beim Bund beantragen. Die Betroffenen müssen dazu ihr Schicksal belegen, was häufig schwierig ist. Sie erhalten darum Hilfe von den Kantonen. Ein Besuch bei der Opferhilfe der Kantone SG/AR/AI. zum Beitrag
   
16.02.2018 In Nidau wurden im 16. und 17. Jahrhundert viele Menschen wegen angeblicher Hexerei hingerichtet. Sollte an diese Menschen mit einem Mahnmal erinnert werden? zum Beitrag
   
16.02.2018 Radio - Echo der Zeit Staatsarchive unterstützen Verdingkinder bei Aktensuche mit Hanspeter Bobst. Bis Ende März können Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen beim Bund ein Gesuch für eine finanzielle Wiedergutmachung einreichen. Eine Schlüsselrolle spielen dabei die Staatsarchive in den Kantonen. Sie helfen den Opfern bei der oft schwierigen Suche nach Akten und bei der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit. zum Beitrag
   
16.02.2018 TAGESWOCHE.CH - Mit einem 3D-Drucker-Café will er «Asozialen» beim Überleben helfen - Als Kind wurde Andreas Jost von den Basler Behörden von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben und in den Jugendknast gesteckt. Heute sagt er: «Die Umstände machen dich zum Arschlochkind.» Darum will er das kreative Potenzial von «Asozialen» aktivieren. zum Beitrag
   
16.02.2018 Tages-Anzeiger - Was ist nur mit Mama los? Wenn Eltern psychisch erkranken, leiden die Kinder mit. ... Eine Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften schätzt die Zahl der betroffenen Kinder allein für den Kanton Zürich auf mehr als 4000. Hilfe erhalten die wenigsten, hält die 2006 unter dem Titel «Vergessene Kinder? Das Institut Kinderseele Schweiz (iks) setzt sich für Kinder und Jugendliche von psychisch belasteten Eltern ein. zum Beitrag
   
13.02.2018 TAGESWOCHE.CH «Mein ganzes Leben wurde immer wieder zerfetzt» «Mich kann man mitnehmen», stand auf einem Kartonschild, das 1953 um den Hals des knapp siebenjährigen Hanspeter Bobst hing. Seine Eltern hatten ihren Zweitgeborenen mit dieser Botschaft und einem Koffer in der Hand vor dem Badischen Bahnhof abgesetzt. «Mich kann man mitnehmen» – ein Satz, den man normalerweise auf Zetteln auf ausgedienten Möbelstücken liest, die auf die Strasse gestellt werden. zum Beitrag
   
13.02.2018 TAGESWOCHE.CH «Administrativ versorgt» und im Archiv versenkt Allein schon die Jahreszahlen lassen einen leer schlucken: Es geht um Schicksale aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und nicht aus der sozialpolitisch grauen Vorkriegszeit oder dem 19. Jahrhundert. Die Rede ist von den sogenannten Verdingkindern sowie anderweitig «administrativ versorgten» Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, von Opfern von Zwangssterilisation und -abtreibung oder Kastration. zum Beitrag
   
12.02.2018 LIMMATTALERZEITUNG: Verdingkinder: So hilft der Staat seinen Opfern von gestern
Die Opfer waren seelischer und körperlicher Gewalt ausgesetzt oder erlitten sexuellen Missbrauch. Der Bund schätzt, dass heute schweizweit noch zwischen 12 000 und 15 000 Betroffene am Leben sind. zum Beitrag
   
12.02.2018 NZZ.CH «Fürsorgerische Zwangsmassnahme»: Der Begriff hat es in sich. Für Tausende von Betroffenen bedeutete der gutgemeinte Zwang der Behörden einen schmerzhaften Eingriff in ihre Biografie. Es geht um uneheliche Kinder, die auf Bauernhöfen verdingt wurden, um Zwangssterilisationen, Entmündigungen, Heimeinweisungen. zum Beitrag
   
09.02.2018 Le Matin - Aide financière Enfants placés: fin mars, il sera trop tard pour eux - 31 MARS 2018: Date butoir à partir de laquelle les anciens enfants placés ne pourront plus réclamer leurs 25 000 fr. zum Beitrag
   
08.02.2018 Medienmitteilung / Communiqué de presse / Comunicato stampa - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Der Runde Tisch hat seine Aufgaben erfüllt: Gesuche können noch bis am 31. März 2018 eingereicht werden Bisher sind beim BJ 5261 Gesuche um einen Solidaritätsbeitrag in Höhe von 25 000 Franken eingegangen; die ersten Beiträge konnten im Januar 2018 ausbezahlt werden. Personen, die sich als Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 betrachten, können noch bis zur gesetzlich festgelegten Frist vom 31. März 2018 ein entsprechendes Gesuch einreichen. Sie können sich dabei unentgeltlich von den kantonalen Anlaufstellen und Staatsarchiven unterstützen lassen. Die kantonalen Anlaufstellen helfen beim Ausfüllen des Gesuchs und veranlassen die Aktensuche bei den Staatsarchiven.
Deutsch
Französisch
Italienisch
   
03.02.2018 BAUERNZEITUNG Mehr Gesuche erwartet - Bemerkung: Das Unrecht und die Auswirkungen der damaligen Behördenwillkür sind verheerend. Hier ein kürzliches Zitat des Historikers Thomas Huonker Mitglied der UEK, unabhängigen Expertenkommission administrative Versorgungen: „Es ist nun so, dass die meisten Opfer bereits verstorben sind. Viele sind in der Folge ihrer psychischen und physischen Misshandlungen eben nicht sehr alt geworden“…- zum Beitrag
   
02.02.2018 Bauernzeitung.ch - Die Verdingkinder von gestern und die Bauern von heute.
Paul Richener beispielsweise wollte als ehemaliges Verdingkind immer seine ehemaligen Peiniger mit dem erlittenen Leid konfrontieren. Die Täter sind längst verstorben. Tröstlich und versöhnend wäre da für das ehemalige Verdingkind zu wissen, dass die Geschichte nicht nur ihn weiter verfolgt, sondern gerade auch von den Bauern wachgehalten wird. zum Beitrag
   
02.02.2018 Beobachter Zwangsmassnahmen: Endlich Gerechtigkeit für Verena W. Vor 60 Jahren wurde Verena W. staatlich versorgt und dabei gequält. Jetzt erhält die 84-Jährige als eine der Ersten einen Beitrag zur Wiedergutmachung. zum Beitrag
   
02.02.2018 SUEDOSTSCHWEIZ.CH Bis zum 31. März können die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen beim Bund ein Gesuch um einen Solidaritätsbeitrag einreichen. Nur rund 5000 von schweizweit 12 000 geschätzten Betroffenen haben dies bisher getan. Darunter 119 Bündner. zum Beitrag
   
02.02.2018 Freddy Blassnig - «Malen und Zeichnen ist für mich eine gute Therapie.»
Geboren am 9. September 1944, kam er mit 8 Jahren, nach dem Tod seines Vaters, ins Waisenhaus Winterthur, anschliessend in ein Lehrlingsheimt. zum Beitrag
   
02.02.2018 SRF.CH Kind und Kegel – Uneheliche Kinder – bis heute ohne (Erb-)Rechte - Uneheliche Kinder waren bis 1977 Kinder zweiten Ranges – auch per Gesetz. Wie die abgeschaffte Zahlvaterschaft bis heute nachwirkt. zum Beitrag
   
31.01.2018 Tagblatt Erlittenes Leid erträglicher machen zum Beitrag
   
30.01.2018 TVO - Verdingkinder sollen Entschädigung erhalten – Auch im Altersheim zum Beitrag
   
28.01.2018 Pour la première fois, le Valais dispose du nombre précis de personnes soumises à un internement administratif de 1950 à 1980. L'une des victimes, un Valaisan de 73 ans, qui vient d'envoyer sa demande de réparation à la Confédération, témoigne. zum Beitrag
   
28.01.2018 Zur Erinnerung: 28.01.10 - RSI.CH - FALÒ «Vivere senza mio figlio – Madri derubate»
Per essere rimaste incinta quando erano minorenni, per aver vissuto una vita giudicata «diversa», moltissime adolescenti sono state rinchiuse in prigione senza processo, e senza aver commesso alcun reato. Succedeva in Svizzera fino al 1980. Molto spesso i bimbi di queste ragazze madri, prelevati di forza, sono stati destinati all’adozione. Quaranta anni dopo alcune di queste «madri derubate» cercano disperatamente il loro bambino, altre sono riuscite a riallacciare i contatti con i figli ormai grandi. Uno scandalo svizzero, rimasto nascosto fino ad oggi, di cui si sta occupando anche la Berna federale e che dovrebbe portare, nel 2010, a delle scuse ufficiali nei confronti di queste donne. Ospite in studio la consigliera nazionale Marina Carobbio. zum Beitrag
   
27.01.2018 Die Scham als ständiger Begleiter - Sergio Devecchi lebte bis zu seinem 17. Lebensjahr in einem Heim. Er wurde Sozialpädagoge und Heimleiter. Lange wusste niemand aus seinem Umfeld über seine Kindheit Bescheid. Zu gross waren die Angst und die Scham.Seinen Werdegang hat er jetzt in einem Buch verarbeitet. zum Beitrag
   
27.01.2018 Bis Ende März haben ehemalige Heim- und Verdingkinder Anspruch auf Wiedergutmachung. Einer von ihnen ist der Gemeindepräsident von Nusshof, Paul Richener. zum Beitrag
   
26.01.2018 Une conférence sur les traces des gens internés par ordre des autorités zum Beitrag
   
25.01.2018 TAGBLATT.CH Thurgau will Erinnerungsorte für Opfer von Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
25.01.2018 Thurgauer Zeitung Fragen zu TV-Sendung über Medikamentenversuche … Huber will weiter wissen, wie weit der Regierungsrat über die Produktion dieser Sendung informiert war, ob er sie finanziell unterstützt hat und ob er nach Abschluss der wissenschaftlichen Untersuchung weitere Massnahmen zur juristischen und politischen Aufarbeitung der Vorkommnisse in Münsterlingen in Betracht zieht. zum Beitrag
   
25.01.2018 Zur Erinnerung: «Man sah und sagte nichts» Der Psychiater René Bloch kritisierte die Versuche an Patienten in der damaligen Anstalt Münsterlingen TG. Und stiess auf eine Mauer des Schweigens. zum Beitrag
   
25.01.2018 Zur Erinnerung: Medikamententests - Schönreden statt aufarbeiten - Zwei Thurgauer Kantonsärzte verteidigen die fragwürdigen Medikamentenversuche des Psychiatrieprofessors Roland Kuhn in Münsterlingen. Ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen. zum Beitrag
   
25.01.2018 Zur Erinnerung: Psychiatrie - Die Menschenversuche von Münsterlingen - Der Schweizer Psychiater Roland Kuhn gilt als «Vater der Antidepressiva». Doch dieser Ruhm gründet auf dem Missbrauch Hunderter ahnungsloser Patienten. Betroffene leiden bis heute, Todesfälle wurden nie untersucht. zum Beitrag
   
25.01.2018 Zur Erinnerung: «Das Ausmass der Medi-Versuche in Münsterlingen ist weit grösser» Jahrzehntelang wurden in der Psychiatrie Münsterlingen Tests mit Medikamenten durchgeführt. Historikerin Marietta Meier über neue erschreckende Zahlen. zum Beitrag
   
24.01.2018 Isolation und Ausgrenzung - Die Autorin Elvira Plüss zum Hintergrund ihres Theaterstückes zum Beitrag
   
23.01.2018 SRF.CH Geschichte der Verdingkinder - «Kronenhaufen» - ein Theaterstück über Isolation und Ausgrenzung - In ihrer Familie gab es mehrere Verdingkinder - diese Geschichte hat Elvira Plüss ins neue Stück einfliessen lassen. zum Beitrag
   
22.01.2018 20MIN.CH - 2017 mit Rekordzahl an Fällen sexueller Gewalt
Traurige Bilanz in Zürich: Im letzten Jahr wurden deutlich mehr Fälle von Kindsmisshandlung sowie sexueller Gewalt gemeldet.
- 551 Fälle von Kindsmisshandlungen hat die Kinderschutzgruppe und Opferberatungsstelle am Kinderspital Zürich im Jahr 2017 bearbeitet. Das sind 12 Prozent mehr als im Vorjahr und so viele Fälle wie noch nie seit Gründung der Kinderschutzgruppe im Jahr 1963. zum Beitrag
   
22.01.2018 DERBUND.CH: PZM-Direktor Rolf Ineichen sagte in der Sendung, es habe Ungerechtigkeiten und Missstände gegeben. Diese decke man heute zu Recht auf. zum Beitrag
   
21.01.2018 Aus dem Archiv: Die Weltwoche, Ausgabe 11/2003 - Der Wahn der Schweizer Rassenhygieniker Kastrationen, Eheverbote, Kindswegnahmen: Thomas Huonker bringt Licht in ein düsteres Kapitel nationaler Sozialpolitik - Von Julian Schütt zum Beitrag
   
19.01.2018 Freiburger Nachrichten «Es ist, als hätte es die Kinder nie gegeben» zum Beitrag
   
19.01.2018 Jean Ziegler: Die Schweiz, mein Land, hat ein schreckliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Als dieses Nazigesetz noch in Kraft war, sass ich im Nationalrat. Ich tat nichts. Ich schäme mich. Bis zu meinem Lebensende. Das fürchterliche Nazigesetz zur «administrativen Versorgung» wurde erst 1981 aufgehoben... Verzweiflung und zerstörtes Leben waren in den meisten Fällen das Los der «Versorgten». zum Beitrag
Jean Ziegler zeigt Mut hinzustehen und ich danke ihm dafür! Ich hoffe fest, dass sich noch weitere Verantwortliche melden werden. Ursula Biondi
   
18.01.2018 Experimente an Patienten - Medikamententests an Psychiatrie-Patienten hatten System zum Beitrag
   
18.01.2018 NAU.CH «Betroffene haben langen Weg vor sich» - Opfer von Medikamentenskandal spricht über seine Erfahrungen. Auch in der Psychiatrischen Klinik Wil SG wurden Medikamente an Patienten getestet. Dass Missstände aufgedeckt werden sei zwar gut, sagt Walter Emmisberger, der selbst Opfer solcher Tests wurde. Betroffene hätten aber mehr von unbürokratischer finanziellen Unterstützung. zum Beitrag
   
18.01.2018 SRF Auf der Seeseite – Die Medikamentenversuche von Münsterlingen
Elisabeth Ravasio war gegen ihren Willen als 15-jähriges Mädchen von 1959 bis 1961 in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen interniert. Sie wurde mit Lederriemen ans Bett fixiert und ruhig gespritzt, die Nase wurde ihr so lange zugehalten, bis sie Pillen schluckte. Einmal wurde sie einer zehntägigen Schlafkur unterzogen. Sie erinnert sich noch heute, wie unter Patienten die Rede davon war, sie seien alle Versuchskaninchen. zum Beitrag
   
18.01.2018 TAGBLATT.CH Die Sendung «Schweiz aktuell» über die flächendeckenden Medikamententests von den 1950er- bis Ende der 1970er-Jahre. Prominentestes Beispiel ist die Klinik Münsterlingen im Thurgau. Dort hat der Psychiater Roland Kuhn systematisch Medikamentenversuche an Patienten durchgeführt – ohne deren Einwilligung. zum Beitrag
   
17.01.2018 NZZ.CH Streit zwischen Eltern machen Kesb zu schaffen
Wer mit den Kesb in Berührung kommt, versteht die Verfahren im Kindes- und Erwachsenenschutzrecht oftmals nicht. Vor allem zerstrittene Elternpaare geraten rasch in eine Sackgasse. Das verschärft die Konflikte, zeigt eine Untersuchung der Universität Freiburg. zum Beitrag
   
17.01.2018 BLICK.CH Neue Studie zeigt Massnahmen für Behörden auf Kesb sollen besser erklären, was sie tun zum Beitrag
   
16.01.2018 Buchtipp: Aus dir wird nie etwas! - Paul Richener – vom Verdingbub zum Gemeindepräsidenten zum Beitrag
   
13.01.2018 Buch über Überleben eines Kindes - Für seinen Mut wurde der Bündner Autor Philipp Gurt in der Kategorie "Emotionen" ausgezeichnet. zum Beitrag
   
12.01.2018 NZZ Ein zweites Mal Opfer sein? Nein, danke - Die fremdplatzierten Kinder der Unterschichten: Sie waren im 20. Jahrhundert die Sündenböcke der prosperierenden Schweiz. - Die Placierungen waren, rein formal gesehen, legal, wurden aber kaum kontrolliert. So konnten viele Aufseher machen, was sie wollten. Manche lebten ihren Sadismus aus. zum Beitrag
   
11.01.2018 BLICK.CH Kaum Kraft ein Gesuch zu stellen
Warum sich viele nicht melden, ist nun wissenschaftlich untersucht worden. Die Gründe seien vielfältig, teilte die vom Bundesrat eingesetzte Expertenkommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen (UEK) am Donnerstag mit. Mit Sicherheit falsch wäre es, aus der Gesuchszahl zu folgern, dass es weniger Opfer gebe als angenommen. zum Beitrag
   
11.01.2018 UEK Ambivalenz des Angebots «Solidaritätsbeitrag»: Aus den Interviews wird deutlich, dass es den Betroffenen im Zuge der laufenden Aufarbeitung zu FSZM nicht ausschliesslich oder primär um eine finanzielle Entschädigung geht, sondern um eine Rehabilitierung der Opfer und um eine Bestrafung der Täter bzw. der Verantwortlichen. Genau dieses zentrale Bedürfnis vieler Betroffener kann mit dem Solidaritätsbeitrag jedoch nicht befriedigt werden. Im Gegenteil: Bei manchen Betroffenen dominiert gar das Gefühl, dass mit der Auszahlung eines Solidaritätsbeitrags letztlich die Schuld der Täter gesühnt wird, ohne irgendwelche Konsequenzen zu haben. zum Beitrag
   
11.01.2018 SRF Warum verzichten offenbar so viele auf einen Solidaritätsbeitrag? Das Couvert ist beschriftet, abgeschickt ist es noch nicht. Walter Emmisberger ringt noch mit seinem Entscheid. Dass die Betroffenen gefragt werden, ob man bei den Behörden weitere Informationen über sie einholen kann, stört den 61-Jährigen: «Dadurch schrecken viele davor zurück, ein Gesuch einzureichen. Sie wollen nicht, dass alles noch einmal aufgewühlt wird.» «Es geht auch um meine Familie, wenn ich einmal nicht mehr da bin.» Emmisberger macht sich Sorgen um den Datenschutz. zum Beitrag
   
11.01.2018 Radio Top - Nur ein Drittel aller Verdingkinder fordert Solidaritätsbeitrag ein
Warum sich viele nicht melden, ist nun wissenschaftlich untersucht worden. Die Gründe seien vielfältig, teilte die vom Bundesrat eingesetzte Expertenkommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen (UEK) am Donnerstag mit. Mit Sicherheit falsch wäre es, aus der Gesuchszahl zu folgern, dass es weniger Opfer gebe als angenommen. zum Beitrag
   
11.01.2018 Betroffene Urner schweigen - «Auch im Kanton Uri gab es tragische Fälle, die auf eine repressive Sozialpolitik zurückzuführen sind», weiss Historikerin Tanja Rietmann. zum Beitrag
   
11.01.2018 Medienmitteilung: Forschungserkenntnisse zur Anzahl Solidaritätsbeitragsgesuche von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen
In zwei Working Papers publizieren die Unabhängige Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen und ein Forschungsteam aus dem Sinergia-Projekt „Placing Children in Care 1940-1990“ Forschungserkenntnisse zur Anzahl Solidaritätsbeitragsgesuche von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Gestützt auf biografische Interviews mit Betroffenen weisen die beiden Forschungsprojekte auf Herausforderungen und Schwierigkeiten hin, die mit der Einreichung eines Gesuchs verbunden sind. zum Beitrag
   
07.01.2018 Verdingkind Eduard Blaser (84) kam mit zwölf Jahren ins Heim 25'000 Franken für ein geraubtes Leben zum Beitrag
   
07.01.2018 Katholische Kirche schaltet bei Übergriffen die Justiz oft nicht ein - Viele Missbrauchsfälle werden in der Schweiz nur kirchenintern untersucht – aus Rücksicht auf die Opfer. Strafverfolger fordern eine Änderung. zum Beitrag
   
05.01.2018 Beat Gnädinger Staatsarchivar des Kantons Zürich «Oft sind es eine ganze Reihe von Institutionen, die in solche Lebensläufe hineingepfuscht haben.» zum Beitrag
   
04.01.2018 "Ir Chischte": Als rebellische Jugendliche weggesperrt
Nach einer Heimkarriere landete Erna Eugster 1968 - noch keine 16 Jahre alt - erstmals im Gefängnis. Die Installation "Ir Chischte" im Berner Kornhausforum lässt erahnen, was es heisst, als rebellische Jugendliche weggesperrt zu werden. Die Ausstellung dauert vom 13. bis 28. Januar. zum Beitrag
   
04.01.2018 BEOBACHTER.CH – Missbrauch - Die katholische Kirche mauert
Seit mehr als zwei Jahren wartet Missbrauchsopfer Walter Nowak auf eine Reaktion von der katholischen Kirche. Doch nichts passiert. zum Beitrag
   
03.01.2018 BLICK.CH - Bischof bittet Opfer um Vergebung - Zehn Pädo-Priester im Wallis identifiziert - Drei der Priester leben heute noch. Identifiziert wurden die Priester aufgrund von Zeugenaussagen von rund zehn Opfern, die sich beim Bistum Sitten letztes Jahr gemeldet haben. zum Beitrag
   
03.01.2018 SUEDOSTSCHWEIZ.CH - Ab sofort fliesst das Geld - Noch diesen Monat erhalten in der Schweiz 366 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen 25 000 Franken als Solidaritätsbeitrag aus dem nationalen Fonds. In diesen hat der Kanton Glarus 150 000 Franken eingezahlt. In Glarus hatte die Regierung im März 2013 eine kantonale Anlaufstelle für ehemalige Heim- und Verdingkinder geschaffen. Bei Langlotz gemeldet haben sich bis Ende September des letzten Jahres 43 von ihnen. Von den gesamtschweizerisch bisher 4310 bekannten Opfern erhalten nun jene 366 als Erste den einmaligen Solidaritätsbeitrag, die schwer krank oder über 90-jährig sind. Alle anderen prioritären Gesuche sollen im Lauf des Jahres bearbeitet werden, bis Ende März 2021 will das BJ alle Zahlungen abgeschlossen haben. zum Beitrag
   
01.01.2018 Porträt: Erna Eugster: Die Thematik zwangsweise Fremdplatzierung in all ihren unterschiedlichen Formen und den von oft angeblichen Fachleuten und Laien in der Administration getroffenen Massnahmen ist extrem komplex. Sie zeigt die Schweizer Sozialpolitik als riesiges Fiasko und greift weit in die Geschichte zurück. Jede einzelne Biografie ist wichtig, weil sie ein Stück weit dieses Minenfeld erhellt. Für manche Betroffene hat das erlittene Leid stets wieder den Geschmack einer Zeitbombe. Erna Eugster hat als Zeitzeugin durch das Schreiben versucht, diese bitteren Erfahrungen aufzuarbeiten.
Wenn man eine Lüge wider besseres Wissen nicht benennt, wird man Teil dieser Lüge. zum Beitrag
   
01.01.2018 INFOSperber: Machtgehabe inkompetenter «Grüsel» - Jetzt kommen die «Victim-Blamer» (Opfer-Beschuldiger) wieder aus allen Löchern hervor. zum Beitrag

2017

   
31.12.2017 Mädchen werden häufiger stationär behandelt - 60 Prozent der stationär behandelten Jugendlichen sind weiblich. Grund ist die Selbstgefährdung. Buben werden eher erzieherisch betreut. zum Beitrag
   
29.12.2017 Tele Top - Verdingkinder - Ostschweizer unterstützen nationalen Fonds mit Walter Emmisberger zum Beitrag
   
29.12.2017 Besonders Ostschweiz bezahlt für ehemalige Verdingkinder - Bisher haben acht Kantone einen Beitrag in den Fonds eingezahlt. Darunter sind die sechs Ostschweizer Kantone Thurgau, St. Gallen, beide Appenzell, Glarus und Graubünden. zum Beitrag
   
27.12.2017 SRF.CH Verdingkinder waren auch reformierten Akteuren ausgesetzt
Verdingkinder gehörten jahrzehntelang zur Schweizer Gesellschaft. Bisher wenig erforscht ist dabei die Rolle der evangelisch-reformierten Kirche. Eine erste Untersuchung zeigt, die reformierte Kirche war in vielen verschiedenen Funktionen an diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte beteiligt. zum Beitrag
   
26.12.2017 TVO: Verdingkinder-Kritik – Falsche Adresse - TG-Verding-Opfer müssen zu Staatsarchiv statt Opferhilfe zum Beitrag
   
24.12.2017 Einweihungsfeier Gedenktafel Erziehungsanstalt Sonnenberg-Gabeldingen - Zur Erinnerung an die Erziehungsanstalt Sonnenberg-Gabeldingen Kriens für schwererziehbare, katholische Knaben. Die 1859 von der schweizerischen. gemeinnützigen Gesellschaft (SGG) gegründete Anstalt nahm zur Arbeitserziehung auf dem eigenen, grossen Landwirtschaftsgut im Jahresdurchschnitt 60 bis 80 Zöglinge im Schulalter auf. zum Beitrag
   
22.12.2017 schweizerbauer.ch - Auszahlung vorgezogen - Verdingkinder: Beiträge ab Januar
Vorgezogen wurden die Gesuche jener Opfer, die schwer krank oder sehr alt sind. 366 Personen erhalten daher schon im Januar 2018 einen Solidaritätsbeitrag. Alle anderen prioritären Gesuche würden im Laufe des kommenden Jahres bearbeitet, heisst es in der Mitteilung. Dabei handelt es sich vor allem um Eingaben von Personen, die über 75 Jahre alt sind oder in besonders schwierigen finanziellen Verhältnissen leben. zum Beitrag
   
22.12.2017 Vergangenheitsbewältigung: Obwalden zahlt 25‘000 Franken in Fonds für Zwangsmassnahmen-Opfer zum Beitrag
   
21.12.2017 Placements abusifs: 25'000 francs d'indemnité - Les premières indemnisations concernant les personnes placées de force dans des structures extra-familiales avant 1981 tomberont en janvier. zum Beitrag
   
21.12.2017 Der Bund kann die ersten Opfer früher als geplant und mit dem Maximalbetrag von 25‘000 Franken entschädigen. Dies, weil bis zur Frist im März 2018 voraussichtlich weniger als 12‘000 Gesuche eingehen werden. Für so viele Opfer hatte der Bund Solidaritätsbeiträge budgetiert. - Die Solidaritätsbeiträge werden hauptsächlich durch den Bund finanziert. Die Kantone und Dritte können sie mit freiwilligen Zuwendungen unterstützen. Bislang haben acht Kantone, darunter unter anderem Appenzell, Thurgau und St.Gallen solche Zuwendungen beschlossen. zum Beitrag
   
21.12.2017 Solidaritätsbeiträge für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen: Erste Auszahlungen - 366 Opfer erhalten Geld schon im Januar 2018 zum Beitrag
   
20.12.2017 HERISAU - Appenzell Ausserrhoden wird sich mit 435'000 Franken am schweizerischen Solidaritätsfonds beteiligen. Daraus werden die Opfer von administrativen Zwangsmassnahmen entschädigt. Zudem sollen die Einweisungen in die Arbeitsanstalt Gmünden untersucht werden. zum Beitrag
   
20.12.2017 CHAM - Der Gemeinderat entschuldigt sich. - In der Schweiz sind Zehntausende von Personen Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Auch in Cham gibt es betroffene Menschen, denen deswegen Unrecht widerfahren ist. Dafür entschuldigt sich der Gemeinderat Cham in aller Form bei den Opfern und Angehörigen. Er leistet einen Beitrag in der Höhe von 50 000 Franken an den Solidaritätsfonds des Bundes als Zeichen der Wiedergutmachung. Aus dem Fonds des Bundes in der Gesamthöhe von 300 Millionen Franken sollen alle Opfer für das erlittene Unrecht einen Solidaritätsbeitrag erhalten. zum Beitrag
   
20.12.2017 Solidaritätsbeitrag für Verdingkinder: Aufruf und Entschuldigung zugleich zum Beitrag
   
20.12.2017 Zur Erinnerung: Wie frühere Verdingkinder heute leben - Video-Interviews mit zwei ehemaligen Verdingkindern, dem Fotografen Peter Klaunzer und dem Präsidenten des Vereins «netzwerk-verdingt». Vieles, was die Porträtierten ihm erzählten, habe ihn schockiert, sagt der Fotograf. «Die Bandbreite der Verbrechen ist unglaublich.» zum Beitrag
   
17.12.2107 Südostschweiz - Eheverbot und Sterilisation –
Laut Aliesch wurde das Sippenarchiv von Gottlob Pflugfelder (1915–2003) angelegt, der von 1951 bis 1977 als Direktor der Klinik Waldhaus tätig war. Sein Archiv «enthält nach Bündner Grossfamilien geordnet vor allem Stammbäume und psychiatrische Patientengutachten zu einzelnen Mitgliedern der Familien». -Auf der Grundlage des Sippenarchivs untersuchte Aliesch, inwiefern Bündner Jenische aus erbbiologischen Erwägungen von Massnahmen wie Eheverboten, Sterilisationen oder Anstaltseinweisungen betroffen waren. Damit leistet die Historikerin einen wichtigen Beitrag, die Diskriminierung von Jenischen in Graubünden weiter aufzuarbeiten. zum Beitrag
   
16.12.2017 «Zwang war der Normalfall» «Renitent», «liederlich», «asozial» oder «arbeitsscheu». Diese Attribute reichten, um bis 1981 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zu werden. Zum internationalen Tag der Menschenrechte wurde im Kafi Klick dieses dunkle Kapitel schweizerischer Geschichte beleuchtet. Welches Unrecht die Betroffenen erfahren haben, und welche Ungerechtigkeiten auch heute, über 30 Jahre später, noch herrschen, schildert der Historiker Thomas Huonker im Gespräch mit Julian Büchler. zum Beitrag
   
16.12.2017 Die Kirche muss dem Opferschutz Priorität einräumen - Eine staatliche australische Missbrauchskommission empfiehlt der katholischen Kirche, den Pflichtzölibat aufzuheben. Das ist ungewöhnlich, aber nur folgerichtig. zum Beitrag
   
15.12.2017 Zehntausende Kinder in Australien missbraucht - Premierminister Malcolm Turnbull spricht von einer «nationalen Tragödie». zum Beitrag
   
14.12.2017 Buchtipp: «Niemandskinder» - Erziehung in den Heimen der Stiftung Gott hilft 1916-2016 - Christine Luchsinger, Staatsarchiv Graubünden
Heimkinder galten im frühen 20. Jahrhundert als «verstockt». Später wurden sie als «verhaltensgestört» beschrieben. Heute bezeichnet sie die Forschung oft als traumatisiert. Haben sich die Kinder so gewandelt, oder änderte sich der gesellschaftliche Blick auf sie? Anhand der Kinderheime der Bündner Stiftung Gott hilft geht die Autorin diesen Fragen nach. zum Beitrag
   
14.12.2017 Hinter dem Altar - Ein Film von Jesus Garcés Lambert, Lucio Mollica, Vania Del Borgo, John Dickie Erst Papst Benedikt XVI. führte offiziell eine Politik der Nulltoleranz ein und verlangte strenge Richtlinien gegen den Missbrauch von Kindern. Als sein Nachfolger Franziskus 2013 gewählt wurde, weckte er die Hoffnung, dass nun nicht nur fehlbare Pfarrer bestraft würden, sondern auch deren Vorgesetzte in der kirchlichen Hierarchie, welche oft die Übeltäter gedeckt hatten. zum Beitrag
   
12.12.2017 Child-friendly Justice2020 - Die Vernehmlassungsantworten haben es gezeigt: Eine Ombudsstelle für Kinderrechte ist eine wichtige Ergänzung in der nationalen Menschenrechtsinstitution, um den Kindern Zugang zum Rechtssystem und zu bestehenden Beschwerdemechanismen zu ermöglichen. zum Beitrag
   
11.12.2017 Licht ins Dunkel der Bündner Psychiatrie - Kanton rollt Psychiatriegeschichte auf zum Beitrag
   
11.12.2017 Unabhängige Expertenkommission (UEK) Administrative Versorgungen - Laufende Projekte - Zur Praxis der administrativen Versorgungen bestehen bereits einige Monografien, die sich auf einzelne Kantone oder Institutionen bezogen. Diese Tendenz setzte sich in den neusten, insbesondere in den von Kantonen in Auftrag gegebenen Studien fort. Für weiterführende Forschungsarbeiten bilden diese Studien eine wichtige Grundlage. zum Beitrag
   
10.12.2017 Tag der Menschenrechte - Menschenrechte für Einsteiger/innen - eine Einführung zum Beitrag
   
10.12.2017 Gott und die Welt - Gottlose Pillen - Der Schutz der Menschenwürde gehört zum Leitbild konfessioneller Unternehmen. Doch zwischen Anspruch und Wirklichkeit klaffen auch bei Christen große Lücken. So wurden in katholischen und evangelischen Einrichtungen Medikamente und Impfstoffe an Heimkindern und Menschen mit Behinderung getestet – ohne dass sie und ihre gesetzlichen Betreuer informiert wurden und zustimmen konnten. Diese Praxis begann in den 50er Jahren und endete erst Mitte der 70er. zum Beitrag
   
09.12.2017 Schweizer Verdingkinder: Schreckliche Schicksale zum Beitrag
   
08.12.2017 «Zusammen alleine. Alltag in Winterthurer Kinder- und Jugendheimen 1950 – 1990». Mit Beiträgen von Clara Bombach, Thomas Gabriel, Samuel Keller, Nadja Ramsauer und Alessandra Staiger Marx. Die ganze Bandbreite von Emotionen löst ein kürzlich präsentiertes Buch aus. Wut und Mitgefühl, Erschrecken, Irritation und Verständnis, Abscheu und Zuneigung. Ungeschönt vermittelt es Einblicke in die Geschichte der Menschen in den Winterthurer Heimen zwischen 1950 und 1990. Zusammen waren sie im Heim – und jede und jeder für sich doch alleine. zum Beitrag und zum Beitrag 2
   
06.12.2017 1948 hat die UNO die Menschenrechte proklamiert, doch auch heute noch geraten diese immer wieder in den Clinch, mit politischer Ideologie, staatlicher Willkür, religiöser Überlieferung oder mit kulturellen Traditionen, auch hierzulande. Eine aktuelle Bestandesaufnahme. zum Beitrag
   
05.12.2017 LANDBOTE.CH - Si händ immer öppis gfunde, zum ein bestrafe. Mer isch eifach under de Knute gsi.»Eine Betroffene - Mitgefühl des Stadtrats - Der Stadtrat spricht den Betroffenen sein «tiefes Mitgefühl» aus, wie er bereits in der Medienmitteilung schreibt. Ehemalige Heimkinder, die vor 1981 körperlichen oder psychischen Missbrauch erlebt haben, werden vom Stadtarchiv Winterthur dabei unterstützt, ein Gesuch um einen Solidaritätsbeitrag des Bundes einzureichen. zum Beitrag
   
04.12.2017 Opferhilfe AG/SO sucht Opfer der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
04.12.2017 Zur Erinnerung: Anlass als Auftakt zu unserem Forschungsprojekt "versorgt" über administrative Zwangsmassnahmen. 2. November 2015 in Chur zum Beitrag
   
01.12.2017 Verdingkind: "Ich wurde fast zu Tode geschlagen" - Noch bis März können Verdingkinder beim Bund einen Solidaritätsbetrag fordern. Wie man im Altersheim dafür wirbt und die Geschichte einer Betroffenen. zum Beitrag
   
01.12.2017 Entschädigung für Verdingkinder - Bis Ende März können ehemalige Verdingkinder beim Bund eine Entschädigung verlangen. Viele Betroffene wissen aber gar nichts von dieser Möglichkeit. zum Beitrag
   
01.12.2017 «Zwei Wochen Einzelhaft, ohne frische Kleider – ich dachte, ich sterbe» zum Beitrag
   
30.11.2017 Ungewöhnliche Erlebnisse aus unserem Redaktionsalltag: «...und ich schreibe noch immer!» – Beobachter-Journalistin Birthe Homann erzählt die schockierende Geschichte einer Frau, die 50 Jahre lang als Sklavin gehalten wurde. zum Beitrag
   
29.11.2017 Interviews (Oral History) - Einschluss ins Cachot – Erfahrungsbericht zum Anstaltsleben
Bei der vorliegenden Quelle handelt es sich um einen kurzen Ausschnitt aus einem Interview, das mit einer Betroffenen einer administrativen Versorgung geführt wurde. Die Quelle ermöglicht als Erfahrungsbericht Einblicke in das Anstaltsleben. Vergleichbare Erzählungen sind von zahlreichen Betroffenen bekannt. zum Beitrag
   
25.11.2017 WIEDERGUTMACHUNG ⋅ Ein Jahr nach dem Ja des Parlaments für die finanzielle Entschädigung von ehemaligen Verdingkindern sind erst wenige Gesuche eingegangen. Eine Informationsoffensive soll dies nun ändern. zum Beitrag
   
25.11.2017 DRS - Schweiz aktuell - Medikamententests sollen untersucht werden - In den 50er und 60er Jahren wurden noch nicht zugelassene Medikamente an Patienten in der Psychiatrischen Klinik St. Urban LU getestet. Jetzt fordern Politiker eine Aufarbeitung dieser Tests. zum Beitrag
   
24.11.2017 Hilfe für Verdingkinder zum Beitrag
   
24.11.2017 Buchtipp: Anstaltsleben - C. A. Loosli - Als »Philosoph von Bümpliz« hat er ein breites Werk hinterlassen, das nicht nur in (nicht mehr greifbaren) Büchern, sondern auch in Essays, Zeitungsartikeln und Briefen niedergelegt ist. Loosli kämpfte gegen die Versorgung von Kindern in Anstalten; gegen das Verdingkinder-Unwesen; gegen die unbefristete »administrative« Internierung randständiger Erwachsener; für die Humanisierung von Strafrecht und Strafvollzug. zum Beitrag
   
24.11.2017 Beteiligung der Pharma Luzerner Klinik testete Medikamente an Patienten - Die Psychiatrische Klinik St. Urban hat in den 1950er und 1960er Jahren mit nicht zugelassenen Medikamenten an insgesamt 208 Patienten experimentiert. zum Beitrag
   
23.11.2017 Luzerner Klinik testete Medikamente an Patienten
In der Psychiatrischen Klinik St. Urban wurden in den 1960er Jahren Medikamente an Patienten getestet. Vom Deal mit der Basler Pharmaindustrie waren Hunderte Menschen betroffen. zum Beitrag
   
23.11.2017 KANTON ST.GALLEN ⋅ Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen haben Anrecht auf Soforthilfe. Im Kanton St.Gallen haben sich bislang 336 Betroffene gemeldet. Die Regierung will im kommenden Jahr 300'000 Franken an die Wiedergutmachung leisten. zum Beitrag
   
22.11.2017 Misure coercitive, il Governo retico si scusa con le vittime
Il Cantone aveva avuto un ruolo pionieristico nelle sofferenze causate alle vittime di misure coercitive a scopo assistenziale e di collocamenti extrafamiliari zum Beitrag
   
22.11.2017 «Man darf nicht vergessen was passiert ist» Mit einem Gedenkanlass hat sich die Bündner Regierung bei den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen entschuldigt. Die Worte von Regierungsrat Jon Domenic Parolini hat die Betroffenen sichtlich berührt. zum Beitrag
   
22.11.2017 DANKE! Ein weiterer Meilenstein im dunklen Kapitel Schweizer Geschichte! – An einem Gedenkanlass hat Jon Domenic Parolini sich im Namen der Regierung bei den Opfern von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen entschuldigt. In Erinnerung daran hat Parolini einen Baum als Symbol gepflanzt. zum Beitrag
   
22.11.2017 Gut gemacht! Danke Philipp Gurt für deinen jahrelangen Einsatz für Gerechtigkeit zum Beitrag
   
21.11.2017 Aus dem Archiv: Lebenslust? Rasch behandeln! Mit Elektroschocks und Deckelbädern
Auch wenn inzwischen der gesunde Menschenverstand obsiegt hat, was nützt das den jungen Menschen von damals, die heute mit ansehen müssen, wie selbstverständlich und ohne Hinterfragung die heutige Generation frei leben kann? Die Gesellschaft muss deshalb dringend aufgeklärt werden, was die „Pionieropfer“ für die heutige freie Gesellschaft erduldet haben und welch verdammt hohen Preis sie für diese Freiheiten bezahlen mussten. zum Beitrag
   
18.11.2017 Missbrauchsopfer von Fischingen: «Die Kirche ist mir eine Antwort schuldig»
Walter Nowak hat im Kinderheim Fischingen eine traumatische Zeit durchlebt. Die Vergangenheit verfolgt ihn bis heute. zum Beitrag
   
17.11.2017 Aus dem Archiv: Patienten wurden sterilisiert
In den 50er- und 60er-Jahren waren sowohl Reichenau als auch Münsterlingen reine Verwahranstalten. «Es wurde wenig behandelt. Die meisten Patienten wurde über Jahre hospitalisiert und mit Medikamenten ruhig gestellt» – oder wie Rosbach sagt: «medikamentös eingemauert». In den 60er-Jahren gab es in beiden Kliniken rund 700 Patienten. zum Beitrag
   
14.11.2017 Eine Hommage an die Opfer - Hinter verschlossenen Türen erstickt 1971 sterben bei einem Brand in der psychiatrischen Klinik Burghölzli 28 Patienten – ein Buch beleuchtet den damaligen Klinikalltag. zum Beitrag
   
13.11.2017 Noch nie hat Selfmade-Millionär Guido Fluri so offen über seine Kindheit geredet - «Ich schämte mich für meine Mutter»
Guido Fluri war ein Heimkind. Dann wurde er reich und organisierte die Miss-Schweiz-Wahlen. Heute hilft er Armen und Kranken. zum Beitrag
   
09.11.2017 Graubünden gedenkt der Verdingkinder - Am 22. November findet beim Waldhaus Stall in Chur der Gedenkanlass für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in Graubünden statt. Die Regierung will sich bei den Opfern für das entstandene Leid entschuldigen und ein Zeichen der Erinnerung setzen. zum Beitrag
   
08.11.2017 Buchtipp: Cornelia - A.K.A. "Conny vom Schwalbenhaus" verbrachte die Hälfte Ihrer Jugend in einem Gott hilft - Heim. Sie war acht Jahre im Kinderheim in Zizers verdingt. Ihre Erlebnisse und Erinnerungen hat Sie in einem Büchlein festgehalten. Die nochmalige Auseinandersetzung mit den Damaligen Vorkommnissen ist sowohl Auf,- wie auch Verarbeitung des Erlebten und Geschehenen. zum Beitrag
   
06.11.2017 Simon Schweizer: Der Projektleiter beim Regionalmuseum hofft auf Kantonsbeiträge - Museum will mehr Unterstützung
Schwarzenburg - Fast 1000 Personen haben die Verdingkinder-Ausstellung im Regionalmuseum ­Schwarzwasser besucht. Damit die Regionalausstellung 2019 vorbereitet werden kann, wird sie weitergeführt. zum Beitrag
   
05.11.2017 Die nächsten Ringvorlesungen an der Uni Fribourg - «Umgang mit vergangenem Unrecht» zum Beitrag
   
05.11.2017 Verdingbub Walter Wegmüller - Der Maler der Hoffnung
Als Verdingbub war Walter Wegmüller ein Niemand. Die Kunst rettete den Aussenseiter vor dem Absturz. Jetzt lädt der 80-Jährige mit Zigeunerseele zur Schau in St. Gallen: Ein Feuerwerk der Symbolik! zum Beitrag
   
04.11.2017 «Die Schuld liegt bei den Behörden»
Angst, Scham, aber auch Unkenntnis halten viele Opfer von Zwangsmassnahmen davon ab, ihre Ansprüche auf Solidaritätsbeiträge geltend zu machen. Ein Initiativkomitee ermuntert Angehörige, auf Betroffene zuzugehen. zum Beitrag
   
03.11.2017 TeleBärn: Unterstützung für Verdingkinder - Viele Betroffene wissen gar nicht, dass sie das Anrecht auf eine Entschädigung hätten. Deshalb wird in Altersheimen nun aktiv darüber informiert. zum Beitrag
   
01.11.2017 Enfants placés: dernier délai pour demander réparation zum Beitrag
   
01.11.2017 REF.CH – «Die Kinder waren Menschen zweiter Klasse»
Können Sie Zahlen zu den Missbräuchen nennen? Zur Person Simon Hofstetter ist Theologe, Mitherausgeber des Buches «Heim- und Verdingkinder» und Beauftragter für Recht und Gesellschaft beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund. Für Zahlen ist es zu früh. Man scheitert sogar daran zu sagen, wie viele Kinder in diesen Heimen waren. Grob waren es rund tausend Heime aus reformierten Kreisen. zum Beitrag
   
01.11.2017 Heiden entschädigt Verdingkinder
Fremdplatzierung, Zwangsmassnahmen und Medikamentenversuche. Es ist ein düsteres Kapitel in der Schweizer Geschichte. Bis zum Jahr 1981 mussten zehntausende Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene in der Schweiz grosses Leid ertragen. Sie wurden in Heimen untergebracht und gewerblichen oder landwirtschaftlichen Betrieben zugewiesen. Man steckte sie sogar in Strafanstalten und geschlossene Einrichtungen. zum Beitrag
   
30.10.2017 Neue Publikation zur reformierten Beteiligung in der Heim- und Verdingkinderpraxis zum Beitrag
   
21.10.2017 WIEDERGUTMACHUNG ⋅ Nach einem halben Jahr haben sich lediglich 3550 ehemalige Verding- und Heimkinder beim Bund für einen Solidaritätsbeitrag gemeldet. Die Behörden verstärken nun die Informationskampagne.
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18.10.2017 Die gestohlene Kindheit der "Fabriklerkinder" zum Beitrag
   
18.10.2017 Gedenktafel erinnert an Kinderleid - Ganz wesentlich und mit aller Kraft vorangetrieben hat die Ausführung und Platzierung der Gedenktafel am Gebäude der ehemaligen Knabenerziehungsanstalt Sonnenberg LU Armin Meier aus Zürich Schwamendingen, Vizepräsident des Vereins Fremdplatziert, der selber unter dem brutalen Regime des Leiters dieser Institution aufwachsen musste, weil er ein uneheliches Kind war, das die Behörden an den billigsten Platz verfrachteten. - Respekt und Dank für Armin Meier! zum Beitrag
   
15.10.2017 Ausbruch aus der Angst zum Beitrag
   
11.10.2017 «Verdingkinder reden»: 150'000 Besucher zum Beitrag
   
07.10.2017 „Wir bedauern es zutiefst“ Zur Erinnerung: Am 10. September 2010 hat sich Bundesrätin Eveline Widmer Schlumpf bei den Opfern der so genannten „Administrativ-Versorgten“ entschuldigt. Als Jugendliche waren sie ohne Gerichtsentscheid und ohne die Möglichkeit einer Anhörung zur ‹Erziehung› in eine Strafanstalt eingesperrt worden. Dies war der grosse Durchbruch für alle weiteren Schritte! - Die Vergangenheit darf sich nicht wiederholen. Wir sind verpflichtet, auch heute genau hinzuschauen. zum Beitrag
   
02.10.2017 Medienmitteilung / Communiqué de presse / Comunicato stampa
   
02.10.2017 Meine Geschichte, mein Recht – bewegende Geschichten aus der Schweiz
Von: Hans Speck - Kaum fünf Wochen nach Öffnung der Tür zum neuen Anna-Göldi-Museum im Hänggiturm in Ennenda wurde eine erste, spektakuläre Sonderausstellung unter dem Titel «Meine Geschichte – mein Recht» eröffnet. Es sind Porträts von neun Menschen, jeder mit seiner eigenen Geschichte. Im Mittelpunkt steht die Frage zur Bedeutung der Menschenrechte. Viele der Ausstellungsbesucher zeigten sich vom Gesehenen und Gehörtem tief beeindruckt. Die nachfolgende, engagiert geführte Diskussion hat bewiesen, dass dieses Thema heute die Menschen buchstäblich unter ihren Nägeln brennt. zum Beitrag
   
25.09.2017 Nur wenige Opfer haben sich gemeldet. zum Beitrag
   
22.09.2017 Und nun ist es nun so, dass die meisten Opfer bereits verstorben sind. Viele sind in der Folge ihrer psychischen und physischen Misshandlungen eben nicht sehr alt geworden …
Thomas Huonker: Es ist gut, dass die verbliebenen Opfer ermutigt werden, sich zu melden. Schamgefühle sind aber über Jahrzehnte hinweg geschürt worden. Wenn nun die Zahl der Opfer, die eine Abgeltung erhalten, dennoch niedriger als erwartet bleibt, könnte der Kanton Zürich eventuell ganz billig davonkommen. Das wäre nicht angemessen, sondern ein übles Sparmanöver an denen, an welchen immer schon gespart wurde. Diese Zahlungen erfolgen erst sehr lange nach der ebenfalls sehr späten Einsicht der Behörden in die Menschenrechtswidrigkeit der administrativen Versorgungen, die1981 anlässlich der Abschaffung der Versorgungsgesetze konstatiert wurde. Es braucht erst einen langen Kampf der Opfer. Und nun ist es nun so, dass die meisten Opfer bereits verstorben sind. Viele sind in der Folge ihrer psychischen und physischen Misshandlungen eben nicht sehr alt geworden. Wenn sich nun aber nur noch wenige Opfer melden können, so sollten wenigstens diejenigen, die es noch erleben, grosszügiger ausbezahlt werden. Die vom Nationalrat ins Gesetz eingefügte Obergrenze von Fr. 25'000.- ist verfehlt. Dies vor allem, wenn sie dazu führt, dass nur ein Teil der für die Opfer gesprochenen 300 Millionen ausbezahlt werden, und der Rest an den Bund zurückfliesst, oder eben von den Kantonen gar nicht bezahlt werden muss. zum Beitrag
   
21.09.2017 Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen: Erst 150 Zürcher Gesuche zum Beitrag
   
19.09.2017 Die Menschenrechte vor Ort verteidigen
Eine Sonderausstellung im Anna-Göldi-Museum regt mit bewegenden Porträts aus der Schweiz zum Gespräch über die Menschenrechte an. zum Beitrag
   
18.09.2017 Die Etikettierung "liederlich" diente laut verschiedenen schweizerischen Verfassungs- und Gesetzesbestimmungen noch bis in die 1970er Jahre der Ausgrenzung und Einsperrung.
"Haltlos", "liederlich" und "verwahrlost". Bemerkungen zur Begriffsgeschichte und zur schweizerischen Rechtsgeschichte - Thomas Huonker, Historiker Zürich. zum Beitrag
   
18.09.2017 Niemand muss sich rechtfertigen», sagt Andreas Jost. Er wurde als Kind in Heimen systematisch und schwer misshandelt und ist als Betroffener nun Mitglied am runden Tisch. Wer Anspruch auf den Solidaritätsbeitrag für Opfer von Zwangsmassnahmen habe, solle unbedingt ein Gesuch einreichen. zum Beitrag
   
16.09.2017 90 Jahre Beobachter - Eine Zeitschrift verändert die Schweiz zum Beitrag
   
12.09.2017 RTS.CH Enfants et adultes internés - Le scandale des enfants placés en Suisse a déjà fait couler beaucoup dʹencre. Or les victimes nʹétaient pas que des enfants : des jeunes et des adultes ont également été victime de ces mesures de coercition à des fins dʹassistance. Mais qui étaient ces internés administratifs? Pourquoi dérangeaient-ils au point dʹêtre internés? Nous revenons sur une page plutôt sombre de notre histoire avec lʹhistorienne Anne-Françoise Praz de lʹUniversité de Fribourg. zum Beitrag
   
12.09.2017 Eine wüste Geschichte - Der 83-jährige Jörg Bütikofer musste als uneheliches Kind auf einem Bauernhof arg untendurch. zum Beitrag
   
08.09.2017 Heim- und Verdingkinder - Die Rolle der reformierten Kirchen im 19. und 20. Jahrhundert - hg. von Esther Gaillard, Simon Hofstetter
Bis ins Jahr 1981 waren zehntausende Kinder und Jugendliche betroffen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Heim- und Verdingkinder, Zwangssterilisierte und administrativ Versorgte litten unter Ausbeutung und Missbrauch. Historische Studien, Biografien und politische Vorstösse haben dazu beigetragen, dass der Öffentlichkeit klar wurde, wie viele betroffene Kinder und Jugendliche unter Ausbeutung und Missbrauch litten. zum Beitrag
   
05.09.2017 Parolini machte das Richtige - Die Bündner Regierung entschuldigt sich bei den Opfern der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
05.09.2017 SUEDOSTSCHWEIZ.CH - Was für eine Freude, was für Gefühle, was für eine Genugtuung: Auf der Tribüne im Saal des Grossen Rates hatten gestern die anwesenden Opfer der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen Tränen in den Augen. Unten im Saal verschlug es FDP-Grossrätin Vera Stiffler kurz die Stimme.
zum Beitrag
   
01.09.2017 BEOBACHTER.CH - Bei einem Obhutsentzug werden die Kinderrechte missachtet, sagt SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr. Sie fordert ein Anhörungsrecht und anwaltschaftliche Vertretung. zum Beitrag
   
01.09.2017 «Es ist schwierig über diese Zeit zu reden» «Aus dir wird nie etwas!» hörte Paul Richener als Jugendlicher. Heute ist der ehemalige Verdingbub Gemeindepräsident. zum Beitrag
   
31.08.2017 Ehemaliger Verdingbub: «Niemand machte sich die Mühe nachzufragen» zum Beitrag
   
28.08.2017 Wir fordern ein Verbot von Körperstrafen an Kindern auch in der Schweiz zum Beitrag
   
28.08.2017 Wiedergutmachung an Verdingkinder: Es reicht, Unrecht glaubhaft zu machen
Zusammen mit der Guido-Fluri-Stiftung hat das Bundesamt für Justiz Flyer drucken lassen. Diese werden in den nächsten Wochen an Institutionen abgegeben, die regelmässig mit älteren Menschen in Kontakt sind. Etwa Pro Senectute, Pflegeheime, Spitex, Hausärzte usw. Ziel ist, sagt Mader, «dass man so Menschen, die betroffen sind, finden, ansprechen und ihnen Mut machen kann, ein Gesuch zu stellen». zum Beitrag
   
23.08.2017 Theresia diente als Blitzableiter – sie ist eines von 183 Aargauer Verdingkindern mit Forderungen zum Beitrag
   
23.08.2017 Flyer ermuntert Verdingkinder, Entschädigung zu beantragen
«Sind Sie ein ehemaliges Verding- oder Heimkind, das vor 1981 körperlichen oder psychischen Missbrauch und Gewalt erlebt hat?», lautet die erste Frage auf dem Flyer, der kath.ch vorliegt. «Wurden Sie damals zu einer Abtreibung gezwungen? Wurden Sie zwangssterilisiert oder zwangsadoptiert?» Solche Personen haben Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag von 25’000 Franken, heisst es auf dem Flyer, der vom Bund gemeinsam mit der Guido Fluri-Stiftung herausgegeben wurde, weiter.
zum Beitrag
zum Flyer
   
21.08.2017 Zu wenig Gesuche: Schweizer Verdingender zittern um Entschädigung. zum Beitrag
   
21.08.2017 Nach Aufruf der Behörden - Mehr ehemalige Verdingkinder und Weggesperrte melden sich zum Beitrag
   
20.08.2017 Anna Göldi von der Glarner Justiz zu Tode verurteilt - Hier erfahren Besucher alles über die letzte Hexe Europas
Im Museum werden die Besucher durch die dunkle Vergangenheit der alten Eidgenossenschaft geführt. Die Ausstellung thematisiert aber auch die heutigen Menschenrechte sowie die Erinnerungskultur. Anna Göldi polarisiere noch heute, sagt Walter Hauser, Präsident der Anna-Göldi-Stiftung. zum Beitrag
   
18.08.2017 Die letzte Hexe Anna Göldi bekommt ein Museum
«Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.» So steht es in der Bundesverfassung. Das war nicht immer so. Bis in das späte 18. Jahrhundert wurden nicht genehme Frauen als Hexen verfolgt; 1782 wurde Anna Göldi als «letzte Hexe» in Europa hingerichtet. Ihr Fall ist bis ins letzte Detail dokumentiert, weil der damalige Ratsschreiber eine Abschrift in Sicherheit brachte. zum Beitrag
   
18.08.2017 Ihr Schicksal gilt als beispielhaft für die Justizwillkür zur Zeit der alten Eidgenossenschaft, schreibt die Anna-Göldi-Stiftung. zum Beitrag
   
15.08.2017 Ein weiterer Zeitzeuge TURI HONEGGER IST TOT ⋅ Am Dienstag ist der Schriftsteller und Journalist Arthur Honegger in Nesslau 92jährig gestorben. Mit seinem aufwühlenden Tatsachenroman «Die Fertigmacher» aus dem Jahr 1974 über das Unrecht an den Verdingkindern hat er Schweizer Literaturgeschichte geschrieben. zum Beitrag
   
12.08.2017 Grossrätin Vera Stiffler macht jetzt Nägel mit Köpfen! Warten auf Anerkennung! zum Beitrag
   
11.08.2017 31. März 2018 letzte Frist für Beitragsgesuche - Kanton Wallis: Die Opfer sind vor allem von Amtes wegen bei Privaten oder in Heimen platzierte Kinder, administrativ versorgte Personen (in geschlossenen Anstalten, manchmal in Strafanstalten), Personen, deren Recht auf Zeugung eingeschränkt worden ist (Sterilisation, Zwangsabtreibungen), zwangsadoptierte Kinder und Personen, die medizinischen Tests unterworfen worden sind. zum Beitrag
   
06.08.2017 Am 20. August öffnet in Glarus-Ennenda das Anna Göldi Museum. Museumseröffnung Erinnerungsort für die letzte Hexe
Walter Hauser: Erstmals wird der gut dokumentierte Prozess der 1782 hingerichteten Dienstmagd mit interaktiven Elementen dargestellt. Und zwar im denkmalgeschützten Hänggiturm mitten im Kanton. Besonderes Gewicht bekommen dabei das Thema Menschenrechte sowie der noch immer aktuelle Kampf gegen Justizwillkür und Amtsmissbrauch. «Wir zeigen, wie selbstherrlich Justiz und Politik damals in unserem Land handelten», sagt Hauser. «Und wie Menschenrechte noch heute vielerorts mit Füssen getreten werden.» zum Beitrag
   
31.07.2017 Theresa Rohr ging zurück an den Ort, an dem sie als Verdingkind gequält wurde zum Beitrag
   
27.07.2017 Das ist ein Schutzmechanismus" zum Beitrag
   
22.07.2017 Grausam - Örtliche Vormundschaftsbehörden und kantonale Ämter behandelten Menschen wie Tiere. - Man verfrachtete sie in Gefängnisse, Kinderheime und Heilanstalten. Was dann mit ihnen passierte, war egal … zum Beitrag
   
21.07.2017 Was die Opfer von Zwangsmassnahmen davon abhält, Geld einzufordern
Ursula Biondi, eine der Vorkämpferinnen der Wiedergutmachungsbemühungen sagt:«Die Politik hat viel zu lange gewartet. Viele sind inzwischen gestorben.» Andere seien nach dem zögerlichen Vorgehen von Bundesrat und Parlament resigniert und wütend, dass sie so lange hingehalten worden seien. «Man hätte das schon um die Jahrtausendwende machen können.» zum Beitrag
   
15.07.2017 Verdingkinder: Streit um nicht abgeholte Millionen - Laut Historiker Lis stellt sich jedoch grundsätzlich die Frage: Wie nachhaltig ist diese Solidaritätsbekundung der Politik? Hat sich wirklich etwas geändert in unserer Gesellschaft? Oder werden diese Leute immer noch ausgegrenzt? Er hofft, dass die Opferperspektive in der geplanten Nationalfonds-Studie zur Aufarbeitung der Zwangsmassnahmen gebührend Platz einnehmen wird. zum Beitrag
   
07.07.2017 Bitte weiterleiten - DANKE! Man wolle alles versuchen, um die Opfer dazu zu bewegen, ihr Recht wahrzunehmen, sagt Luzius Mader, Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
06.07.2017 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen – 2536 Gesuche
Der Delegierte Luzius Mader hofft, dass möglichst alle Opfer ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag geltend machen. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), Regierungsrat Peter Gomm, und Guido Fluri, dem Vater der Wiedergutmachungsinitiative, ruft er die Opfer dazu auf, Gesuche einzureichen. zum Beitrag
   
05.07.2017 Solothurn spricht 1 Million für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
04.07.2017 "Ihnen gehört unser Mitgefühl" - Als Zeichen der Anerkennung und Wiedergutmachung des erlittenen Unrechts und des Leids hat die Standeskommission beschlossen, in den vom Bund errichteten Solidaritätsfonds für Opfer von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen einen Beitrag von 200'000 Franken einzuzahlen. "Ihnen allen gehört unser Mitgefühl", sagte Fässler. zum Beitrag
   
04.07.2017 Viele Zeitzeugen erinnern sich an Armut, harte Strafen und emotionale Kälte - Zeichen an die Opfer Die heutige Innerrhoder Regierung entschuldigt sich bei den Betroffenen für das ihnen widerfahrene Leid. Sie zahlt ausserdem 200'000 Franken in den Solidaritätsfonds für Opfer von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ein. zum Beitrag
   
04.07.2017 200’000 Franken für «Ingenbohl-Opfer» Ordensschwestern des Klosters Ingenbohl waren im Auftrag und unter Aufsicht des Kantons Appenzell Innerrhoden für die Führung des der öffentlichen Hand gehörenden Heims verantwortlich. zum Beitrag
   
02.07.2017 Auszahlung an Heim- und Verdingkinder zieht sich hin - Ausbezahlt wird das Geld aber frühestens im April 2018. «Viele werden das nicht mehr erleben.» zum Beitrag
   
29.06.2017 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen - Eine Lösung, mit der nicht alle leben können Sie wurden ihren Müttern weggenommen, in Heime gesteckt oder als Verdingkinder ausgebeutet: Jetzt können die Opfer der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen bis zu 25 000 Franken beantragen. Endlich ist die Aufarbeitung abgeschlossen, die Armutsspirale – gerade jüngerer Betroffener – bricht sie aber nicht. zum Beitrag
   
21.06.2017 Sozialpolitik von der Armenpolizei zum Empowerment - Hinweise zur Geschichte der Sozialhilfe in der Schweiz
Referat an der Jahreskonferenz 2017 TKöS, von Dr. Thomas Huonker, Historiker zum Beitrag
   
17.06.2107 Hommage für die von der Geschichte Verschwiegenen und Vergessenen -
Am Samstag, dem 17. Juni begab sich eine Delegation des Vereins netzwerk-verdingt zur nationalen Gedenkstätte der Guido-Fluri-Stiftung in Mümliswil. Dies geschah im Gedenken an die bisher weitgehend unerwähnten und ungewürdigten Mütter der ehemaligen Verding- und Heimkinder. Viele von diesen Frauen erlitten in den letzten 200 Jahren selber unsägliches Leid. zum Beitrag
   
11.06.2017 SRF Kultur: Letzte Hoffnung Fremdenlegion - In der Schweiz hatte er keine Zukunft: Mit 18 Jahren ging der Verdingbub Leonhard Buholzer nach Frankreich. zum Beitrag
   
01.06.2017 Mehr Gewalt gegen Kinder – zwei Todesfälle - Über 200 zusätzliche Fälle in der Schweiz: Ein Bericht verzeichnet eine klare Zunahme von Kindsmisshandlung. zum Beitrag
   
27.05.2017 Das dunkelste Kapitel der Klinik Waldhaus zum Beitrag
   
23.05.2017 Die angehende Maturandin Cheryl Schriber befasste sich in ihrer Abschlussarbeit mit der Geschichte der Verdingkinder. Lange blieb dieses dunkle Kapitel der Geschichte der Schweiz ein Tabuthema. zum Beitrag
   
22.05.2017 ZEIT.DE - Sergio Devecchi: "Die Narbe ist da" -
Der Heimleiter Sergio Devecchi verschwieg 60 Jahre lang, dass er selber in einem Heim aufgewachsen ist. Nun hat er ein Buch über sein Leben geschrieben - Interview: Sarah Jäggi zum Beitrag
   
19.05.2017 Die dunkle Seite der Bündner Geschichte -
Mehrere tausend Kinder und Jugendliche wurden im 19. und 18. Jahrhundert in Graubünden Fremdplatziert. Eine neue Studie zeigt den schockierenden Befund über fürsorgerische Zwangsmassnahmen im Kanton. - Es wäre eine Geste, die zählt - Der Bundesrat hat sich bei Betroffenen entschuldigt. - Graubünden nicht - zum Beitrag
   
19.05.2017 «Liederlich», «arbeitsscheu» – weggesperrt -
Eine gesetzliche Bestimmung von 1906 verbot ausdrücklich, sich in einem Entmündigungsverfahren von einem Anwalt vertreten zu lassen. zum Beitrag
   
18.05.2017 SRF.CH Die Studie beleuchtet Anstaltsversorgungen, Fremdplatzierungen und Entmündigungen in Graubünden im 19. und 20. Jahrhundert.
Tanja Rietmann, Hauptautorin der Studie von der Universität Bern, sagte, in Graubünden seien mehrere tausend Personen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen gewesen, etwas gleich viel wie in anderen Kantonen. Die Studie wurde auch erstellt auf Anregung des «Runden Tisches» für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen, der 2013 von Bundesrätin Simonetta Sommaruga eingesetzt wurde. zum Beitrag
   
17.05.2017 Verdingkinder in der Schweiz - Vom langen Weg zur Wiedergutmachung -
Es ist eines der dunkelsten Kapitel der Schweiz: Die so genannten "Verdingkinder". Waisen und Kinder, unehelich geboren, mit minderjährigen, straffälligen oder kranken Eltern, erlitten bis 1981 ein meist lebenslanges Martyrium. zum Beitrag
   
15.05.2017 «Gegenüber dem Staat verspüre ich Wut und Groll» zum Beitrag
   
10.05.2017 IG-SOZIALHILFE: Ein düsteres Kapitel schweizerischer Sozialgeschichte - (Walter Emmisberger) zum Beitrag
   
02.05.2017 FOJ Fondation Officielle de la Jeunesse, Genève Initiale F – n° 14 – Avril 2017 | Au cœur du sujet - Se souvenir -
Découvrez le témoignage de Dr. h.c. Ursula Biondi, ancienne internée administrative, et qui se bat encore aujourd’hui avec force et colère contre cette injustice infligée à toutes ces personnes victimes de mesures de coercition à des fins d’assistance jusqu’en 1981! zum Beitrag
   
30.04.2017 30. April ist Tag der gewaltfreien Erziehung
Die Stiftung Kinderschutz Schweiz will daran erinnern, dass Gewalt in der Erziehung keine Lösung und nicht akzeptabel ist zum Beitrag
   
23.04.2017 TAGESANZEIGER.CH - Berater wusste von Jegges Übergriffen und schwieg - Vor 28 Jahren hatte ein Missbrauchsopfer von Jürg Jegge seinen Sozialberater eingeweiht. Dieser hatte die Geschichte versanden lassen.

Zitat Ursula Biondi: - „All diese Dinge geschahen damals unter einem viel dickeren Deckmantel als heute... Auf der einen Seite ungezügeltes Ausleben der Triebhaftigkeit, wie in diesem Fall, auf der anderen Vorstellungen von keuscher Jungfräulichkeit und grosse Empörung über aussereheliche Schwangerschaften!“ zum Beitrag
   
19.04.2017 DERBUND.CH «Jedem Kind sollte es möglich sein» Sekundarschulen haben seit jeher einen Sonderstatus. Und seit es sie gibt, sorgen sie im Grossen Rat für hitzige Debatten. Liselotte Lüscher hat dazu ein Buch geschrieben. - Vor ziemlich genau 100 Jahren sagte ein Grossrat aus der Stadt Bern, nicht nur Verdingkinder könnten wegen des Schulgelds die Sekundarschule nicht besuchen, «auch wenn sie oft zu den gescheitesten gehören», sondern ebenso die Kinder des «geringeren Mittelstands und der noch ärmeren Volksschichten». zum Beitrag
   
04.04.2017 NFP "Fürsorge und Zwang – Geschichte, Gegenwart, Zukunft" ausgeschrieben
Das NFP 76 will Erkenntnisse zu historischen und gegenwärtigen Entwicklungen sowie zu den gesellschaftlichen Wirkungen von Fürsorge und Zwang in der Schweiz gewinnen. zum Beitrag
   
03.04.2017 Uniklinik testete Medikamente an Patienten
Die Psychiatrische Universitätsklinik Basel hat jahrzehntelang mit nicht zugelassenen Medikamenten an Patienten experimentiert – zum Teil sogar unter Zwang. Dies geht aus einer Studie hervor, die «Schweiz aktuell» vorliegt. zum Beitrag
   
30.03.2017 Temps présent - Une enfance crucifiée
Jusqu'en 1981 plus de 100'000 enfants en Suisse ont été placés de force dans des familles ou dans des institutions. Parce que leurs parents étaient trop pauvres ou jugés peu vertueux. Véritable enfer, l'institut Marini, dans le canton de Fribourg a hébergé des milliers d'enfants. Beaucoup y ont été battus, violés, certains même sont peut-être décédés suite à des mauvais traitements. Temps Présent a enquêté sur cette réalité souvent insoutenable. Car si pendant des années, la souffrance de ces malheureux est restée cachée, aujourd'hui l'Eglise a choisi de faire face à son passé aussi sombre soit-il et d'ouvrir ses dossiers. zum Beitrag
   
05.03.2017 «Viele ehemalige Verdingkinder fühlen sich durch das Erlebte wie abgestempelt» Ehemalige Verdingkinder leiden teils bis ins hohe Alter an frühkindlichen Traumata. Ein Forscherteam der Universität Zürich hat sich der Betroffenen angenommen. zum Beitrag
   
04.03.2017 Hunderte Verdingkinder erheben Anspruch auf eine Entschädigung - Im Staatsarchiv hat man alle Hände voll zu tun: Hunderte Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen suchen ihre Akten. Sie wollen ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag stellen. Dabei ist das dazu nötige Gesetz noch gar nicht in Kraft. zum Beitrag
   
21.02.2017 Die UEK begegnet den Tessiner Behörden und verschiedenen Akteuren in Bellinzona zum Beitrag
   
15.02.2017 VERGANGENHEITSBEWÄLTIGUNG ⋅ 1150 ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen haben bisher beim Bund um einen Solidaritätsbeitrag ersucht. Der Bundesrat hat am Mittwoch die Details zur Auszahlung der Beiträge geregelt. zum Beitrag
   
15.02.2017 Bundesrat regelt Details zu Solidaritätsbeiträgen für Verdingkinder zum Beitrag
   
14.02.2017 BLICK.CH - Kirche sucht weitere Opfer und Mittäter von Pädo-Priestern - Die schockierenden Missbrauchs-Details, die der heute 57-jährige Daniel Pittet publik gemacht hat, schrecken die katholische Kirche auf. Jetzt sucht sie nach weiteren Opfern des Pädo-Priesters Pater Joël – und nach Kirchenleuten, die mitgeholfen haben, die Taten zu verschleiern. zum Beitrag
   
10.02.2017 schweizerbauer.ch - Das Ausmass der Traumata und ihrer Spätfolgen zeigt die Zürcher Studie auf Basis von zahllosen Interviews mit ehemaligen Verdingkindern. Über Generationen hinweg –
nicht nur die ehemaligen Verdingkinder selbst, sondern auch noch ihre Kinder leiden unter den Folgen des Traumas …
zum Beitrag
   
10.02.2017 NEWS.UZH.CH Gescholten und missbraucht - Ehemalige Verdingkinder tragen schwer an ihrem Schicksal. Der Psychotraumatologe Andreas Maercker hat untersucht, wie es ihnen heute geht. zum Beitrag
   
09.02.2017 LUZERNERZEITUNG.CH - Im Interview erklärt der Psychologe Allan Guggenbühl (64), weshalb viele Angst vor einer Begegnung mit der Behörde haben. zum Beitrag
   
09.02.2017 ZENTRALPLUS.CH - Zuger Ständerat Joachim Eder will mehr Hilfe «Der Kanton soll mir nicht kommen, er habe kein Geld»
So lange liegt die staatliche Willkür gar nicht zurück: «Verdingkinder» gab es laut Stalder bis 1960, den Fahrenden wurden sogar bis 1972 noch die Kinder weggenommen. Dazu kamen die fremdplatzierten Heimkinder. Und ebenso Kinder, die man ohne ihr Einverständnis sterilisierte oder kastrierte, weil man ihre Fortpflanzung verhindern wollte ... zum Beitrag
   
04.02.2017 Gestohlene Kindheit - Ehemalige Verdingkinder zeigen ihr Gesicht - Von Peter Klaunzer, Keystone zum Beitrag
   
03.02.2017 ZENTRALPLUS.CH - Versorgt, verwahrt oder verdingt wurden Kinder aus «schwierigen Verhältnissen» auch im Kanton Zug.
Die Zuger Historikerin Gisela Hürlimann hat die traurigen Schicksale von Zöglingen erforscht, die im Kinderheim Marianum in Menzingen lebten. Es ist ein Blick in Abgründe.
«Es ist zu lange weggeschaut worden.» Joachim Eder, Zuger Ständerat zum Beitrag
   
02.02.2017 Verdingung in der Schweiz: Wie Kinder zu Sklaven wurden zum Beitrag
   
01.02.2017 Schon 1000 Gesuche eingegangen: Endlich entschädigt die Schweiz die Zwangsversorgten
Ein dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte wird aufgearbeitet. Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen können seit Anfang Januar 2017 ihren Anspruch auf einen Solidaritätsbeitrag geltend machen. Innerhalb eines Monats lagen dem Bundesamt für Justiz schon knapp 1000 Gesuche vor. zum Beitrag
   
01.02.2017 Zeitzeugen – Viel wurde über das Thema Verdingwesen in den letzten Jahren gesprochen. Endlich wird es als das benannt, was es eigentlich war: eine Form von staatlich organisierter Kindersklaverei zum Beitrag
   
31.01.2017 NZZ.CH - Noch bis Anfang der 1980er Jahre genügten diffuse Begriffe wie «liederlicher Lebenswandel» oder «Arbeitsscheu», um jemanden zu entmündigen und wegzusperren. zum Beitrag
   
31.01.2017 Tele Top News – Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Zürcher Forschungsarbeit gestartet. zum Beitrag
   
30.01.2017 Von einer Baustelle zur nächsten - Guido Fluri hat ein Schicksalsjahr hinter sich: Tumoroperation, Scheidung, politischer Durchbruch. Seine Kindheitserlebnisse treiben ihn an. zum Beitrag
   
25.01.2017 «Man hört entsetzliche Geschichten», sagt Markus Plüss, Sachbearbeiter bei der Fachstelle Gewaltbetroffene des Kantons Schaffhausen.
Der Kanton Schaffhausen hat der Fachstelle das Mandat übertragen, den Direktbetroffenen eines dunklen Kapitels der Schweizer Geschichte dabei behilflich zu sein, ihre Vergangenheit aufzuarbeiten, und das Unrecht, das ihnen angetan wurde, wenigstens ein wenig zu korrigieren. zum Beitrag
   
25.01.2017 Jetzt muss er Beweise haben. Beweise für etwas, das er seit je weiss. Und sein Leben ist lang, 89 Jahre.
Boris war Verdingbub, wurde in Küttigen, Gränichen, Oberentfelden und Buchs untergebracht. Jetzt, ein Leben später, muss er das beweisen, muss bei Gemeindeverwaltungen und am Bezirksgericht nach Belegen suchen. Sonst gibt es keine Opferentschädigung. zum Beitrag
   
24.01.2017 Der Unternehmer Guido Fluri wurde als Kind fremdplatziert. Nun will er Eltern im Umgang mit der Kesb helfen.
Der jahrzehntelange unerbittliche Kampf der Betroffenen trägt immer mehr Früchte. zum Beitrag
   
24.01.2017 AARGAUERZEITUNG.CH - Staatlich verordnete Kindesschutzmassnahmen sind oft einschneidend und können Hilflosigkeit und Verzweiflung auslösen.
Die neue unabhängige Anlaufstelle Kindes- und Erwachsenenschutz (Kescha) in Zürich will Betroffenen Perspektiven aufzeigen und Eskalationen verhindern. - Kesb nicht demontieren - Im Gegensatz zu den Kritikern will die Stiftung laut Fluri die KESB nicht schwächen. Für einen guten Kindes- und Erwachsenenschutz brauche es professionelle und empathische Behörden. Die KESCHA wolle jedoch, dass Betroffene ihre Rechte und Pflichten kennen und für ihre Rechte einstehen können. zum Beitrag
   
24.01.2017 NZZ.CH Kindes- und Erwachsenenschutz - Neue Anlaufstelle bei Konflikten mit der Kesb zum Beitrag
   
21.01.2017 SRF.CH Ein Expertenbericht zeigt: In Krisenzeiten wurden arme Menschen besonders häufig weggesperrt.
«Man hat keine Straftat begangen und man wird trotzdem weggesperrt, verliert dann auch den Zugang zu Geschwistern und Eltern, das ist höchst traumatisierend und stigmatisierend.»

„Willkürliche Staats-Stempel“: „Liederlich“, „Arbeitsscheu“, „Verwahrlost“, „Asozial“, "Prostituierte", "Alkoholiker" etc. - Für die Betroffenen ist ganz klar, nur schon einer dieser "willkürlichen Staats-Stempel" (Stigma) schien ein „Freipass“ zu sein für Behörden, Vormünder und Bezugspersonen, menschenrechtswidrig gegen Kinder, Jugendliche, Erwachsene aus der Unter- und Arbeiterschicht zu handeln und diese zusätzlich noch als gratis oder billige Arbeitskräfte auszunützen. zum Beitrag
   
18.01.2017 ZENKATH.CH - Zehntausende wurden auf beschämende Art zwangsversorgt zum Beitrag
   
18.01.2017 Dunkles Kapitel der Schweizer Geschichte
Bis in die 1980er-Jahre wurden in der Schweiz Zehntausende ohne Gerichtsurteil so genannt «administrativ versorgt», also weggesperrt. Heute wurde der Zwischenbericht einer Expertenkommission vorgestellt. zum Beitrag
   
18.01.2017 Zwischenbilanzworkshop der UEK – Am 18. Januar 2017, 09:45 - 17:00 Uhr findet der erste Zwischenbilanzworkshop der UEK statt.
Ziele des Workshops: Präsentation und Diskussion erster Zwischenergebnisse ; Diskussion und Austausch mit anderen Forschungsprojekten. Flyer (PDF)
   
17.01.2017 Schweiz aktuell, Schikane für ehemalige Verdingkinder
Ab Anfang Jahr können ehemalige Verdingkinder beim Bund ein Gesuch für einen Solidaritätsbeitrag einreichen. Um den finanziellen Zustupf zu erhalten, müssen die Betroffenen aber ihre traumatisierende Kindheit in einem mehrseitigen Formular beschreiben. zum Beitrag
   
12.01.2017 Tagblatt.ch – Opfer bekommen bis Mitte Jahr Geld
SEXUELLE ÜBERGRIFFE Die Bischofskonferenz macht vorwärts mit der Ausrichtung von Genugtuungsbeiträgen an die Opfer, deren Fälle verjährt sind. Die Betroffenen erhalten maximal 20000 Franken. zum Beitrag
   
10.01.2017 RTS.CH Des médicaments testés sans le consentement des patients jusque dans les années 1980 Ce s’est passé dans plusieurs cliniques psychiatriques alémaniques jusque dans les années 80. zum Beitrag
   
09.01.2017 Luzerner Zeitung : «Düsteres Kapitel war nicht nur dunkel»
FÜRSORGERISCHE MASSNAHMEN ⋅ Luzius Mader ist der Kopf hinter der politischen Lösung, welche für die Betroffenen Anerkennung des Unrechts und einen Solidaritätsbeitrag bringt. Diese ist aber weit weg von einer umfassenden Entschädigung. zum Beitrag
   
03.01.2017 Eine kleine Geste für ehemalige Verdingkinder
Bald ist es offiziell: Ehemalige Verdingkinder können beim Bund ein Gesuch einreichen, um für erlittenes Unrecht entschädigt zu werden. Historiker gehen von 20 000 Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen aus. zum Beitrag
   

2016

   
27.12.2016 Jahresrückblick 2016 – Wiedergutmachungsinitiative
zum Beitrag
   
20.12.2016 SRF1 Schmerzhafte Spurensuche
Uschi Waser ist eines von vielen Opfern Fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. Ihre Erzählungen gehen unter die Haut. Doch für Uschi Waser ist nun auch ein wichtiger Schritt der Aufarbeitung getan: Das Parlament erkennt das Unrecht offiziell an. zum Beitrag
   
19.12.2016 „Ein trauriger Kuhhandel“
zum Beitrag
   
14.12.2016 Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 sollen einen Solidaritätsbeitrag erhalten.
Das Gesuch muss spätestens bis 31. März 2018 beim Bund eingereicht werden. Die Beratungsstelle Opferhilfe Aargau Solothurn und das Staatsarchiv bieten den Opfern Unterstützung an. zum Beitrag
   
08.12.2016 Die Geschichte eines Missbrauchs zum Beitrag
   
05.12.2016 «Du hast gar keine Mutter!» – Ex-Verdingkind Charles Probst erzählt zum Beitrag
   
05.12.2016 Thurgauer Zeitung - Gebets- und Bussfeier für Opfer der Kirche
200 Kirchenleute als Täter, davon waren 103 Weltpriester, 47 Ordenspriester oder Ordensbrüder, elf Ordensfrauen, fünf Laientheologen oder Laientheologinnen. Sechs gemeldete Täter hatten andere Berufe und zu 32 Täterinnen oder Tätern waren keine Angaben erhältlich. Die Statistik erfasst laut SBK das ganze Spektrum möglicher Übergriffe - von sexuell gefärbten Äusserungen und Gesten bis zur Vergewaltigung und Schändung. zum Beitrag
   
30.11.2016 Schweiz aktuell - Medikamententests in Zürcher Psychiatrie
Rund 1000 Personen wurden ab den 1950er- bis in die 1980er-Jahre in der Zürcher Psychiatrischen Klinik Burghölzli mit medizinischen Substanzen getestet. Dies zeigt eine Dissertation, die Schweiz aktuell vorliegt. Laut Historikerin Katharina Brandenberger geschah dies teilweise gegen den Willen der Patienten. zum Beitrag
   
30.11.2016 Politische Aufarbeitung gefordert - Zürcher Politiker fordern jetzt eine lückenlose Aufklärung. Drei Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Antworten zu den Versuchen in der Klinik Burghölzli.
In der Klinik Burghölzli wurden auch nicht zugelassene Medikamente verabreicht. Medikamente wurden auch unter Zwang gespritzt. Eine Historikerin untersuchte die Krankenakten der Patienten. Der Kanton erforscht die Abläufe am Burghölzli. zum Beitrag
   
29.11.2016 Staatsarchiv hilft Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Die Schweiz beschäftigt sich aktuell mit einem schwierigen Kapitel ihrer Sozialgeschichte. Es geht um das Schicksal von Menschen, die vor 1981 von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen oder Fremdplatzierungen betroffen waren. Zu den Betroffenen würden Verdingkinder, Heimkinder, administrativ Versorgte, Personen, deren Reproduktionsrechte verletzt wurden, sowie Zwangsadoptierte zählen. zum Beitrag
   
29.11.2016 Schlimme Befürchtung: Pharmatests an Heimkindern?
Zürcher AL-Kantonsräte verlangen vom Regierungsrat Auskunft über Medikamentenversuche im Burghölzli an psychisch Kranken. Den Anstoss zum Forschungsprojekt gab SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr. Sie hatte sich schon im Nationalrat für die Aufarbeitung und Wiedergutmachung dieses düsteren Kapitels der Schweizer Sozialgeschichte eingesetzt. zum Beitrag
   
29.11.2016 Schmerzhafte Spurensuche für Verdingkinder
zum Beitrag
   
29.11.2016 Opferberatung ist die offizielle Anlaufstelle für ehemalige Verdingkinder
zum Beitrag
   
04.11.2016 Tagblatt.ch - Interview: Anna Miller Glauben Sie, Medikamententests waren auch in anderen Schweizer Kliniken Alltag?
Ja. Wir haben Hinweise, dass dem so war. Es liegt auf der Hand. Welche Kliniken konkret Medikamententests durchführten, weiss man jedoch noch nicht. Aber man muss auch feststellen, dass in öffentlichen Archiven andernorts wenig Material dazu vorliegt. Es scheinen nicht so viele Dokumente von Forschern in öffentlichen Archiven zu liegen. Was alles noch in Privathaushalten liegt, weiss ich natürlich nicht. Hier im Thurgau ist die Materiallage anders, hier liegt viel mehr vor. Man kann nur forschen, wenn man Material hat. zum Beitrag
   
31.10.2016 Tages-Anzeiger: «Das Ausmass der Medi-Versuche in Münsterlingen ist weit grösser»
Jahrzehntelang wurden in der Psychiatrie Münsterlingen Tests mit Medikamenten durchgeführt. Historikerin Marietta Meier über neue erschreckende Zahlen. zum Beitrag
   
31.10.2016 TAGBLATT.CH: Es seien Dutzende Substanzen getestet worden bis in die 1980er Jahre hinein.
Für die Versuche verantwortlich war der damalige Direktor der Klinik, Roland Kuhn (1912-2005). Er soll zusammen mit seinem Oberarzt Patienten mit nicht zugelassenen Medikamenten behandelt haben. "Er trat 1980 als Klinikdirektor zurück, führte die Versuche jedoch auch nach seinem Rücktritt weiter", sagte Meier. zum Beitrag
   
18.10.2016 NZZ.CH Verding- und Heimkinder - Zürcher Regierungsrat lässt Unrechtssystem aufarbeiten
Die fürsorgerischen Zwangsmassnahmen sind eines der dunkelsten Kapitel der Schweizer Geschichte. Nun soll das jahrzehntelange Unrecht auch im Kanton Zürich aufgearbeitet werden. Die Zeit drängt. zum Beitrag
   
18.10.2016 Top Online Verdingkinder: Zürcher Regierung will dunkles Kapitel aufarbeiten
Die Zürcher Regierung will das dunkle Kapitel der Verdingkinder im Kanton aufarbeiten. Für Untersuchungen und Abklärungen hat die Regierung deshalb eine halbe Million Franken gesprochen. Bis in zwei Jahren soll das Forschungsprojekt abgeschlossen sein. zum Beitrag
   
14.10.2016 DERBUND.CH
«Soeben wurden auf Anordnung 3,5 Tonnen Archivmaterial vernichtet, leider können wir Ihnen deshalb keine Hand bieten.» Das war die Antwort eines Berner Gemeindeschreibers an Gianna Weber von der Forschungsstelle für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Zürich. Sie befasst sich im Rahmen ihrer Doktorarbeit mit dem Verdingkinderwesen in Bern und Zürich. Der geschilderte Vorfall zeigt exemplarisch, welch geringe Bedeutung gewisse Gemeinden ihren Archiven zukommen lassen. zum Beitrag
   
05.10.2016 Spiegel Online Kindersklaven in der Schweiz: "Du bist nichts"
Die Geschichte von Alfred Ryter ist kein grausamer Einzelfall, es ist die Geschichte ganzer Generationen in der Schweiz. Zehntausende Kinder erlebten bis in die Achtzigerjahre hinein Willkür und Gewalt in "fürsorgerischen Zwangsmassnahmen": bei Pflegeeltern oder in Erziehungsanstalten, als Kleinkinder oder Teenager, zwei Jahrhunderte lang. Mit am heftigsten betroffen waren Verdingkinder, der Staat überließ sie Pflegeltern. So wie 1948 den siebeneinhalbjährigen Fred. zum Beitrag
   
16.09.2016 Enfants placés - «C'est un jour historique pour la Suisse zum Beitrag
   
15.09.2106 Historischer Entscheid des Ständerates - Das Ja zu einer Wiedergutmachung wurde möglich, da sich im Vorfeld der Debatte eine breite Allianz für diese Lösung stark gemacht hat. Im Initiativ- und Unterstützungskomitee der Wiedergutmachungsinitiative sitzen National- und Ständeräte aller Parteien. Auch die Schweizer Landeskirchen, der Bauernverband, die Mehrheit der Kantone, die Kantonskonferenzen der Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren (SODK), des Kindes- und Erwachsenenschutzes (KOKES) und der Archivdirektorinnen- und Archivdirektoren (ADK) sowie der Gemeinde- und der Städteverband und zahlreiche weitere Verbände unterstützen eine umfassende Wiedergutmachung. zum Beitrag
Initiativkomitee & Unterstützungskomitee
   
15.09.2106 SRF1 - Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag von bis zu 25'000 Franken. Nach dem Nationalrat befürwortete auch der Ständerat den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrates zur Wiedergutmachungsinitiative. zum Beitrag
   
15.09.2106 HANDELSZEITUNG.CH - Ehemalige Verdingkinder und andere Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten vom Bund einen Solidaritätsbeitrag von bis zu 25'000 Franken. Nach dem Nationalrat sprach sich auch der Ständerat für den Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative aus. Die kleine Kammer hiess die Gesetzesvorlage des Bundesrates am Donnerstag mit 36 zu 1 Stimme gut. zum Beitrag
   
15.09.2106 TAGESANZEIGER - Bund entschädigt ehemalige Verdingkinder - Beide Kammern haben für ein Gesetz gestimmt, das Opfer von Zwangsmassnahmen finanziell entschädigt. Die Initianten der Wiedergutmachungsinitiative zeigen sich erfreut. zum Beitrag
   
09.09.2016 Eine Sonderbriefmarke für Verdingkinder - Die Schweizerische Post hat eine neue Sonderbriefmarke herausgebracht. Es soll auf das Leiden der Verdingkinder aufmerksam machen. Die Marke – im Wert von einem Franken – wird für einen Franken und Fünfzig Rappen verkauft. Die zusätzlichen Einnahmen kommen voll umfänglich den Verdingkindern zugute. - Die Briefmarke kann man ab sofort bei der Post beziehen. zum Beitrag
   
09.09.2016 Blick.ch In Gedenken an das erlittene Unrecht widmet die Schweizerische Post den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen eine Sondermarke mit Zuschlag. Vertreter der Post haben das Wertzeichen heute Bundesrätin Simonetta Sommaruga sowie Vertreterinnen und Vertretern der Opfer übergeben. Die Zusatzeinnahmen aus dem Verkauf kommen vollumfänglich den Opfern zugute. zum Beitrag
   
08.09.2016 Handelszeitung.ch - Philatelie - Die Post widmet dem dunklen Kapitel eine Sonderbriefmarke.
Verdingkinder, Zwangssterilisierte, administrativ Versorgte: Bis in die frühen 80er-Jahre waren fürsorgerische Zwangsmassnahmen üblich. Die Post widmet dem dunklen Kapitel eine Sonderbriefmarke. zum Beitrag
   
08.09.2016 Die Lupe - Das Briefmarkenmagazin
Die Zusatzeinnahmen der Sonderbriefmarke mit Zuschlag fliessen vollumfänglich in den Soforthilfefonds für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen (FSZM) vor 1981. zum Beitrag
   
05.09.2016 BLICK.CH - Paul Richener (67) war in Nusshof BL Verdingkind – heute ist er dort Gemeindepräsident - Die Willkür, die Schläge und die Erniedrigungen verfolgen Richener bis heute. zum Beitrag
   
25.08.2016 LALIBERTE.CH - Quand on internait les filles-mères - En Suisse, jusqu’en 1981, les citoyens trop «dérangeants» pouvaient être emprisonnés sans jugement... zum Beitrag
   
11.07.2016 Das Magazin der Reformierten - Wo Nächstenliebe nur ein Wort war
Bis 1981 wurden Tausende Kinder in Heime gesteckt oder bei Pflegeltern platziert. – Auch reformierte Institutionen waren an diesen Zwangsmassnahmen beteiligt.
Viele Opfer leiden bis heute - wie die Geschichte von Walter Emmisberger zeigt. zum Beitrag
   
11.07.2016 Eindrückliches Referat von Dr. Thomas Huonker an der Weiterbildungsveranstaltung PDAG Königsfelden
Entstehung, Formen und Dauer von Traumatisierungen in Biographien von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der Schweiz vor 1981 zum Beitrag
   
25.06.2016 Sibylle Forrer, evangelisch-reformierte Pfarrerin, spricht das aktuelle Wort zum Sonntag. zum Beitrag
   
23.06.2016 Radio SRF1 – Echo der Zeit – Chronik einer gestohlenen Kindheit zum Beitrag
   
23.06.2016 LETEMPS.CH - Die katholische Kirche entschädigt Missbrauchsopfer anfänglich mit CHF 500'000.--. zum Beitrag
   
21.06.2016 24HEURES.CH - Auch der Kanton Waadt entschuldigt sich bei den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen - Vaud demande pardon aux enfants placés. zum Beitrag
   
08.06.2016 ANNABELLE.CH - "Administrativ-Versorgt 1942-1981"
Die Schweiz muss sich als Nation zu den Geschehnissen bekennen und das Thema aufarbeiten – es gehört in die Schul- und Geschichtsbücher. Erna Eugster hat das Buch «Dreckloch» geschrieben. Uns erzählt die 64-Jährige von ihrer Zeit als administrativ Versorgte, die sie jahrelang im Gefängnis absass – unschuldig. zum Beitrag
   
24.05.2016 France 3 - Au nom de l'ordre et de la morale
Durant des décennies, jusque dans les années 1980, des milliers de jeunes Suisses ont été jetés en prison sans procédure judiciaire, stérilisés, placés de force dans des familles d'accueil ou en maison de rééducation simplement pour avoir eu une conduite jugée menaçante par une société éprise d'ordre et de conformisme. Sur la base de témoignages, d'archives personnelles et de documents d'époque, ce documentaire raconte le calvaire de ces enfants et décrypte un système politique et social qui a conduit des citoyens bien sous tous rapports à en éloigner d'autres, au nom de certaines valeurs morales. zum Beitrag
   
24.05.2016 DERBUND.CH – Zur Nacherziehung versorgt - Die überlieferten Akten lassen die Härten erahnen, denen die jungen Leute ausgesetzt waren...

Der beschleunigte Wandel und das Aufbrechen traditioneller Rollenmuster dürften repressive Haltungen sogar noch verstärkt haben. Tatsächlich nahm die Zahl der versorgten Jugendlichen erst 1969 deutlich ab. Zum Zeitpunkt also, als der gesellschaftliche Aufbruch von 1968 bereits in vollem Gang war und auch die Anstaltserziehung zusehends in die öffentliche Kritik geriet... zum Beitrag
   
16.05.2016 Willy Uldry, parole rédemptrice - Victime d’un placement forcé chez des religieuses, Willy Uldry a connu une enfance brisée. Après des années de silence, il s’est mis à parler zum Beitrag
   
16.05.2016 Au nom de l'ordre et de la morale Ursula Biondi, Présidente de l'Association RAVIA vous invite à découvrir lundi 16 mai 22h25 sur France 3, le documentaire Au nom de l'ordre et de la morale. Ce documentaire de Bruno Joucla et Romain Rosso zum Beitrag
   
28.04.2016 Il buio della Svizzera. «Porto dentro di me lo stigma della prigione, ma adesso è il giorno del rispetto» zum Beitrag
   
27.04.2016 Le testimonianze dei bimbi schiavi zum Beitrag
   
27.04.2016 La réparation des enfants placés est soutenue par le Conseil national
A l’époque, des enfants ont été traumatisés par la dureté de l’assistance sociale. zum Beitrag
   
27.04.2016 Rundschau Brutale Umarmung
Kinder wurden in der Schweiz während Jahrzehnten systematisch den Eltern weggenommen und in Heime gesperrt. Heime, wo sie von Nonnen teilweise schwer misshandelt wurden. Aber während im Nationalrat bereits die Wiedergutmachungs-Initiative diskutiert wird, warten Opfer schweizweit noch immer auf eine erste Entschuldigung seitens beschuldigter Nonnen-Orden. zum Beitrag
   
27.04.2016 SRF1 Verdingkinder erhalten Entschädigung -
Ehemalige Verdingkinder sollen nach dem Willen des Nationalrats mit bis zu 25‘000 Franken pro Person entschädigt werden. Insgesamt werden 300 Millionen Franken als Wiedergutmachung an etwa 12‘000 Menschen ausbezahlt. zum Beitrag
   
27.04.2016 Berichterstattung auf Radio 24 von Matthias Bärlocher Bundeshauskorrespondent mit Guido Fluri und Ursula Biondi zum Download
   
27.04.2016 Rundschau 20:55 Uhr, SRF 1
gequält, geschlagen, eingesperrt ... die dunkle Vergangenheit katholischer Kinderheime ... ehemalige Opfer packen aus ... zum Beitrag
   
23.04.2016 Tele Top -TOP NEWS 23. April 2016 Wiedergutmachung - Verdingkinder sorgen sich zum Beitrag
   
23.04.2016 Tages-Anzeiger: Mit Guido Fluri sprachen Anja Burri und Simone Rau

Die Initiative fordert nicht nur Geld. Wie wichtig sind die anderen Aspekte?

Für mich ist die Aufarbeitung der Geschehnisse zentral. Alle Institutionen – zum Beispiel die Kirche – wären gezwungen, sich auch mit ihrer dunklen Geschichte zu befassen. Die trübe Schweizer Sozialpolitik hat eine historische Bedeutung. Wir Schweizer tragen unsere glänzende humanitäre Fahne gerne in die Welt hinaus. Und zu Hause gingen wir so um mit unseren Mitmenschen.

Für mich ist es auch schwer akzeptierbar, dass sich Parteien den Liberalismus auf die Fahne schreiben und gleichzeitig Menschen im Stich lassen, die ohne Gerichtsurteil vom Staat weggesperrt wurden. Das ist nicht ehrlich – oder der Liberalismus ist nur eine Floskel. zum Beitrag
   
16.04.2016 An der Sitzung der katholischen Synode bewilligte eine klare Mehrheit eine Viertelmillion Franken für den Soforthilfefonds für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
14.04.2016 Wo wären wir heute ohne die intensiven Recherchen seit Februar 2008 von Dominique Strebel (ehemaliger Redaktor des Beobachters)?
Ihm gebührt ein grosses Dankeschön !!! zum eBook
   
11.04.2016 ZEIT.DE: Von Sarah Jäggi - Das Leid anerkennen - Was lange ein Tabu war, könnte bald möglich werden: Verdingkinder und Opfer von staatlichen Zwangsmaßnahmen sollen finanziell entschädigt werden für das Leid, das ihnen angetan wurde. Wie konnte das möglich werden? zum Beitrag
Komitee der Wiedergutmachungsinitiative: http://www.wiedergutmachung.ch/komitee/
   
25.03.2016 Wer nach einem Entscheid der Kesb (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) nicht mehr weiterweiss, soll sich bald an eine unabhängige, nicht staatliche Anlaufstelle wenden können.
Dies haben die Guido-Fluri-Stiftung und die Konferenz für Kindes- und Erwachsenenschutz (Kokes) an ihrer Sitzung vom Donnerstag beschlossen. zum Beitrag
   
06.03.2016 az Solothurner Zeitung: 20. Jahrhundert - «Lina» – Wie Moralvorstellungen Menschenleben zerstörten
Der «Fordismus» legte den gesellschaftlichen Teppich für eine rigide Moral, die auch Lina zum Verhängnis wurde. zum Beitrag
   
03.03.2016 Der Schweizer Bauernverband unterstützt den indirekten Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungs-Initiative:
«In Anbetracht des fortgeschrittenen Alters und der gesundheitlichen Situation vieler Opfer unterstützt sie den indirekten Gegenvorschlag des Bundesrats. Dieser kann viel schneller in Kraft treten als die Wiedergutmachungsinitiative selber. Bei der Ausgestaltung der finanziellen Leistungen wird ein Härtefallfonds favorisiert. Der SBV empfiehlt entsprechend den bäuerlichen Parlamentariern in der anstehenden Debatte die Zustimmung zum Gegenvorschlag.». zum Beitrag
   
01.03.2016 La Información/Mundo Suiza se enfrenta a su pasado más oscuro zum Beitrag
   
26.02.2016 Rechtskommission sagt Ja zum Gegenvorschlag
Das Initiativekomitee der Wiedergutmachungsinitiative begrüsst die Tatsache, dass sich eine Mehrheit der Rechtskommission des Nationalrates für eine umfassende Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen ausspricht. Nun ist das Parlament gefordert, mit einem Gegenvorschlag eine rasche und gerechte Lösung zu ermöglichen. Diese muss nebst der wissenschaftlichen Aufarbeitung zwingend auch substantielle Leistungen für die Tausenden von Opfern beinhalten. zum Beitrag
   
23.02.2016 Versorgt und fürs Leben gezeichnet
Im Studio erzählt Ursula Biondi ihre Geschichte. Die Zürcherin wurde 1967 für über ein Jahr in die Frauenhaftanstalt Hindelbank eingesperrt. Sie war damals 17 Jahre alt und im fünften Monat schwanger. Im Jahr 2002 schrieb sie in einem Buch, was sie erlebte und wurde so zur Vorkämpferin für die «Wiedergutmachung». «Seit 1860 setzten sogenannte Versorgungsgesetze die Grundrechte ausser Kraft. Dabei wurde gezielt die Unterschicht ins Visier genommen», erzählt Studiogast Thomas Huonker. zum Beitrag
   
21.02.2016 «Man kann das Erlebte nicht ungeschehen machen» zum Beitrag
   
21.02.2016 Moralische Schuld und die Kunst des Verzeihens
Menschen bitten für Vieles um Verzeihung: für die Verspätung, für ein grobes Wort, für einen Fehltritt. Doch lässt sich auch massives Unrecht verzeihen? zum Beitrag
   
21.02.2016 Spielfilm "LINA" Sonntag, 21. Februar 2016, 20:05 Uhr, SRF1
Tausende von Zwangsadoptionen, Zwangsabtreibungen, Zwangssterilisationen und Zwangskastrationen begleiten dieses dunkle Kapitel Schweizer Geschichte. Der SRF-Spielfilm «Lina» widmet sich diesem bitteren Thema. Der Film rüttelt auf und regt zum Nachdenken an.

Von 1942 bis 1981 konnten junge Menschen ohne Anhörung, ohne Gerichtsentscheid, weggesperrt werden. Nur weil sie sich den gängigen Moralvorstellungen widersetzten. Uns wurden Schicksale aufgezwungen in einem hinterlistigen Zweiklassensystem geprägt von Vetterliwirtschaft und Bünzlitum.

Ernüchternd ist, dass es noch im Jahr 2003 in Zürich Personen gab, die mich übel mobbten und damit verhindern wollten, dass diese Verbrechen aufgedeckt werden, obschon sie genau wussten, dass es die administrative Versorgung 1942 bis 1981 gegeben hatte. Erst durch die offizielle Entschuldigung des Staates am 10. September 2010 im Schloss Hindelbank hörte dieses Mobbing auf. zum Beitrag
   
21.02.2016 Vorschau: Film „LINA“ Sonntag, 21. Februar 2016, 20:05 Uhr, SRF 1
Die rebellische Lina wird Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen (administrativ versorgt) und begegnet rund 40 Jahre später ihrem Sohn, den sie im Gefängnis geboren und zur Adoption hat frei geben müssen. Berührendes Drama. zum Beitrag
   
08.02.2016 Tagung des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) Montag, 21. März 2016, 9.00 Uhr
Die Rolle der reformierten Kirchen in der damaligen Heim- und Verdingkinderpraxis - Die reformierten Kirchen haben von Anfang an ihr Interesse an einer Aufarbeitung der Fremdplatzierungspraxis betont. Der Kirchenbund begründet die Notwendigkeit einer Aufarbeitung mit der Tatsache, dass fremdplatzierte Kinder und Jugendliche unter Ausbeutung und Missbrauch litten, wobei die zuständigen Behörden weggeschaut haben. Zu diesem dunklen Kapitel der Schweizer Geschichte gehört dazu, dass sich auch kirchliche Vertreterinnen und Vertreter, insbesondere im Heim- und Verdingkinderwesen, Verfehlungen haben zukommen lassen. zum Beitrag
   
02.02.2016 Zur Erinnerung! - Zwangsmassnahmen - Die Schuld der Schweiz Mindestens 20'000 Heim- und Verdingkinder, administrativ Versorgte, Zwangssterilisierte, Zwangsadoptierte und in Psychiatrien Versorgte dürften in der Schweiz noch am Leben sein, schätzen Historiker. Kaum jemand, der nicht in seinem näheren oder weiteren Bekanntenkreis einen direkt oder indirekt betroffenen Menschen hat. Thomas Huonker, Historiker und Mitglied des Initiativkomitees, sagt: «Der Staat hat die Grundrechte dieser Menschen in krassester Weise verletzt. Dafür muss er sie entschädigen. Tut er das nicht, setzt er die Diskriminierung fort.» zum Beitrag
   
26.01.2016 NZZ – Die bösen Geister der Kindheit
Im freiburgischen Kinderheim Marini missbrauchten Geistliche über Jahre hinweg systematisch Jugendliche. Wer sich dagegen wehrte, prallte gegen eine Mauer des Schweigens. Die Aufarbeitung von sexuellen Misshandlungen an Kindern beschäftigt die katholische Kirche seit Jahren. Ein Historikerbericht hat nun im Bistum Lausanne, Genf und Freiburg eine weitere schmerzliche Geschichte ausgeleuchtet, die sich vor längerer Zeit abspielte. zum Beitrag
   
14.01.2016 „LINA“ 51. Solothurner Filmtage 21. - 28. Januar 2016LINA Solothurner Filmtage
Es ist eines der düsteren Kapitel der Schweizer Geschichte: Bis 1981 war es möglich, Menschen auch ohne Gerichtsurteil oder psychiatrisches Gutachten wegzusperren, sei es wegen «Arbeitsscheu», «lasterhaften Lebenswandels» oder «Liederlichkeit»; betroffen waren vor allem junge Menschen. Der Spielfilm „LINA“ erzählt von Lina, einer jungen Frau, die von den Behörden administrativ versorgt und dadurch eines normalen Lebens beraubt wurde. Ein Schicksal stellvertretend für viele, basierend auf wahren Ereignissen in der Schweiz! zum Beitrag
   
04.01.2016 Ausser man tut es - von Andrea Sprecher zum Beitrag

2015

21.12.2015 Guido Fluri: Die Kesb stellt grundsätzlich einen Fortschritt dar. zum Beitrag
   
20.12.2015 Tages-Anzeiger: Zürcher Behörden platzieren weniger Kinder in Heimen. Die professionellen Kesb-Behörden sind besser als ihr Ruf. Sie weisen Kinder zurückhaltender in Heime ein als einst die Laienbehörden. zum Beitrag
   
10.12.2015 Die Kindes- und Erwachsenenschutzbehörden (KESB) sollen eine unabhängige Ombudsstelle erhalten. Die Guido Fluri Stiftung plant nun die Schaffung einer neutralen Ombudsstelle. Die KOKES unterstützt das Vorhaben. Die Ombudsstelle soll bereits nächstes Jahr ihre Arbeit aufnehmen, wie Guido Fluri, Unternehmer und "Vater" der Wiedergutmachungsinitiative, auf Anfrage sagte. zum Beitrag
   
07.12.2015 Unrecht gesetzlich anerkennen - Geplant ist aber mehr als finanzielle Unterstützung: Es soll gesetzlich anerkannt werden, dass Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen Unrecht angetan worden ist, «das sich auf ihr ganzes Leben ausgewirkt hat», wie es im Gesetzesentwurf heisst. zum Beitrag
   
04.12.2015 Wiedergutmachung für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Das Unrecht, das die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erlitten haben, soll anerkannt und wieder gutgemacht werden. zum Beitrag
   
26.11.2015 Natalie Rickli: «Verurteilte Pädophile haben sicher keine zweite Chance an Schulen verdient.» Wer bereits wegen sexuellen Handlungen mit Kindern verurteilt worden sei, habe nichts mehr zu suchen in einem Beruf mit Kontakt zu Minderjährigen. «Das schützt den Täter auch vor sich selber.» zum Beitrag
   
25.11.2015 Parlament lockert Bestimmungen - Das Parlament hat die Bestimmungen für KESB-Präsidien gelockert. Die Präsidentinnen und Präsidenten müssen nicht zwingend Juristen sein. zum Beitrag
   
21.11.2015 Ueli Mäder im Interview - «Was ist das für eine Demokratie, die vor den Pforten der Wirtschaft haltmacht?» zum Beitrag
   
20.11.2015 Schweine-Priester - Schamlos hatten auch damals viele Vormünder, Heimleiter und Pflegepersonen das Konto von ehemaligen Fremdplatzierten Kinder geplündert.Als Vormund plünderte er das Konto seines geistig behinderten Mündels fünfeinhalb Jahre lang! Er hatte als Beistand Zugriff auf dessen Bankkonto: Über 400 Mal bediente er sich am Gut­haben. Insgesamt sackte der Seelsorger 252 341.05 Franken ein. Dann war das Konto leer. zum Beitrag
   
13.11.2015 Erfolgsautor Philipp Gurt wurde in Kinderheimen geschlagen und missbraucht: Der Albtraum hörte erst mit 12 auf. zum Beitrag
   
11.11.2015 Erschreckende Zustände - Betroffen von den Zwangseinweisungen waren vor allem Angehörige der sozialen Unterschicht. Bei Verlust der Arbeitsstelle waren sie «potenziell von der Zwangsversorgung bedroht». Bei Frauen ging es häufig auch um «ein nicht den Normvorstellungen entsprechendes Sexualverhalten»... Ein grosses DANKESCHÖN an den Kanton St. Gallen zu dieser historischen Aufarbeitung. Mögen die anderen Kantone schnellstens nachziehen. zum Beitrag
   
09.11.2015 Der Bund «Sehr viel Geld veruntreut» - Vielen Verdingkindern wurde auch noch ihr Geld gestohlen
Die Gesuche um Akteneinsicht durch ehemalige Verdingkinder haben sich im Kanton Bern verdoppelt. Veruntreute Gelder erschweren dabei die Verarbeitung.
Auch Heime hätten Geld abgezweigt. Ein Beispiel: Es gab zwar Kostengutsprachen für neue Kleider und Schuhe. Doch die Zöglinge seien oft in «alten Hudle» und «ausgelatschten» Schuhen herumgelaufen, während das Heim das Geld eingestrichen habe. zum Beitrag
   
08.11.2015 Ombudsstelle soll Vertrauen in Kesb zurückbringen - Guido Fluri, der Vater der Wiedergutmachungs-Initiative, ortet bei den Kesb Probleme im Umgang mit betroffenen Familien. zum Beitrag
   
06.11.2015 Dölf Bachmann mit seiner Biographie - «Ich wurde fast täglich verprügelt»
Es ist eine der dunkelsten Geschichten der Schweiz. Sie wurden geschlagen, ausgebeutet und schwer misshandelt. Versorgt in Pflegefamilien, zur Kinderarbeit gezwungen. Leid und Schmerz gehörten zum Alltag. Für viele Verdingkinder bedeutete das der sichere Tod. zum Beitrag
   
05.11.2015 JOIZ-TV - Weil sie früh schwanger wurden oder einen «liederlichen Lebenswandel» führten, schickte man zwischen 1942 und 1981 Jugendliche ohne Gerichtsurteil in ein Gefängnis oder in ein Zwangsarbeitslager. Dort wurden sie für unbestimmte Zeit weggesperrt. Ursula Biondi war auch eine sogenannte «administrativ Versorgte» und erzählt in der joiZone von ihrer bewegenden Geschichte. Jungschauspielerin Rabea Egg skypt zudem in die Sendung und berichtet über die Dreharbeiten zum neuen TV-Film «Lina liebt», der das dunkle Kapitel der Schweizer Geschichte aufarbeitet. zum Beitrag
   
02.11.2015 Geschichte der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen in Graubünden - Neues Forschungsprojekt "versorgt" - Die Podiumsdiskussion war ein grosser Erfolg! zum Beitrag
   
07.10.2015 Volksinitiative - GEGENENTWURF DES BUNDESRATES ZUR WIEDERGUTMACHUNGSINITIATIVE:
Die Schweizer Sektion von Amnesty International betrachtet den Gegenentwurf des Bundesrates als weitgehend zufriedenstellende Alternative zur Wiedergutmachungsinitiative. In einigen Punkten müsste die Vorlage allerdings noch angepasst werden, wenn ein wirklich gerechtes Gesetz entstehen soll. - Die vollständige Stellungnahme (in zwei Sprachen) finden Sie unter diesem Link : zum Beitrag
   
06.10.2015 Geld für Verdingkinder spaltet die SVP zum Beitrag
   
04.10.2015 SRF1- Wiedergutmachungsinitiative: Mehrheit für Bundesrat-Vorschlag: Der Bundesrat will ehemaligen Verdingkindern 300 Millionen Franken zukommen lassen. Dies als Gegenvorschlag zur so genannten Wiedergutmachungsinitiative, die 500 Millionen fordert. Im Beitrag die Reaktionen von Parteien und Verbänden. zum Beitrag
   
30.09.2015 Ehemalige Heim- und Verdingkinder, Opfer von Medikamentenversuchen oder in Anstalten zur "Nacherziehung" Versorgte: Ihr Leid möchte der Bundesrat anerkennen mit dem Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981, dessen Vernehmlassungsfrist am Mittwoch endet. zum Beitrag
   
30.09.2015 Höhe der Entschädigung ist umstrittenDer Bundesrat will ehemalige Verdingkinder und administrativ Versorgte mit 300 Millionen Franken entschädigen. Parteien und Verbände begrüssen, dass dies rasch geschehen soll. SP und Grüne fordern aber höhere Zahlungen an die Opfer. Grundsätzlich dagegen ist die SVP. zum Beitrag
   
30.09.2015 Aargauer Gemeinden sollen für Verdingkinder auch zahlen müssen zum Beitrag
   
22.09.2015 Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sollen keine Gebühren für Nachforschungen nach verschwundenem Geld zahlen. Der Nationalrat hat am Montag einem Postulat von Ursula Schneider Schüttel (SP/FR) mit 95 zu 78 Stimmen zugestimmt. zum Beitrag
   
21.09.2015 Ein Unternehmer bewegt die Politik - Als Kind wurde Guido Fluri herumgeschoben, heute engagiert er sich für die Opfer der früheren Schweizer Sozialpolitik. zum Beitrag
   
07.09.2015 Die eigene Geschichte nicht vergessen. - Arm, kulturfremd, schlecht qualifiziert: Als wir Schweizer noch selber Wirtschaftsflüchtlinge waren.

Hunger, Armut, Arbeitslosigkeit: Wirtschaftliche Not trieb im 19. Jahrhundert zehntausende Schweizer ins Ausland. Sie waren unsere Wirtschaftsflüchtlinge. Andere wurden zur Emigration gezwungen. zum Beitrag
   
01.09.2015 Literaturempfehlung: Bericht über Fürsorgerische Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz vor 1981

Bericht und Massnahmenvorschläge des Runden Tisches. PDF-Broschüre des Bundesamts für Justiz erhältlich in Deutsch, Französisch und Italienisch.

Die vor 1981 getroffenen fürsorgerischen Zwangsmassnahmen gegenüber Jugendlichen und Erwachsenen sowie die Fremdplatzierungen von Kindern und Jugendlichen sind ein dunkles Kapitel der schweizerischen Sozialgeschichte. Viele unter uns lebende Mitmenschen leiden nach wie vor schwer unter dem Unrecht, das sie erfahren haben. Die Thematik ist noch kaum wissenschaftlich erforscht. Eine umfassende politische und gesellschaftliche Aufarbeitung erfolgte bisher nur teilweise (so z.B. bei den Kindern der Landstrasse und den Zwangssterilisierungen).

Die vom Runden Tisch im Bericht vorgeschlagenen weiteren Massnahmen betreffen die Anerkennung des Unrechts, die Öffentlichkeitsarbeit und organisatorische Vorkehrungen. zum Beitrag
   
31.08.2015 Leitfaden Aktensuche: zum Beitrag
   
24.08.2015 Viele Fragen an das ehemalige Verdingkind
Ballenberg Wilderswiler Siebtklässler setzten sich mit der Ausstellung «Verdingkinder reden» im Freilichtmuseum Ballenberg auseinander. Die vielen Fragen, die dabei auftauchten, beantwortete Gottlieb Brunner, der selber Verdingkind war. zum Beitrag
   
20.08.2015 NZZ Schicksale von «Fremdplacierten» -Leid und Stolz
Hunderttausende von Kindern wuchsen in der Schweiz in Pflegefamilien auf und dienten als billige Arbeitskräfte. Die «Fremdplacierung» war laut einer Studie Armutsbekämpfung auf dem Buckel der Kinder.Über Vorgaben hinweggesetzt Seit der Einführung des Zivilgesetzbuchs 1912 sollten Fremdplacierungen nicht mehr armenrechtlich, sondern via Vormundschaft durchgeführt werden, also bei einer Gefährdung des Kindswohls. Die kommunale Praxis aber war anders, wie die Autoren nachweisen. zum Beitrag
   
10.08.2015 Katholiken sammeln für ehemalige Verdingkinder
Die katholische Kirche wird am kommenden Sonntag in den Gottesdiensten für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sammeln. Die Kollekte werde dem Soforthilfefonds für die Opfer zu Gunsten kommen, teilte die Schweizerische Bischofskonferenz am Montag mit. zum Beitrag
   
31.07.2015 SRF.Ch Niklaus Erb ist promovierter Altphilologe, ein Kenner ungesprochener Sprachen. Nicht gesprochen hat er mehr als acht Jahrzehnte lang über Armut, Demütigung und Ungerechtigkeit in seiner Kindheit. Doch dann sieht er den Film «Der Verdingbub», knackt seinen Seelenpanzer und erzählt sein Leben zu Ende. zum Beitrag
   
28.07.2015 Versorgt – und bis heute stigmatisiert - «Eine Gesellschaft kann nur auf die Zukunft bauen, wenn die Vergangenheit aufgearbeitet wird» - Guido Fluri zum Beitrag
   
24.07.2015 Madi Du fehlst uns … Am 23. Juli wäre Madi's Geburtstag gewesen, aber sie verliess uns vor kurzem für immer …

Hier ein kurzer Ausschnitt über ihren jahrelangen Kampf für Mütter deren Kinder zwangsadoptiert wurden. Leider ging ihr sehnlichster Wunsch, ihren zwangsadoptierten Sohn Thomas zu Lebzeiten einmal zu sehen, nicht mehr in Erfüllung …
zum Beitrag
   
20.07.2015 Im Auftrag des Kantons Graubünden arbeitet die Universität Bern das düstere Kapitel der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen auf. Die Bündner Regierung hat dazu einen Forschungsauftrag erteilt.
zum Beitrag
   
16.07.2015 NZZ Psychische Traumata - Wenn schreckliche Erlebnisse aufs Herz schlagen
Gerüche oder Geräusche, dringen die schrecklichen Erinnerungen ganz plötzlich in das Bewusstsein ein und können schwere Angstattacken auslösen. Traumatische Erfahrungen wie Missbrauch im Kindesalter, körperliche Gewalt und sexuelle Übergriffe können die Seele nachhaltig erschüttern. Aber nicht nur in der Psyche hinterlassen solche Erfahrungen oft tiefe Spuren, sondern auch im Herz-Kreislauf-System.
zum Beitrag
   
16.07.2015 Zürcher Oberländer - Die Verdingkinder mussten lange kämpfen
In Fehraltorf fühlt er sich endlich zu Hause. Es war ein langer Weg bis hierhin. An seiner Vergangenheit hat Walter Emmisberger aber noch immer zu knab bern. Er litt unter dem früheren Fürsorgewesen: umplatziert, misshandelt, als unbezahlte Arbeitskraft ausgenutzt.
zum Beitrag
   
09.07.2015 SOFORTHILFE FÜR OPFER VON FÜRSORGERISCHEN ZWANGSMASSNAHMEN: ERSTE BILANZ
Die als Überbrückungshilfe ausgestalteten Leistungen aus dem Soforthilfefonds konnten mithelfen, finanziell schwierige Situationen von Opfern zu entschärfen. Der Runde Tisch, der an seiner letzten Sitzung vom 8. Juni 2015 unter anderem auch über die Arbeit des Soforthilfefonds orientiert worden ist, hat davon mit Befriedigung Kenntnis genommen. Auch die Rückmeldungen der Empfängerinnen und Empfänger der Soforthilfe sind sehr positiv ausgefallen.
zum Beitrag
   
28.06.2015 Ein brisantes Thema auf die Bühne gebracht
Baden/Otelfingen Schüler der Sekundarschule Unteres Furttal haben im Kurtheater Baden ihr Stück «Und bist du nicht willig» aufgeführt. Die Geschichte erzählt von Ursula Biondi - einem Mädchen, das in den 1970er-Jahren zur «Nacherziehung» in der Berner Strafanstalt Hindelbank eingesperrt wurde.
zum Beitrag
   
28.06.2015 Die Sekundarschule Furttal zeigte im Kurtheater eine ebenso beklemmende, wie beglückende Aufführung.
"Eine Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit ist dringend notwendig" Pascal Bruderer
zum Beitrag
   
26.06.2015 Ein wichtiges Zeichen zur Anerkennung und Aufarbeitung von Schuld und Unrecht « Alles Wissenswerte zur Katholischen Kirche
   
25.06.2015 Plakat Theater «Und bist Du nicht willig»"Und bist du nicht willig ..." ein Theaterstück von Achim Lück
Patrizia, ein lebenslustiger Teenager, kommt auf Grund ihres unsittlichen und widerspenstigen Verhaltens nach mehrfachen Ermahnungen in die „Erziehungsanstalt“ Hindelbank.
Die dortigen Erlebnisse formen Patrizia, lassen jedoch nicht ihre Lebensfreude schwinden. - Ein Stück, insziniert von Brigitte Schmidlin und Kamil Krejci, das auf das Schicksal der Administrativ Versorgten in der Schweiz aufmerksam machen will.

20:00 Uhr - (Einlass 19:00 Uhr)
Kurtheater Baden (Parkstrasse 20, 5400 Baden)
zum Beitrag
   
24.06.2015 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen - Bundesrat will möglichst viele Opfer entschädigen
zum Beitrag
   
23.06.2015








https://www.art-tv.ch/11702-0-Haenggiturm-Ennenda-Anna-Goeldi-Preis-2015.html

   
16.06.2015 Ein Zeichen für die Wiedergutmachung -Im altehrwürdigen Hänggiturm in Ennenda wurde in einer feierlichen Zeremonie und bereits zum dritten Mal der Anna-Göldi-Menschenrechtspreis verliehen. Dieser Preis ist eine Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich in der Gegenwart für Menschenrechte und gegen Justizwillkür einsetzen. Die diesjährigen Preisgewinner sind der erfolgreiche Schriftsteller Arthur Honegger und die in jugendlichem Alter zu Unrecht administrativ Versorgte Ursula Biondi. zum Beitrag
   
   
15.06.2015 Plakat Theater «Und bist Du nicht willig»Am 13. Juni 2015 wurde in Ennenda (Gemeinde Glarus) der dritte Menschenrechtspreis im Namen von Anna Göldi verliehen. Die beiden Preisträger Ursula Biondi und Arthur Honegger wurden in jungen Jahren Opfer von staatlicher Willkür. Welche Parallelen hat dieser Preis zur historischen Figur Anna Göldi? kath.ch
https://www.youtube.com/watch?v=HywalSiqzK8
Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert.
   
   
14.06.2015 Anna-Göldi-Menschenrechtspreis verliehen - Auszeichnung für langes Engagement
Preisträger sind Ursula Biondi aus Zürich und Turi Honegger aus Krummenau. Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert. zum Beitrag
   
13.06.2015 Menschenrechtspreis - Die Anna-Göldi-Stiftung
verleiht ihren dritten Menschenrechtspreis am 13. Juni 2015 dem ehemaligen Verdingkind und erfolgreichen Schriftsteller Turi Honegger sowie der als Jugendliche administrativ-versorgten Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert. zum Beitrag
   
06.06.2015 Von einem, der nicht wegschaute ... C. A. Loosli
zum Beitrag
   
05.06.2015 Ehemaliges Verdingkind: Danach ist alles anders...
Alfred Ryter ist ein grosser, schlanker Mann mit aufmerksamen, blauen Augen. Er wirkt unscheinbar, fast schüchtern. Am 7. August 2015 wird er 75. Und er wird ziemlich sicher auch an diesem Tag Antidepressiva nehmen müssen. «Im Alltag sind es 16 Pillen», sagt er im Gespräch. Sein Arzt sagt, es sei Gehirndünger, damit sein Seelenleben stabil bleibe. Grund dafür ist seine Vergangenheit. zum Beitrag
   
29.05.2015 SFR 2 Kultur 20:00 Uhr – «Ich will ein Geständnis» – Medikamentenversuche an Kindern
In Vormundschaftsakten der psychiatrischen Klinik Münsterlingen im Kanton Thurgau finden sich Patienten-Protokolle, aus denen hervorgeht, dass in den 60er und 70er Jahren an Kindern Psychopharmaka getestet wurden. zum Beitrag
   
29.05.2015 Münsterlinger Medikamententests werden untersucht
Forscher durchleuchten ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen. zum Beitrag
   
24.05.2015 SRF1 Reporter - Sonntag, 24. Mai 2015, 21:40 Uhr, SRF 1 Walter Nowak - Ein Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen
Die Zwangsläufigkeit des Unglücks
Wie kann es sein, dass ein Leben immer die schlimmstmögliche Wendung nimmt? Wie kann ein Mensch schon als Kind in einen Strudel geraten, aus dem er nicht mehr hinausfindet? Diese Erfahrungen hat Walter Nowak gemacht. «Reporter» begleitet ihn auf seiner Suche nach Antworten. zum Beitrag
   
02.05.2015 Verdingkinder: Die Schuldfrage ist irrelevant
… Für Luzius Mader und Seglias ist deshalb die vorbehaltlose, wertfreie Aufarbeitung der Geschichte die Verantwortung, die die Gesellschaft heute zu tragen habe … zum Beitrag
   
29.04.2015 SRF1 - Rundschau 29. April 2015. Entmündigt und weggesperrt
Behörden zerstörten Familien - Entmündigt und weggesperrt: Bis in die 80er Jahre verordneten Gemeinden fürsorgerische Zwangsmassnahmen gegen Menschen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprachen. In der Rundschau erzählt eine Betroffene, wie ihr die Familie auf traumatische Weise weggenommen wurde. Jetzt fordern die über 10‘000 Opfer vom Staat Wiedergutmachung.

Guido Fluri
An der Rundschau-Theke diskutiert Susanne Wille mit Guido Fluri, über seine Wiedergutmachungs-Initiative und darüber, ob erlittenes Leid mit Geld aufgewogen werden kann zum Beitrag
   
28.04.2015 Tele Top - TOP NEWS 28. April 2015 Verdingkind kritisiert Gegenvorschlag des Bundes zum Beitrag
   
25.04.2015 «Enfants à louer» In Freiburg wurden Verdingkinder versteigert - Das Buch belegt beschämende Praktiken. zum Beitrag
   
23.04.2015 Lebenslust? Rasch behandeln! Mit Elektroschocks und Deckelbädern
Zwischen 1935 und 1981 wurden in der Schweiz Tausende Menschen gegen ihren Willen in die Psychiatrie gesteckt. Schon winzige Verstösse gegen die vorherrschende Moral reichten, um «administrativ versorgt» zu werden. Die Fallstudie «Das Deckelbad» zeigt die Brutalität psychiatrischer Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
22.04.2015 Sie leiden wie Kriegsveteranen
Das Grauen lässt die Opfer nicht los: Rund ein Viertel hat heute noch eine posttraumatische Belastungsstörung, die die Forscher auf die Kindheit zurückzuführen. zum Beitrag
   
21.04.2015 Die Geldforderung ist berechtigt.
Bis vor wenigen Jahren gab es in unserer Gesellschaft keinen Platz für die Stimmen der Opfer. Die Menschen, die Missbrauch oder Vernachlässigung erlebt hatten, trauten sich nicht, laut darüber zu sprechen. Zu lange war ihnen eingetrichtert worden, dass ihr persönlicher Eindruck nicht zählt. zum Beitrag
   
17.04.2015 «Meine Seele heilt nicht mehr»
20 Jahre war Jeannette Marfourt «administrativ versorgt».
Der Film «Das Deckelbad» erzählt die wahre Geschichte einer Frau aus dem St. Galler Rheintal, die – wie Jeannette Marfourt – auf Weisung der Behörden in die Psychiatrie eingewiesen wird. zum Beitrag
   
Ab 23. April 2015 Filmposter zu Das Deckelbadin den Schweizer Kinos
Das Deckelbad, der neue Film von Kuno Bont, thematisiert eines von Tausenden von Schicksalen administrativer Zwangsmassnahmen im letzten Jahrhundert. - Bitte an möglichst viele weiterleiten! zum Beitrag
   
10.04.2015 Zum "rechten Menschen" gehört die Ordnung -
Die frühere Erziengsanstalt Landorf bei Bern gilt heute als Beispiel für die unmenschliche Behandlung von Kindern. Der Heimleiter war mein Grossvater. Exkursion in eine Zeit des pädagogischen Umbruchs. zum Beitrag
   
07.04.2015 Der Schriftsteller Lukas Hartmann engagiert sich für die Wiedergutmachungsinitiative. Als Autor erkennt er auch, wie Betroffene schon sprachlich zu Geächteten gemacht wurden. zum Beitrag
   
27.03.2015 Ehemalige Schweizer Heimkinder beim Papst -
Guido Fluri ist Initiant der Wiedergutmachungsinitiative, die sich für eine Anerkennung des Leids von Opfern fürsorgerischer Zwangsmassnahmen einsetzt. Er erhofft sich von dieser Begegnung, dass die christlichen Werte die Diskussion um die Initiative mitprägen werden, wie er im Interview mit kath.ch sagt. zum Beitrag
   
25.03.2015 Tages Anzeiger – Papst empfängt Schweizer Missbrauchsopfer
Die Einladung nach Rom soll «all diejenigen Kräfte stärken, die sich für Gerechtigkeit und letztlich für eine Wiedergutmachung einsetzen». zum Beitrag
   
05.03.2015 «Vergiss nicht, dass du ein armes Kind bist»
Der Fall Flaach zeigte auf, wie schlecht der Ruf von Kinderheimen ist. Er stammt aus Zeiten, als Heimleiter noch Könige und Kinder rechtlos waren zum Beitrag
   
03.03.2015 Verdingkinder - Internetplattform für Lebensgeschichten - Die Universität Zürich will die mündlichen Erzählungen veröffentlichen.
Damit ihre Schicksale öffentlich lesbar werden, sollen ehemalige Verdingkinder ihre autobiografischen Erinnerungen direkt auf eine Internet-Plattform schreiben. Betroffene, die ihre Geschichte nicht selbst am PC schreiben können, aber ihr Leben gerne erzählen würden, erhalten Hilfe von Studierenden. zum Beitrag
   
01.03.2015 Ethik-Präsident relativiert fragwürdige Medikamentenversuche
Wie sagte Klaus Dörner (81), Mediziner, Sozialpsychiater und Autor zahlreicher Standardwerke zu Psychiatrie und Ethik im «Beobachter»?
«Den allermeisten Psychiatern waren die neuen ethischen Standards der Helsinki-Deklaration egal». zum Beitrag
   
24.02.2015 SRF- Radio - Echo der Zeit - Der Psychiater Roland Kuhn starb 2005. Zwischen 1950 und Mitte der 1970er-Jahre führte Kuhn in der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen an über 1600 Menschen klinische Tests durch - ohne deren Einwilligung.
«Der Beobachter» machte den Fall publik. Der Kanton Thurgau will die Geschichte nun wissenschaftlich aufarbeiten. zum Beitrag
   
19.02.2015 Die Wiedergutmachungsinitiative ist auch international und im Netz ein Thema. Public History Weekly titelt: «Zeit für Wiedergutmachung» zum Beitrag
   
17.02.2015 Thurgovie - Une Suissesse placée de force indemnisée
Pour la première fois en Suisseune personne placée de force durant son enfance se voit indemnisée pour la disparition de son compte d'épargne 62 ans plus tard. zum Beitrag
   
17.02.2015 Die Zustände in den Strafanstalten, in welche gleichzeitig auch Administrativ Versorgte (ohne Gerichtsurteil) jahrelang eingesperrt werden konnten, harren für jede einzelne dieser Institutionen (Bellechasse, Realta, Bitzi, Kaltbach, Schachen Deinigen, diverse Arbeitskolonien, etc.) der Forschung. Viele Akten wurden beseitigt. Umso wichtiger sind die Aussagen von Zeitzeugen, insbesondere von ehemaligen Insassen und Insassinnen und somit Opfern dieser Zustände, die als Vollzug von Recht und Ordnung galten, oft aber von Willkür, Demütigung und Sadismus geprägt waren. Die Zwangsarbeit diente zudem der Kostenersparnis. zum Beitrag
   
17.02.2015 Das erste Mal bekommt ein Verdingkind sein Geld zurück.
Renata Nydegger (73) hat ihr verschollenes Vermögen wieder. Nicht zuletzt wegen des Artikels im SonntagsBlick, der ihre Geschichte aufnahm. zum Beitrag
   
05.02.2015 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Der lange Weg zur Wiedergutmachung zum Beitrag
   
03.02.2015 Traumata in der Kindheit ruinieren die Gesundheit - Vernachlässigung, seelisch kranke oder alkoholsüchtige Eltern:
Wer als Kind belastende Situationen erlebt, spürt die Folgen oft noch im Erwachsenenalter. zum Beitrag
   
14.01.2015 Die Walliser Sozialdirektorin Esther Waeber-Kalbermatten sucht nach Gründen:
«Opfer haben kein Vertrauen in Behörden»
zum Beitrag
   
14.01.2015 Wiedergutmachung - 300 Millionen Franken für administrativ Versorgte
Der Bundesrat will die Anliegen der Wiedergutmachungsinitiative zumindest teilweise erfüllen. Die Initianten sprechen von einem «Meilenstein». Vor einem allfälligen Rückzug der Initiative müsse das Parlament aber erst Farbe bekennen. zum Beitrag
   
14.01.2015 Bis zu 300 Millionen Franken für Fürsorgeopfer Die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen sollen mit bis zu 300 Millionen Franken entschädigt werden. zum Beitrag
   
14.01.2015 Indirekter Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative zum Beitrag
   
13.01.2015 Eidgenössische Volksinitiative «Wiedergutmachung für Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen (Wiedergutmachungsinitiative)» zustande gekommen zum Beitrag
   
07.01.2015 Verdingkind sucht weiterhin nach Sparheft zum Beitrag
   
03.01.2015 Der Kanton Graubünden hat sich bereit erklärt die menschenverachtende Behördenpraxis der administrativen Versorgung historisch aufzuarbeiten.

Die Gesellschaft muss wissen was damals geschah: http://www.fremdplatziert.ch/BT_Interview_Biondi1.pdf

Eine ethische und menschliche Schuld:
http://www.fremdplatziert.ch/BT_Front_Biondi2.pdf

2014

30.12.2014 Tages-Anzeiger - Viele haben vor Freude geweint zum Beitrag
   
29.12.2014 MEDIENMITTEILUNG - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Finanzielle Soforthilfe gut angelaufen zum Beitrag
   
20.12.2014 NZZ - Entschädigung für Verdingte
Die Wiedergutmachungs-Initiative verlangt, dass ein Fonds in der Höhe von 500 Millionen Franken eingerichtet wird. Dafür wurden 110'000 Unterschriften gesammelt und eingereicht. zum Beitrag
   
19.12.2014 SRF1-Arena - Verdingtversorgtmisshandelt - und nun entschädigt? zum Beitrag
   
19.12.2014 SRF1 - Initiative eingereicht: Verdingkinder sollen entschädigt werden zum Beitrag
   
19.12.2014 Tele Top-Top News - Verdingkinder - Wiedergutmachungsinitiative eingereicht zum Beitrag
   
11.12.2014 Stadt Bern hilft Fremdplatzierten bei der Suche nach Akten zum Beitrag
   
09.12.2014 Thurgauer Staatsarchivar sichtet brisante Akten - Roland Kuhn, der frühere Direktor der psychiatrischen Klinik Münsterlingen TG, galt wegen seiner Forschungen lange als gefeierter Mann. Doch dann fiel ein Schatten über den Doktor. Der Vorwurf: Er soll Patienten misshandelt haben. Mögliche Beweise liegen im Thurgauer Staatsarchiv. zum Beitrag
   
04.12.2014 «Ich habe schreckliche Déjà-vus» FÜRSORGE - Ehemalige Verdingkinder richten schwere Vorwürfe an die Kinderschutzbehörden. Diese herrschten willkürlich über Familien. zum Beitrag
   
23.11.2014 L'initiative pour les enfants placés cartonne!
Le texte en faveur des enfants placés a récolté 110'000 signatures 10 mois avant la fin du délai.
zum Beitrag
   
23.11.2014 Schon 110'000 Unterschriften gesammelt - «klares Zeichen der Bevölkerung an die Politik» zum Beitrag
   
23.11.2014 110'000 Unterschriften für die Wiedergutmachung
Noch «bis Ende Jahr» soll die Wiedergutmachungs-Initiative bei der Bundeskanzlei eingericht werden, sagen die Initiaten. zum Beitrag
   
23.11.2014 Tele Top - Top News Verdingkinder - Wiedergutmachungsinitiative kommt zustande. zum Beitrag
   
12.11.2014 Das Leid der Weggesperrten wird wissenschaftlich aufgearbeitet.
Während Jahrzehnten sind in der Schweiz Menschen ohne Gerichtsurteil in Anstalten weggesperrt worden. Dieses Unrecht lässt der Bundesrat von Fachleuten wissenschaftlich aufarbeiten. Ausserdem lässt er ein Nationales Forschungsprogramm prüfen. zum Beitrag
   
10.11.2014 Our World Switzerland Stolen Childhoods - Kavita Puri BBC Documentary 2014
From the 19th century until the 1970s, thousands of children from poor backgrounds in Switzerland were sent to work on farms as cheap forced labour. Many of these verdingkinder, or contract children.
BBC-Dokumentarfilm über das Aufwachsen, die historischen Hintergründe und die aktuelle Lage der ehemaligen Schweizer Verdingkinder. zum Beitrag
   
07.11.2014 Sandoz und Ciba-Geigy brauchten DDR-Bürger als VersuchskaninchenSchweizer Medi-Tests hinter der Mauer - Über 220 Experimente an mehr als 14 000 Menschen in der DDR. Mittendrin: die heutige Novartis. zum Beitrag
Die Studie bestätigt, was der Beobachter vor einem Jahr publik machte, inkl. Dokumente: Wie Schweizer Pharmafirmen DDR-Patienten ausnutzten. Die Pillentests der Schweizer Pharma im Unrechtsstaat DDR waren umfangreicher als bekannt. Patienten wussten von nichts, Todesfälle wurden verschwiegen. zum Beitrag
   
05.11.2014 MEDIENMITTEILUNG - Markus Notter präsidiert Kommission zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der administrativen Versorgungen
Als Präsidentin des Vereins RAVIA und langjährige Kämpferin für die Rehabilitierung der administrativ versorgten Menschen bin hoch erfreut über die multidisziplinär zusammengesetzte Expertenkommission. zum Beitrag
   
04.11.2014 Club SRF- Albtraum Adoption? - Adoption - für viele kinderlose Paare die letzte Hoffnung. Doch der Weg zum Adoptivkind ist beschwerlich. Hält man das Wunschkind endlich in den Armen, fängt das Abenteuer Adoption erst richtig an. Nicht selten leiden dabei alle Beteiligten. zum Beitrag
   
03.11.2014 The New York Times - Switzerland Regrets a Cruel History zum Beitrag
   
03.11.2014 BBC World Service - Switzerland: Stolen Childhoods - Campaigners in Switzerland have launched a petition to pressure parliament to pay compensation to the thousands of children who were sent to work on farms as cheap forced labour. The practice was common up until the 1970s. Many of these verdingkinder, or “contract children” came from poor backgrounds and experienced years of physical and mental abuse zum Beitrag
   
29.10.2014 BBC News - Switzerland's shame: The children used as cheap farm labour zum Beitrag
   
28.10.2014 Heidi Meichtry "ich gebe nicht auf" zum Beitrag
   
28.10.2014 Tele Top - Top News - Die (unerwünschte!) 2. Generation - Heidi Meichtry-Moser, Tochter eines Verdingbuben. zum Beitrag
   
22.10.2014 Enfants placés de force: «Genève se doit de payer!» zum Beitrag
   
21.10.2014 Walter Emmisberger - Psychopharmaka "Ich will ein Geständnis" - Medikamentenversuche an Kindern in der Schweiz
Zufällig finden sich in verschiedenen Vormundschaftsakten Patientenprotokolle der psychiatrischen Klinik Münsterlingen im Kanton Thurgau.
Ehemalige Zöglinge aus Kinderheimen und Pflegefamilien müssen nun feststellen, dass in den 60er- und 70er-Jahren an ihnen Tabletten getestet wurden – Psychopharmaka. - Niemand hatte es ihnen gesagt. zum Beitrag
   
21.10.2014 Psychopharmaka "Ich will ein Geständnis" - Medikamentenversuche an Kindern in der Schweiz zum Beitrag
   
12.10.2014 SRF1 Reporter - Immobilien-Tycoon Guido Fluri: Vom Heimkind zu einem der reichsten Schweizer, der weiss wem man helfen muss und kann.
«Wer hat, der soll auch geben» «Reiche haben eine gesellschaftliche Verantwortung» zum Beitrag
   
07.10.2014 Forschungsprojekt Schweizerischer Nationalfonds: Heimgeschichte im Kanton Zürich 1950 – 1990 Ihre Lebensgeschichte interessiert uns. zum Beitrag
   
03.10.2014 500 victimes demandent un soutien
Des centaines de personnes ayant souffert de placements forcés ou d'incarcérations abusives, en Suisse, ont demandé une aide financière au fonds d'aide d'urgence zum Beitrag
   
02.10.2014 MEDIENMITTEILUNG - Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Information über den Stand der Arbeiten zum Beitrag
   
16.09.2014 VPOD-Magazin: Unterstützung für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
16.09.2014 VPOD-Magazin: Eine Volksinitiative will Wiedergutmachung für Opfer von behördlichen Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
16.09.2014 Verdingkinder: «Wir werden weiterhin Druck machen» zum Beitrag
   
16.09.2014 Gruppe von SVP-Parlamentariern tritt dem Unterstützungskomitee bei - Auch alt Bundesrat Ogi unterstützt die Wiedergutmachungsinitiative. zum Beitrag
   
15.09.2014 Verdingkinder finden in ihren Akten Sparhefte. Es sind nachrichtenlose Vermögen – wohl in Milliardenhöhe. zum Beitrag
   
15.09.2014 Swissinfo: Bis 1981 wurden in der Schweiz 100'000 Kinder aus ärmlichen Verhältnissen in Familien oder in Institutionen fremdplatziert. Immer mehr dieser Opfer überwinden ihre Scham und verlangen nach Wiedergutmachung und Ankerkennung. zum Beitrag
   
10.09.2014 Geschlagen, weggesperrt, vergessen
Ohne dass Kunz straffällig geworden wäre, sperrte man den «Arbeitsscheuen» und «sittlich Gefährdeten» insgesamt beinahe zehn Jahre ein, erstmals im Alter von zwölf Jahren. zum Beitrag
   
09.09.2014 Der Kanton Zürich leistet ein Stück weit Wiedergutmachung für ein dunkles Kapitel Schweizer Geschichte. Das Parlament hat knapp 900'000 Franken Lotteriegelder für ehemalige Zwangsversorgte bewilligt. zum Beitrag
   
09.09.2014 Kirchen gestehen ihre Mitschuld ein - VERDINGKINDER Sie wurden um ihre Kindheit betrogen, jetzt wollen sie Wiedergutmachung.
Gefordert ist auch die Kirche - Aufarbeitung tut not. zum Beitrag
   
09.09.2014 «Ich werde täglich bestraft» zum Beitrag
   
04.09.2014 Eine Aufarbeitung der Geschichte von Heim- und Verdingkindern ist notwendig, damit die verantwortlichen Stellen benennt und die Betroffenen rehabilitiert werden. Ein solches Gebaren der Behörden darf sich nicht mehr wiederholen. Wo war da eine Kontrolle? Wer wusste davon und sah weg? zum Beitrag
   
23.08.2014 Soforthilfefonds Pharma zahlt an Opfer - Mit Hochdruck läuft derweil die Unterschriftensammlung zur Wiedergutmachungsinitiative, die vom Beobachter unterstützt wird. Rund 80'000 Personen haben das Volksbegehren bisher unterzeichnet zum Beitrag
   
06.08.2014 Genugtuung - Die Opfer von Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen sehen das Geld vom Bund als erste Erleichterung. zum Beitrag
   
05.08.2014 MEDIENMITTEILUNG - Soforthilfefonds: Glückskette überweist erste Beiträge an Betroffene. zum Beitrag
   
04.08.2014 Die Hilfe für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen läuft an. In diesen Tagen erhalten die ersten von ihnen einen Beitrag aus dem Soforthilfefonds. zum Beitrag
   
01.08.2014 Am heutigen Nationalfeiertag, 1. August 2014, tritt das Bundesgesetz über die Rehabilitierung der administrativ versorgten Menschen definitiv in Kraft.

Der Kampf war steinig und hart! Weiterlesen

Kann Unrecht gut gemacht werden? zum Vortrag
   
30.07.2014 Wiedergutmachungsinitiative: Derzeit sind bereits 70 000 Unterschriften beisammen, die Initiative ist auf gutem Weg und Fluri hofft, diese noch in diesem Jahr einreichen zu können. «Viele Menschen sind alt und haben nicht mehr viel Zeit», sagt er. «Die Bevölkerung kann nun ein starkes Zeichen der Solidarität für diese schwer betroffenen Menschen geben.» zum Beitrag
   
19.07.2014 Kirchenbundpräsident will Aufarbeitung für Fürsorgeopfer - Gottfried Locher unterstützt Wiedergutmachungsinitiative: «Wir können noch helfen.» zum Beitrag
   
27.07.2014 SRF1 Reporter Sélection - Diesen Sommer zeigt «Reporter» eine Auswahl von Filmen, die nach der Ausstrahlung hohe Wellen geworfen haben
Sendetermine Erste Ausstrahlung: Sonntag, 27. Juli 2014, 21:40 Uhr, SRF 1 zum Beitrag
   
10.07.2014 Verdingkinder verbuchen Etappensieg und adoptierte fordern schnelles Handeln zum Beitrag
   
02.07.2014 Dépose de l'initiative Enfance Volée - Pour les victimes, pour la Suisse - Avec Jean Ziegler. Manifestation Place des Nations du Jeudi 19 Juin 2014 zum Beitrag

Jean-Ziegler : » Comment des crimes aussi horrible peuvent se passer dans ce pays démocratique qu'est la Suisse, qui est un état de droit ? C'est incompréhensible. Tous les enfants victimes, violées, vendus pour du travail, toues les jeunes femmes qui ont mis au monde en enfant sois-disant illégitime. Ce mot est complètement idiot, qui ont été enfermés ; des mères célibataires ont été enfermées jusque dans les années 80 administrativement dans un pénitencier dans le canton de Genève. Comment ces crimes incroyables auxquels nous avons assistés, moi-même j'étais au parlement pendant ce temps, vous comprenez ? Et ça se faisait sous nos yeux. Weiterlesen
   
01.07.2014 Rehabilitierung für Opfer von Zwangsmassnahmen Opfer von Zwangsmassnahmen – also auch Verdingkinder – sollen finanziell rasch entschädigt werden. Dies verlangt der Runde Tisch, der vor einem Jahr eingesetzt wurde, um Gerechtigkeit zu schaffen. Heute hat er in Bern seine Forderungen präsentiert. zum Beitrag
   
01.07.2014 MEDIENMITTEILUNG: "Bericht und Massnahmenvorschläge des Runden Tisches vom 1. Juli 2014" zum Beitrag
   
30.06.2014 Wissen Sie, was man hinter "fürsorgerischen Zwangsmassnahmen" versteckt?
Eine Anerkennung der Schuld tut der Gesellschaft gut, der ganzen Schweiz und auch den Opfern. zum Beitrag
   
25.06.2014 Ein Zeichen für das ergangene Unrecht
Die Skulptur "Weggeschaut" von Stephan Schmidlin erinnert an das Leiden Tausender Kinder im ehemaligen Kinderheim. zum Beitrag
   
24.06.2014 «Ihr freier Lebensstil lastet auf unseren Schultern» Nach dem Marsch für die Wiedergutmachungsinitiative ziehen die Initiaten Guido Fluri und Ursula Biondi Bilanz und sprechen über einzelne Begegnungen. Immer mehr Fragen kommen von Jugendlichen. zum Beitrag
   
23.06.2014 Enthüllung der Skulptur ‚Weggeschaut‘ - Joachim Eder Ständerat FDP Unterägeri zum Beitrag
   
23.06.2014 «Wegschauen» Ein Mahnmal des Unrechts - Symbolhaft stellt die Skulptur administrative Zwangsmassnahmen dar. zum Beitrag
   
19.06.2014 RTS - Le Journal Les anciens enfants placés ont transmis le texte de leur initiative populaire au Conseil des droits de l'homme
C'est la dernière étape d'une marche de solidarité à travers la Suisse romande pour récolter des signatures. zum Beitrag
   
17.06.2014 Canal Alpha Marche de solidarité pour les enfants placés Une initiative sur la « réparation de l’injustice faite aux enfants placés de force et aux victimes de mesures de coercition prises à des fins d’assistance » a été lancée, il y a deux mois. Victimes, bénévoles et politiciens prennent part à la marche de solidarité pour récolter des signatures. A Neuchâtel, la conseillère nationale, Sylvie Perrinjaquet était présente. L’objectif principal de cette initiative est la reconnaissance du peuple suisse, comme l’explique Urslula Biondi, présidente de RAVIA. zum Beitrag
   
16.06.2014 «Statt zu helfen, hat der Staat uns verraten» Noch bis in die 1980er-Jahre brachten die sogenannten fürsorgerischen Zwangsmassnahmen grosses Leid über Eltern und Kinder. Gestern sammelten Betroffene in Freiburg Unterschriften für die Wiedergutmachungsinitiative. zum Beitrag
   
12.06.2014 D'anciens enfants placés en marche jusqu'à l'ONU zum Beitrag
   
12.06.2014 Tele Bärn - News 12. Juni 2014, Wiedergutmachung: Solidaritätsmarsch für Verdingkinder. zum Beitrag
   
12.06.2014 Sommarugas Mann bricht ein Tabu! - Seine Grossmutter war ein Verdingkind. Deshalb setzt sich Lukas Hartmann für die Volksinitiative zur Wiedergutmachung ein. Trotz politischer Zurückhaltung kann er bei diesem Thema nicht schweigen. zum Beitrag
   
11.06.2014 Solidaritätsmarsch für die Wiedergutmachung - Start mit prominenten Teilnehmenden in Bern (12. Juni 2014) zum Beitrag
   
10.06.2014 Vorbilder für Solidaritätsfonds - Mit einem neuen Gutachten, das sich an anderen Ländern orientiert, treibt Justizministerin Simonetta Sommaruga ein Entschädigungsgesetz für die Opfer der früheren Fürsorgepolitik voran. zum Beitrag
   
10.06.2014 Verdingkinder - Kritik am runden Tisch zum Beitrag
   
10.06.2014 Walter Emmisberger, Präsident Verein Fremdplatziert Ostschweizer Verdingkinderverein kritisiert Berner Austritt zum Beitrag
   
10.06.2014 «Niemals den Bettel hinschmeissen» «Wir bleiben am runden Tisch, das ist klar» zum Beitrag
   
05.06.2014 Aides aux victimes - Enfants placés: Genève se dit prêt à les soutenir. zum Beitrag
   
27.05.2014 Grosser Solidaritätsmarsch für Verdingkinder und Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen. zum Beitrag
   
  Grande marche solidaire pour les enfants placés et les victimes de mesures de coercition à des fins d’assistance. zum Beitrag
   
26.05.2014 Schweizer Behörden haben Tausende Kinder und Jugendliche verdingt, ­weggesperrt, sterilisiert, psychiatrisiert und zur Adoption ­freigegeben. Viele Betroffene leiden bis heute. Sie müssen endlich entschädigt werden. zum Beitrag
   
23.05.2014 Administrativ versorgte Menschen werden rehabilitiert - das reicht noch lange nicht! zum Beitrag
   
21.05.2014 Administrativ versorgte Menschen werden rehabilitiert - Der Bundesrat hat am Mittwoch das Bundesgesetz über die Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen auf den 1. August 2014 in Kraft gesetzt. zum Beitrag
   
19.05.2014 KUNDGEBUNG - WIEDERGUTMACHUNG 12. JUNI 2014 - 19. JUNI 2014. Betroffene von "Fürsorgerischen Zwangsmassnahmen" rufen solidarisch zur Kundgebung und Wiedergutmachung auf! zum Beitrag
   
05.05.2014 TVO - Dr. Luzius Mader im Gespräch zum Kinderheim St.Iddazell. zum Beitrag
   
03.05.2014 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Schritte zur Wiedergutmachung
Rückblick auf die Ereignisse in den letzten Monaten, in denen die Geschädigten vieles erreicht haben. zum Beitrag
   
02.05.2014 Medienmitteilung: Rare Bilder einer abgeschotteten Welt - 55 Jahre Bilder und Reportagen aus der Welt der zwangsweisen Fremdplatzierung
Die bildmässige Erforschung dieses grösstenteils äusserst düsteren Kapitels der administrativen Versorgung blieb leider lange Zeit weitgehend unbeachtet. Stigmatisierung, Ausbeutung und Rechtlosigkeit der Betroffenen, sowie die in den Institutionen ausgeübte Gewalt wurden meistens nur in Einzelfällen gestoppt. Verbrechen oder mysteriöse Suizide kaum je untersucht oder geahndet. Im Hinblick auf die Eröffnung der ersten nationalen Gedenkstätte für Heimkinder in Mümliswil haben die Guido-Fluri-Stiftung und Markus Schürpf bereits 2013 zahlreiche Fotos für die dortige Dauerausstellung ausgewählt. Weiterlesen
   
17.04.2014 Zwangsadoption Mütter ohne Rechte Die Behörden verweigern Eltern, denen in den sechziger und siebziger Jahren die Kinder unter Zwang genommen wurden, weiter jegliche Informationen. zum Beitrag
   
16.04.2014 Tribune de Genève «C’est un grand jour pour les brûlés de la vie» zum Beitrag
   
15.04.2014 La convention pour le fonds d'aide immédiate pour les enfants placés a été signée lundi soir zum Beitrag
   
15.04.2014 Soforthilfefonds für Opfer von Zwangsmassnahmen steht
Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen können ab Juni Gesuche für Soforthilfe einreichen. Die Delegierten der Opfer und die Glückskette haben eine Vereinbarung unterzeichnet, welche die Details regelt. Damit ist der Soforthilfefonds offiziell geschaffen worden. zum Beitrag
   
10.04.2014 Administrativ Versorgte werden rehabilitiert
National- und Ständerat haben in der Frühlingssession ein Gesetz zur Rehabilitierung von administrativ versorgten Menschen verabschiedet. Diese sollen einfach und kostenlos Zugang zu ihren Akten erhalten. Zudem wird ein Soforthilfefonds eingerichtet. zum Beitrag
   
08.04.2014 Aussenseiter mit grosser Lobby
Bislang erhielten die Opfer der Fürsorgepolitik bei ihrem Kampf um späte Anerkennung kaum Unterstützung. Mit der Lancierung der Wiedergutmachungsinitiative hat sich das geändert zum Beitrag
   
07.04.2014 Vielen DANK an ALLE, die bereits unterschrieben haben! Weiter so, jede Unterschrift zählt, um diesen z. T. hochbetagten Menschen das Leben zu erleichtern! zum Beitrag
   
03.04.2014 Radio SRF 1 Geraubte Kindheit: Kann Geld wiedergutmachen, was geschehen ist?
In der Sendung «Forum» diskutieren folgende Gäste mit den Hörerinnen und Hörern:
Bernadette Gächter, als junge Frau zwangssterilisiert, Guido Fluri, Unternehmer, Initiant Wiedergutmachungsinitiative Fritz Schober, Schweizerischer Bauernverband, Wolfgang Bürgstein, Schweizer Bischofskonferenz zum Beitrag
   
01.04.2014 24 heures - Une initiative veut que réparation totale soit faite
Le texte vise la création d’un fonds de 500 millions de francs en faveur des victimes, ainsi qu’un travail de mémoire conséquent. zum Beitrag
   
31.03.2014 Die Wiedergutmachungs-Initiative, die am Montag eingereicht wurde, will einen Entschädigungs-Fonds über 500 Millionen Franken für die Opfer administrativer Zwangsmassnahmen einrichten, etwa ehemaliger Verdingkinder. Treibende Kraft hinter der Initiative ist ein schwerreicher Unternehmer, der aufgrund seiner eigenen Geschichte jetzt Druck macht. zum Beitrag
   
31.03.2014 Initiative will Millionen-Fonds für Opfer von Zwangsmassnahmen
Im Gespräch mit Nationalrätin Jacqueline Fehr, Ursula Biondi, Maria Magdalena Ischer und Guido Fluri.

Die Opfer administrativer Zwangsmassnahmen verdienen nicht nur eine Entschuldigung, sondern auch eine Entschädigung. Eine Volksinitiative, die in Bern lanciert worden ist, verlangt einen mit 500 Millionen Franken dotierten Wiedergutmachungs-Fonds. zum Beitrag
   
31.03.2014 Medienkonferenz Reden zur Lancierung der Wiedergutmachungsinitiative:
- Guido Fluri, Unternehmer
- Ueli Mäder, Professor für Soziologie an der Universität Basel
- Jacqueline Fehr, Nationalrätin SP
- Joachim Eder, Ständerat FDP
- Ursula Haller, Nationalrätin BDP
- Luc Recordon, Ständerat Grüne
zum Beitrag
   
31.03.2014 Une initiative réclame un fond de réparation
Les enfants placés de force et les personnes ayant subi un internement abusif méritent une réparation financière du tort subi, demandent les initiants. zum Beitrag
   
31.03.2014 500 millions de réparation pour les enfants placés Près de 20 000 Suisses auraient été placés de forces dans des familles d'accueil ou des orphelinats jusque dans les années 80. Un comité interpartis demande des réparations pour ces victimes abusées et maltraitées, via un fond de 500 millions de francs et une étude scientifique, notamment. zum Beitrag
   
31.03.2014 500 millions de réparation pour les enfants placés de force C'est notamment ce qu'exige une initiative lancée ce lundi en faveur des enfants placés de force dans des familles ou des orphelinats jusque dans les années 80 en Suisse. Manon Germond a recueilli le témoignage de certains d'entre eux. zum Beitrag
   
28.03.2014 Die Schweiz hat jahrzehntelang Personen bevormundet, sterilisiert, weggesperrt und verdingt. Zeit für Wiedergutmachung zum Beitrag
Unterzeichnen auch Sie die Initiative
   
26.03.2014 BERN. Das administrativ versorgten Menschen angetane Unrecht wird per Bundesgesetz anerkannt. «Das Gesetz ist auch eine Warnung für die Zukunft », sagte Rechsteiner, «denn so etwas darf sich nicht wiederholen.» zum Beitrag
   
21.03.2014 Behördenopfer Weggesperrte rehabilitiert
Heute in der Schweiz undenkbar: ohne Gerichtsurteil weggesperrt. zum Beitrag
   
19.03.2014 Soirée spéciale "enfants placés" La Suisse doit-elle payer? zum Beitrag
   
10.03.2014 Das Unrecht, das administrativ versorgten Menschen angetan wurde, soll gesetzlich anerkannt werden. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat ein Gesetz gutgeheissen, das jene rehabilitiert, die ohne Urteil weggesperrt wurden. zum Beitrag
   
10.03.2014 La réhabilitation morale des victimes soutenue zum Beitrag
   
06.03.2014 Die Aussagen seien eine schallende Ohrfeige für die Opfer, sagt Walter Emmisberger, selber Opfer der Versuche in der psychiatrischen Klinik Münsterlingen, gegenüber RADIO TOP zum Beitrag
   
02.03.2014 SRF - Sternstunde Philosophie - Norbert Bischofberger im Gespräch mit der Bundesrätin Sommonetta Sommaruga. Ehemalige Verdingkinder und Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen erhalten demnächst als Wiedergutmachung Geld aus dem Lotteriefonds.

Sehr geehrte Frau Bundesrätin Sommaruga
DANKE für Ihr sehr eindrückliches, aufklärendes und einfühlsames Interview. Mit solch aufklärenden Interviews schaffen Sie u. a. aktive Abhilfe gegen die Stigmatisierung und Re-Stigmatisierung. zum Beitrag
   
14.02.2014 Psychiatrieprofessor Roland Kuhn (1912-2005) - Er benutzte Kinder und Erwachsene für Medikamentenversuche zum Beitrag
   
11.02.2014 Das Unrecht das Opfern fürsorgerischer Massnahmen bis in die 80er-Jahre widerfahren ist soll gesetzlich anerkannt werden. Nach dem Nationalrat stimmte auch die Rechtskommission des Ständerats einem entsprechenden Gesetz zu. zum Beitrag
   
11.02.2014 Les victimes d'incarcérations abusives devraient être réhabilitées zum Beitrag
   
06.02.2014 Psychiatrie - Die Menschenversuche von Münsterlingen
Beobachter sucht Zeitzeugen - Waren Sie Opfer von Medikamentenversuchen in psychiatrischen Einrichtungen der Schweiz, die sich mit Patientendokumentationen und/oder anderen Dokumenten belegen lassen? Melden Sie sich schriftlich beim Beobachter: redaktion@beobachter.ch
zum Beitrag
   
04.02.2014 Dass Medikamentenversuche noch bis in die 70er Jahre durchgeführt wurden, ist unbestritten. Wenig bekannt ist aber über die Betroffenen und über die Häufigkeit solcher Versuche. Auch stellt sich die Frage, wer sie angeordnet hat. zum Beitrag
   
04.02.2014 Was ist uns Schuld wert? - Heute leben noch mehrere Zehntausend Opfer staatlicher Maßnahmen in der Schweiz. Diese Menschen drängen zu Recht auf eine Aufarbeitung dieses dunkelsten Kapitels der jüngeren Schweizer Geschichte. zum Beitrag
   
02.02.2014 Enfance volée - Parce que leurs parents étaient absents ou jugés inaptes, ils ont été placés en foyer ou chez des paysans où ils ont eu la vie très dure. zum Film
   
02.02.2014 Ancien enfant placé, Clément Wieilly veut créer l’association qui viendra en aide aux victimes romandes des placements administratifs. zum Film
   
02.02.2014 Die Guido-Fluri-Stiftung plant eine Volksinitiative für eine umfassende Wiedergutmachung für die Opfer von Zwangsmassnahmen. Die Mittel im Soforthilfefonds reichen nicht, sagt Guido Fluri, Präsident des Stiftungsrats. zum Beitrag
   
30.01.2014 TVO - Das Ostschweizer Fernsehen - Ergebnisse vom Runden Tisch 29.01.2014. Interview mit Dr. h. c. Ursula Biondi und Walter Emmisberger zum Film
   
29.01.2014 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen: Runder Tisch legt Kriterien der Soforthilfe fest. zum Beitrag
   
28.01.2014 Tele Top - News Kritik an Übergangsfonds für Verdingkinder und administrativ Verwahrte mit Dr. h. c. Ursula Biondi zum Film
   
27.01.2014 Dr. h. c. Ursula Biondi vom Verein «Rehabilitierung Adminstrativ Versorgter» war damals selbst ein Opfer dieser Behörden-Willkür. Die Buchautorin und Trägerin eines Ehrendoktortitels sagte zu SRF «Heute um vier», diese Überbrückungsmassnahmen seien ein erfreuliches Zeichen, reichten aber bei weitem nicht aus. zum Beitrag
   
27.01.2014 NZZ - Entschädigung für Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen zum Beitrag
   
27.01.2014 Tages Anzeiger zum Beitrag
   
24.01.2014 Im Stadtarchiv Bern liegen gegen 30'000 Falldossiers der Fürsorgedirektion Bern aus den Jahren 1920 bis 1960:
Ein ungehobener sozialgeschichtlicher Schatz, sagt Stadtarchivar Roland Gerber im Gespräch.
zum Beitrag
   
23.01.2014 Medienmitteilung von Netzwerk Verdingt: Entschädigung / finanzielle Wiedergutmachung für die Opfer der zwangsweisen Fremdplatzierung weltweit – aber immer noch keine Soforthilfe der Schweiz zum Beitrag
   
20.01.2014 «Das ist für die Opfer verletzend» zum Beitrag
   
09.01.2014 Verlorene Jugend mit Walter Emmisberger Medikament-Tests Der TG untersucht Ereignisse in der Psychiatrie Münsterlingen zum Beitrag
   

2013

04.12.2013 Nationalrat für Rehabilitierung von Verdingkinder und andere Opfer administrativer Zwangsmassnahmen sollen gesetzlich rehabilitiert werden zum Beitrag
   
28.11.2013 «Damit so etwas nie mehr passieren kann» «Eine Entschuldigung allein reicht nicht» zum Artikel
   
15.11.2013 Université de Fribourg - Dies Academicus 2013
Auf Vorschlag des Dekanatsrats hat die Fakultät den Ehrendoktortitel an Dr. h. c. Ursula Biondi verliehen.
Seit 2002 zieht sie die öffentliche Aufmerksamkeit auf ähnliche Schicksale von Tausenden von Menschen in der Schweiz, auf der Grundlage der Rechtsvorschriften und –verfahren, die heute unvereinbar mit der Garantie der Grundrechte erscheinen. zum Artikel
Album photo de l'Université de Fribourg zur Bildergalerie
   
13.11.2013 Ja zur Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen
Bern, 13.11.2013 - Administrativ versorgte Menschen sollen rehabilitiert werden. Der Bundesrat unterstützt den entsprechenden Gesetzesentwurf der Rechtskommission des Nationalrates.
zum Artikel
   
27.10.2013 Staatsopfer: Nach den Worten müssen nun rasch Taten folgen! zum Artikel
   
27.10.2013 Verdingkinder – Auf gute Worte brauchts jetzt Taten zum Artikel
   
25.10.2013 Le sort des enfants placés de force en Suisse a été examiné dans le cadre une table ronde nationale zum Beitrag
   
25.10.2013 Die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen in der Schweiz sollen nun doch für ihr Leid entschädigt werden. Das hat der zweite Runde Tisch beschlossen, wie das Bundesamt für Justiz mitteilt. zum Beitrag
   
25.10.2013 Beim zweiten Runden Tisch für die Opfer fürsorgerischer Zwangsmassnahmen stand die Entschädigung der Betroffenen im Zentrum. zum Beitrag
   
21.10.2013 Guido Fluri kündigt Volksinitiative "Gerechtigkeit für Staatsopfer" an zum Beitrag
   
07.10.2013 «L’État nous a trahi. Si nous ne sommes pas vigilants tout est possible» zum Beitrag
   
12.09.2013 Prix Courage 2013 - Preisverleihung Prix Courage für Opfer behördlicher Willkür zum Beitrag
  Laudatio von Jurypräsidentin Pascale Bruderer zum Prix Courage 2013
«Der Preis ist Ausdruck unseres Respekts» zum Beitrag
   
08.09.2013 SRF Glanz & Gloria - Der Prix Courage 2013 wird an Menschen verliehen, die abseits der Glamourwelt Grosses leisten.
Dieses Jahr geht er an vier Personen, die in ihrer Jugend behördlicher Willkür ausgesetzt waren und später offen darüber berichtet haben, damit anderen dieses Schicksal erspart bleibt. zum Beitrag
   
07.09.2013 Tele Top zum Beitrag
   
07.09.2013 Tele Züri - Züri News 07.09.2013 Prix Courage 2013 zum Beitrag
   
06.09.2013 Prix Courage a vittime di coercizione zum Beitrag
   
06.09.2013 Le Prix Courage récompense deux femmes et deux hommes zum Beitrag
   
01.09.2013 Svizzera, una storia di abusi zum Beitrag
   
27.08.2013 Ausserordentlich mutige Zürcher für Prix Courage nominiert (Beobachter) zum Beitrag
   
16.08.2013 Rehabilitation - Administrativ Verwahrte pochen auf Schadenersatz zum Beitrag
   
16.08.2013 Personen, die ohne Gerichtsurteil weggesperrt wurden, sollen gesetzlich rehabilitiert werden. Vom Bund erhalten sie jedoch keine Wiedergutmachung. Den Verdingkindern könnte es gleich gehen. zum Beitrag
   
13.08.2013 france inter - Suisse: l’histoire des enfants placés ressurgit du passé zum Beitrag
   
08.08.2013 Prix Courage - Die Schweiz braucht mutige Menschen zum Beitrag
   
05.08.2013 Angebote für Opfer von Zwangsmassnahmen unterscheiden sich stark zum Beitrag
   
18.07.2013 «Gutschweizerisch denen helfen, die es brauchen» zum Beitrag
   
14.07.2013 Der Willkür des Staates ausgeliefert zum Beitrag
   
12.07.2013 Aufarbeitung soll nicht versanden - Unternehmer Guido Fluri will notfalls eine Volksinitiative lancieren zum Beitrag
   
10.07.2013 Le scandale des enfants parias zum Beitrag
   
09.07.2013 Mensch, Theile! Zu Gast: Ursula Müller-Biondi, Justizopfer zum Beitrag
   
21.06.2013 1956 Geboren in einem Gefängnis zum Film
   
20.06.2013 SWR1 Leute (Deutschland), Schweizer Behördenopfer zum Film
   
13.06.2013 Runder Tisch hat seine Arbeit aufgenommen zum Beitrag
   
12.06.2013 St. Galler Tagblatt: Ergebnis darf nicht schäbig sein zum Beitrag
   
12.06.2013 NZZ: Entschädigung für Opfer gefordert zum Beitrag
   
08.06.2013 Zeitzeugen im «Fall Fischingen» gesucht Das Kloster Fischingen lässt Missbrauchsvorwürfe durch die Beratungsstelle für Landesgeschichte überprüfen. zum Beitrag
   
12.05.2013 «Runden Tisch» - Betroffene, Behörden, Kirchen und Verbände zum Beitrag
   
12.05.2013 SRF Tagesschau: Fnanzielle Wiedergutmachung für Verdingkinder zum Beitrag
   
07.05.2013 «Irland hatte 1,28 Milliarden Euro gesprochen» zum Beitrag
   
05.05.2013 «Entschuldigung reicht uns nicht» zum Beitrag
   
13.04.2013 «Ein Fonds für Härtefälle» «Viele am Existenzminimum» zum Beitrag
   
13.04.2013 «Kapitel für die Schulbücher» zum Beitrag
   
11.04.2013 «Die Behörden legen mir bis heute Steine in den Weg» zum Beitrag
   
11.04.2013 Gedenkanlass Vortrag zum Beitrag
Discours Cérémonie de Comméromation zum Beitrag
Remembrance Event zum Beitrag
   
10.04.2013 Bis in die 80er Jahre hat in der Schweiz die Praxis von so genannten «fürsorglichen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen» existiert zum Beitrag
   
10.04.2013 Fürsorgerische Zwangsmassnahmen - Licht in eine düstere Sozialpolitik zum Beitrag
   
08.04.2013 «Von Resignation bis hin zur Wut» - Bis in die 1980er Jahre wurden Menschen in der Schweiz Opfer von fürsorgerischen Zwagnsmassnahmen. zum Beitrag
   
04.04.2013 «War eine alleinstehende Frau sexuell aktiv, galt sie als verdächtig» zum Beitrag
   
03.04.2013 Thomas Huonker (Historiker) zu den Anlaufstellen für «administrativ Versorgte» zur Radiosendung
   
02.04.2013 «Sie wollten uns kaputtmachen» zum Beitrag
   
30.03.2013 Versorgung - Ursula wurde für ihre erste Liebe hart bestraft. zum Beitrag
   
20.03.2013 Internements abusifs - Le calvaire des enfants sacrifiés zum Beitrag
   
18.03.2013 Opferberatung Zürich als Partner
Kanton unterstützt Betroffene von Zwangsmassnahmen - Neben dem Staatsarchiv steht die Opferberatung Zürich als Anlaufstelle zur Verfügung. Sie hilft bei der Beurteilung der individuellen Situation von Betroffenen und vermittelt bei Bedarf Adressen von zusätzlichen Fachleuten, die beim weiteren Vorgehen oder auch bei der Bewältigung der Geschehenen Unterstützung bieten können. zum Beitrag
   
16.03.2013 Kanton Zürich: Staatsarchiv unterstützt "administrativ Versorgte" zum Beitrag
   
15.03.2013 Ein Kapitel der Unmenschlichkeit
Der Kanton Zürich will den Betroffenen von Zwangsmassnahmen eine Anlaufstelle bieten und bei der Aktensuche weiterhelfen. Der Verein Rehabilitierung der administrativ Versorgten (Ravia) begrüsst das Vorgehen zum Beitrag
   
15.03.2013 Anlaufstellen für Opfer öffnen im April zum Beitrag
   
28.02.2013 Tele Züri-Züri - News Zürcher Regierungsrat entschuldigt sich bei den Administrativ Versorgten zum Beitrag
   
22.02.2013 World Radio Switzerland:Teen mom 'marked for life' tells story
From 1930 till as recently as 1981, thousands of people were detained in Switzerland without a trial. zur Radiosendung
   
22.02.2013 Zürcher Regierung entschuldigt sich bei «administrativ Versorgten»
Der Regierungsrat spricht von einem dunklen Kapitel der Sozialgeschichte. zum Artikel
   
22.02.2013 Ein düsterer Teil Schweizer Geschichte soll aufgearbeitet werden zum Artikel
   
21.02.2013 «Unser Leid müssen wir mit ins Grab nehmen» zum Artikel
   
Februar 2013 Der Verein RAVIA - "Rehabilitierung der Administrativ Versorgten" "Rehabilitation des Internés Administratifs" begrüsst den Vorschlag der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats, das Unrecht in einem Bundesgesetz anzuerkennen, das den administrativ versorgten Menschen bis 1981 zugefügt wurde. zum Artikel
   
Februar 2013 Irlands Premier entschuldigt sich bei den «Magdalenerinnen»
Ein hoher Richter wird spätestens in drei Monaten Empfehlungen für die finanzielle Entschädigung der überlebenden Frauen vorlegen. Diese zeigten sich zufrieden, wie ihre Sprecherinnen erklärten. Sie hatten schon lange eine Entschuldigung gefordert. zum Artikel und Radiosendung
   
Februar 2013 Solothurner Regieurungsrat begrüsst den Vorentwurf der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrates zu einem Bundesgesetz über die Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen. zum Artikel
   
Februar 2013 Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP) zum Artikel
   
Februar 2013 Schweizerischer Gewerkschaftsbund zum Artikel
   
Februar 2013 Schweizerischer Städteverband
Der Gemeinderat unterstützt die im Entwurf zum Bundesgesetz über die Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen vorgesehene Anerkennung des Unrechts, welches administrativ versorgten Menschen widerfahren ist. zum Artikel
   
Februar 2013 Der Regierungsrat des Kantons Bern spricht sich - mit einigen Erweiterungen - für den Entwurf des Bundesgesetzes zur Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen aus. zum Artikel
   
Februar 2013 Integras: Wir begrüssen es sehr, dass mit diesem Gesetz das geschehene Unrecht für Menschen anerkannt wird, die vor 1981 einer administrativen Versorgung ausgesetzt waren. zum Artikel
   
Februar 2013 Dominique Strebel: Der Entwurf für ein Gesetz zur Rehabilitierung administrativ Versorgter sieht eine Art Bergier-Kommission zur Sozialhilfepolitik der Schweiz von 1940 bis 1981 vor. zum Artikel
   
Februar 2013 Der Zuger Regierungsrat begrüsst im Grundsatz den vorliegenden Gesetzesentwurf. zum Artikel
   
Februar 2013 Der Urner Regierungsrat begrüsst die Absicht der Kommission für Rechtsfragen die Anerkennung des Unrechts, das den administrativ versorgten Personen zugefügt wurde, in einem Bundesgesetz festzuhalten. zum Artikel
   
07.02.2013 Regierung will auch Zwangssterilisierte rehabilitieren zum Artikel
   
24.01.2013 Kloster Ingenbohl bittet demütig um Entschuldigung zum Artikel
   
23.01.2013 «Es gab niemanden mehr, der nach mir fragte» zum Artikel
   
22.01.2013 Medienmitteilung – Rehabilitierung administrativ versorgter Menschen: Die EKF unterstützt das geplante Bundesgesetz zum Artikel
   
22.01.2013 Communiqué de presse – Réhabilitation des personnes placées par décision administrative : la CFQF favorable à la loi fédérale proposée zum Artikel

2012

   
19.12.2012 Alt Ständerat Hansruedi Stadler wird Delegierter für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen zum Artikel
   
06.12.2012 Beobachter
“Gebt mir mein Kind zurück!”
zum Artikel
   
14.11.2012 “Bergier-Kommission” zu fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. zum Artikel
   
05.11.2012 Was den jungen Frauen und Männern, welche zwangssterilisiert und kastriert wurden angetan wurde, ist ungeheuerlich. zum Artikel
   
12.10.2012 Ein dunkles Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte soll per Gesetz aufgearbeitet werden. Administrativ versorgte Menschen sollen rehabilitiert werden. zum Artikel
   
Sept. 2012 Verdingt, versorgt, vergessen - Lange genug gewartet zum Artikel
   
12.08.2012 Darf nicht verjähren! Behördenwillkür durch Missachtung der Massnahmen gegenüber gefährdeten und verwahrlosten Kindern. zum Artikel
   
11.08.2012 «Verdingt, versorgt, vergessen» Tages-Anzeiger zum Artikel
   
07.06.2012 I figli difficili di Zurigo zum Artikel
   
29.05.2012 L'Express, L'Impartial Une souffrance trop longtemps tue zum Artikel
   
24.05.2012 Verdingt, Versorgt, Verwahrt zum Film
   
15.05.2012 Switzerland's stolen Generation zum Film
   
13.05.2012 Les victimes d'internement administratifs réclament justice. Ils veulent une réparation complète, y compris financière. zum Film
   
2012 «Eingewiesen, verdingt, versorgt!» Gespräch mit Historiker Thomas Huonker. zum Film
   
2012 «Verdingt und Versorgt» im Gespräch mit Ursula Biondi und Walter Emmisberger. zum Film
   
02.05.2012 Zwangsarbeit muss entschädigt werden zum Artikel
Es darf dabei nicht in Vergessenheit geraten, dass quasi alle Opfer unentgeltliche Zwangsarbeit leisten mussten, ohne je dafür entschädigt zu werden. Dies widersprach schon damals dem internationalen Über­einkommen über Zwangs- und Pflichtarbeit, das die Schweiz 1941 ­unterzeichnet hatte. 1970 intervenierte eine Uno-Organisation beim Bund, ohne Folgen. Diese Zwangsarbeit muss nachträglich angemessen entschädigt werden. Diese Zwangsarbeit der Betroffenen war auch eine wirtschaftliche Leistung. Damit sind viele Lücken bei der AHV- oder IV-Berechtigung entstanden, für die sie nicht schon wieder benachteiligt werden dürfen.
   
2012 Was meinte die damalige Amtsvormundschaft mit "Nacherziehung"? zum Artikel
   
23.04.2012 «Les excuses ne suffisent pas» zum Artikel
   
2012 Stopp der Gewalt gegen Kinder! - Kindesmisshandlung ist auch in der Schweiz traurige Realität. zum Artikel
   
März 2012 Das Interview von Walter Zwahlen "netzwerk-verdingt" mit Ursula Müller-Biondi zum Artikel
Frauengefängnis Hindelbank/BE
   
10.01.2012 Das Vergeben war ein Kampf «Verdingbuäb und administrativ Versorgter» zum Artikel
   

2011

   
09.12.2011 Kindesmisshandlung hinterlässt laut Studie "Narben" im Hirn - Swisscom zum Artikel
   
21.10.2011 "Administrativ Versorgte sollen rehabilitiert werden!" zum Artikel
   
03.11.2011 Der Verdingbub – Basierend auf über hunderttausend wahren Geschichten! zur Webseite
   
01.09.2011 Aufarbeitung unrühmlicher Kapitel der Schweizer Sozialgeschichte :«Ihnen wurde körperliches und seelisches Leid angetan» zum Artikel
   
23.08.2011 Umsetzung der Menschenrechte in der Schweiz:
Es ist höchste Zeit, dass Bund und Kantone die Rehabilitierung der verschiedenen Opfergruppen von Behördenwillkür im 20. Jh. aktiv angehen. zum Artikel
   
11.08.2011 Versorgung – ein düsteres Kapitel zum Artikel
   
27.04.2011 "Es geht voran mit der Rehabilitierung" zum Artikel
   
14.04.2011 "Gesetz zur Rehabilitierung" zum Artikel
   
21.03.2011 Wer nicht den Normen entsprach, wurde «versorgt» zum Artikel
   
14.03.2011 "Les barreaux de la honte" de Temps Présent zum Film, zum Forum
   
27.01.2011 DRS1 «Doppelpunkt» vom Donnerstag
Im Gefängnis ohne Vergehen
zum Radiobeitrag
   

2010

   
2010 Die alte Zeit war nicht gut zum Artikel
   
10.11.2010 Global Post
Switzerland: Imprisoned for «loose morals»
zum Artikel
   
08.10.2010 Jugendliche hinter Gittern
Wie die Schweiz tausende Jugendliche ohne Gerichtsurteil in Gefängnissen wegsperrte
zum Artikel
   
20.09.2010 Eurasia Review
Switzerland And The Criminal Mind
zum Artikel
   
14.09.2010 BBC News Europe
The trauma of Switzerland's morality detentions
zum Film
   
13.09.2010 Tele Züri «TalkTäglich»
Talksendung zum Thema: «weggesperrt»
zum Film
   
13.09.2010 SUISSE-DROIT DE L'HOMME
Le gouvernement suisse présente ses excuses aux internés administratifs zum Artikel
   
11.09.2010 NZZ «Wir bedauern es zutiefst»
Gedenkanlass für Opfer von administrativer Versorgung Ursula Müller-Biondi die Vorkämpferin für eine Rehabilitation. Sie war massgeblich an der Entstehung des Buches «Weggesperrt» beteiligt das am Mittwoch vorgestellt worden ist. zum Artikel
   
11.09.2010 swissinfo.ch
Einst «Weggesperrte» sind moralisch rehabilitiert
zum Artikel
Emprisonnées sans procès ni recours: plus jamais! zum Artikel
   
10.09.2010 Strafanstalt Hindelbank
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf entschuldigte sich am 10. September 2010 anlässlich eines Gedenkanlasses in Hindelbank im Namen des Bundes bei allen, die bis 1981 unschuldig und ohne Gerichtsverfahren
ins Gefängnis gesperrt wurden.
Medienmitteilunge EJPD zum Artikel
Rede von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf zur Rede
   
10.09.2010 TopTele
Bund entschuldigt sich
zum Film
   
10.09.2010 SF1 «10 vor 10»
«Entschuldigung für «Versorgte»
zum Film
   
10.09.2010 swissinfo.ch
Teenage prisoners receive government apology
zum Film
   
09.09.2010 Zeit Online
Die Kinderfänger vom Amt
zum Artikel
   
08.09.2010 Landesmuseum Zürich
«Ein ganzes Leben vor dem Trauma geflohen» Buchvernissage von «Weggesperrt» im Landesmuseum in Zürich mit Regierungsrat Notter
zum Artikel
   
08.09.2010 Landesmuseum Zürich
Buchvernissage «Weggesperrt, warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen» von Dominique Strebel, Beobachter-Buchverlag
zum Artikel
   
Buch Von Dominique Strebel
Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen
Beobachter-Buchverlag, ISBN: 978-3-85569-439-6
Details zum Buch und Bestelltalon
zur Bestellung
   
07.09.2010 SF1 «Club»
«Unschuldig weggesperrt, zwangssterilisiert, verdingt –
kommt jetzt die Wiedergutmachung?»
zum Film
   
07.09.2010 Zürcher Landzeitung vom 7. September 2010
«Nicht entschuldbare Willkür»
zum Artikel
   
05.09.2010 blick.ch
«Ich war 17 Jahre im Guantánamo der Schweiz»
zum Artikel
   
31.08.2010 Sendung «TopTalk» auf TopTele
mit Stefan Nägeli und Gästen Ursula Biondi und
Dominique Strebel (Redaktor Beobachter)
zum Film
   
30.08.2010 Migros-Magazin
Das Mädchen, das wie ein Ding weggesperrt wurde
zum Artikel
   
23.07.2010 L'Express
«Détention administrative: Injustement incarcérée à Hindelbank, une Neuchâteloise témoigne
zum Artikel
   
08.06.2010 Corriere del Ticino
«E una mattina mi svegliai in cella» – 1942-1981: migliaia di minori svizzeri incarcerati senza colpe né processi
zum Artikel
   
19.05.2010 La Regione Ticino
Per il tuo ‘bene’ – Le vittime di internamenti amministrativi, una prassi applicata in Svizzera fino al 1981, presto otterranno una riparazione morale da parte di Cantoni e Confederazione
zum Artikel
   
28.04.2010 Beobachter
Moralische Wiedergutmachung für administrativ Versorgte – Im Spätsommer dieses Jahres ist es so weit: Justizministerin Widmer-Schlumpf, der Zürcher Sozialdirektor Hans Hollenstein und der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser empfangen administrativ Versorgte in der Strafanstalt Hindelbank.
zum Artikel
   
28.02.2010 RSI
«Vivere senza mio figlio – Madri derubate» di Maria Pia Mascaro
Ragazze madri private dei loro figli e messe in prigione senza motivo.
Uno scandalo svizzero rimasto nascosto per 40 anni che sta
scuotendo la Berna federale.
zum Film
   
26.02.2010 Tages-Anzeiger
«Leibliche Mütter sollen adoptierte Kinder suchen dürfen» oku/sda
zum Artikel
   
25.01.2010 humanrights
Vormundschaftsbehörden haben früher ohne legale Basis massiv in das Leben von Einzelpersonen eingegriffen. Was geschieht mit den Dossiers, wenn nun die Ämter zentralisiert werden? Bis heute hoffen die Betroffenen auf eine Entschuldigung der Behörden. Eine Erwartung, welche auch die UNO stützt.
zum Artikel
   
17.01.2010 Femina
«Bébés volés : recherche de témoins romandes» par Loyse Pahud
zum Artikel
   
10.01.2010 TSR1 Mise au Point
«Le scandale des enfants volés en Suisse» de Maria Pia Mascaro
zum Film
   
05.01.2010 Dominique Strebel's Blog
Administrativ Versorgte: Bern will sich entschuldigen
zum Artikel
   




Medienmitteilung 10.09.2010

 

Ursula Müller-Biondi, Betroffene
englisch französisch italienisch

Rita Werder-Schreier, Betroffene

Gina Rubeli-Eigenmann, Betroffene

Guido Marbet, Oberrichter, Präsident der Konferenz der Kantone für Kindes- und Erwachsenenschutz (KOKES)

Hans-Jürg Käser, Regierungsrat BE, Konferenz der Kantonalen Justiz- und Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD)

Dr. Hans Hollenstein, Vizepräsident der SODK Polizeidirektorinnen und -direktoren (KKJPD)

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, Vorsteherin des Eidg. Justiz- und Polizeidepartements




 


 

Beobachter

«Dossiers – Administrativ-Versorgte»
Zwangsmassnahmen: Jugendliche wurden zwangssterilisiert, als Verding- oder Heimkinder ausgenutzt und misshandelt. Zeit für Wiedergutmachung. [weiter]




 


 

Global Post of 10 November 2010

Switzerland: Imprisoned for «loose morals»
The Swiss are aghast at their history of morality incarcerations. [more]





 

El Muno de 24 octubre 2010

Presos de la vergüenza en la suiza «modélica»
Llevarsemal con los padres, quedar embarazada o elegir una profesión equivocada supuso la cárcel para miles de adolescentes suizos hasta 1981. Sin juicio. Ahora se desvela el secreto y hablan las víctimas. [mas]





 

l'Alsace vom 17 Oktober 2010

Erziehung im Gefängnis
Bis 1981 wurden tausende Jugendliche ohne Prozess interniert. [weiter]





 

NTNN di 14 settembre 2010

La Svizzera fa i conti con il passato
Tra il 1942 e il 1981 decine di migliaia di ragazzi che infrangevano le regole morali e sociali erano rinchiusi in carcere per essere rieducati. [piu]

Texto: F.G.





 

The Straits Times of 8 October 2010

Swiss seek redress for plight
Hundreds of Swiss citizens locked away in their teens even though they never committed a crime are demanding compensation for the internment they endured for adolescent misbehaviour. [more]

Text: AFP





 

El Pais de 4 octubre 2010

La cárcel de los jóvenes díscolos
Suiza pide perdón por internar sin juicio a miles de muchachos hasta 1981 - Aquellos alumnos conflictivos y chicas embarazadas rememoran hoy el horror. [más]

texto: Rodrigo Carrizo Couto





 

France Handicap Info du 13. sept. 2010

Suisse - droit de l'homme
Le gouvernement suisse présente ses excuses aux internés administratifs. [plus]

Texte: Mathilde Rouget





 

12. septembre 2010

Incroyable pourtant c'est vrai ca c'est passé de 1942 à 1981
40 ans d'attente pour des excuses de la Suisse on a frolé le nazisme. [plus]

Texte: Philippe Frioud





 

3sat «schweizweit» vom 25. September 2010

liederlich & arbeitsscheu gehört ins Gefängnis
1970 sitzt eine 18-jährige Frau im Gefängnis – ein ganzes Jahr lang unter Mörderinnen, Totschlägerinnen und Räuberinnen – ohne Vergehen und ohne Urteil. [Videostream]

Bericht: Christian Rentsch





 

BBC News Europe of 14 September 2010

The trauma of Switzerland's morality detentions
Swiss victims of a practice know as "administrative detention" are calling for an official investigation, and possible compensation for those who suffered it. [more]

Text: Imogen Foulkes





 

Eurasia Review of 20 September 2010

Switzerland And The Criminal Mind
Some news outlets found it surprising and out of character. But the Swiss government has gone so far as to apologise to thousands of innocent men and women locked up in Switzerland between 1942 and 1981. [more]

Text: Binoy Kampmark





 

Femina du 14 septembre 2010

Reconnaissance libératrice
Placée administrativement en prisonsans jugement en1969, Marianne Steiner a été réhabilitée. [plus]

Texte: Fabienne Rosset




 

TeleZüri «TalkTäglich» vom 13. September 2010

Talksendung zum Thema «weggesperrt»

Ursula Biondi wurde als 17-jährige unschuldig weggesperrt. Christoph Pöschmann wurde als 16-jähriger unschuldig weggesperrt. Dominique Strebel, Journalist und Buchautor. Mit seinem Bericht im Beobachter deckte der Journalist Dominique Strebel tragische Schicksale auf, welche Tausende von Schweizern betreffen. [Videostream]

Moderation: Markus Gilli





 

Agoravox du 13 septembre 2010

Après 40 ans de silence le gouvernement suisse présente ses excuses : un moment historique. [plus]

Texte: Philippe Frioud





 

TSR1 «Mise au Point» du 12 septembre 2010

Vous prendrez bien la suite
[Video]





 

NZZ vom 11. September 2010

«Wir bedauern es zutiefst»
Gedenkanlass für Opfer von administrativer Versorgung. [weiter]

Text: egb


  TopTele vom 10. September 2010

Bund entschuldigt sich
Anlässlich einer Gedenkveranstaltung in Schloss Hindelbank entschuldigt sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf im Namen des Bundes.[Videostream]





  polithink.ch vom 10. September 2010

Eveline Widmer-Schlumpf in Hindelbank: Moralische Wiedergutmachung für die unschuldig Weggesperrten? [weiter]

Text: Deana Gariup





  SF DRS, «10 vor 10» vom 10. September 2010

«Entschuldigung für «Versorgte»
Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf entschuldigte sich im Namen des Bundes bei Jugendlichen, die bis 1981 ohne Prozess weggesperrt wurden.[Videostream]





 

swissinfo.ch vom 10./11. September 2010

Einst «Weggesperrte» sind moralisch rehabilitiert

Emprisonnées sans procès ni recours: plus jamais!

Teenage prisoners receive government apology





 

Zeit Online vom 9. September 2010

Die Kinderfänger vom Amt
Bis 1981 steckten Schweizer Behörden Jugendliche ins Gefängnis – ohne dass eine Straftat vorlag. Erst jetzt beginnt die Wiedergutmachung. [weiter]

Text: Claudia Langenegger





 

Dominique Strebel

«Weggesperrt» – Warum Tausende in der Schweiz unschuldig hinter Gittern sassen
Wer nicht «recht tat», wurde eingesperrt – ohne Gerichtsurteil. Die Beobachter-Spurensuche zu den administrativ Versorgten – einem dunklen Kapitel Schweizer Geschichte.
September 2010, Beobachter-Buchverlag,
CHF 29.00, ISBN: 978-3-85569-439-6
[weitere Informationen und Bestell-Talon]





  SF DRS, Club vom 7. September 2010

Unschuldig weggesperrt, zwangssterilisiert, verdingt – kommt jetzt die Wiedergutmachung?
Es ist ein dunkles Kapitel Schweizergeschichte: Mehrere 10000 Kinder und junge Menschen wurden bis in die 80er-Jahre unschuldig in Gefängnissen und Anstalten „versorgt“. TeilnehmerInnen: Dominique Strebel, Journalist und Jurist, Ursula Biondi, als Jugendliche unschuldig weggesperrt, Sergio Devecchi, ehem. Heimkind, Bernadette Gächter, unter Zwang sterilisiert und Roland Begert, ehem. Heim- und Verdingkind. [Videostream]
Moderation: Christine Maier





 

Zürcher Landzeitung vom 7. September 2010

«Nicht entschuldbare Willkür»
«Administrativ versorgt»: Politik sucht passende Worte für dunkles Kapitel der Sozialgeschichte. [weiter]

Text: Marcello Odermatt





 

blick.ch vom 5. September 2010

«Ich war 17 Jahre im Guantánamo der Schweiz»
Madeleine Ischer verbrachte ihre Jugend in 16 Heimen. Weil sie sich dagegen wehrte, ­sperrte man sie ins Gefängnis. [weiter]

Text: Walter Hauser





 

Tages-Anzeiger vom 1. September 2010

Die alte Zeit war nicht gut
Jahrelang haben die Behörden Jugendliche eingesperrt, nur weil sie «nicht recht taten». Jetzt trifft sich Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf mit den Opfern. [weiter]

Text: Matthias Ninck





 

Migros-Magazin vom 30. August 2010

Das Mädchen, das wie ein Ding weggesperrt wurde
Gina Rubeli möchte Buchhändlerin werden. Doch die Eltern sehen sie als Coiffeuse. Das Mädchen rebelliert und wird ins Gefängnis geworfen. Klingt wie in einer Diktatur, ist aber 1970 in der Schweiz passiert. Und wie Gina Rubeli wurden damals Hunderte administrativ versorgt. [weiter]

Text: Ruth Brüderlin





 

L'Express – L'Impartial du 23 juillet 2010

Détention administrative: Injustement incarcérée à Hindelbank, une Neuchâteloise témoigne
Entre 1942 et 1981, des milliers d’adolescents, qui n’avaient commis d’autre crime que celui d’exprimer leur mal-être, ont été incarcérés sous le vocable pudique de «placement administratif». Alors que prochainement les autorités fédérales vont enfin consentir à des excuses publiques, une victime neuchâteloise raconte. [plus]
Texte: Catherine Favre





 

Corriere del Ticino vom 8. Juni 2010

E una mattina mi svegliai in cella
1942–1981: migliaia di minori svizzeri incarcerati senza colpe né processi [weiter]
Text: Carlo Silini





 

La Regione Ticino vom 19. Mai 2010

Per il tuo ‘bene’
Le vittime di internamenti amministrativi, una prassi applicata in Svizzera fino al 1981, presto otterranno una riparazione morale da parte di Cantoni e Confederazione [weiter]
Text: Camilla Jolli





 

Beobachter vom 28. April 2010

ADMINISTRATIV VERSORGTE:
«Widmer-Schlumpf nimmt sich Zeit»

Moralische Wiedergutmachung für administrativ Versorgte – Im Spätsommer dieses Jahres ist es so weit: Justizministerin Widmer-Schlumpf, der Zürcher Sozialdirektor Hans Hollenstein und der Berner Polizeidirektor Hans-Jürg Käser empfangen administrativ Versorgte in der Strafanstalt Hindelbank. [weiter]
Text: Dominique Strebel





 

Tages-Anzeiger vom 26. Februar 2010

Leibliche Mütter sollen adoptierte Kinder suchen dürfen
Wer ein Kind zur Adoption frei gegeben hat, soll es kontaktieren können, wenn es damit einverstanden und volljährig ist. Der Bundesrat will das Gesetz entsprechend anpassen. [weiter]

Text: oku/sda





 

Fondation Sarah Oberson, 8.2.10

«Zwischen Hoffnung und Trauer»

«Entre espoir et deuil»

Text: Patricia Roduit





 

RSI – Falò, 28.1.10

«Vivere senza mio figlio – Madri derubate»
Per essere rimaste incinta quando erano minorenni, per aver vissuto una vita giudicata «diversa», moltissime adolescenti sono state rinchiuse in prigione senza processo, e senza aver commesso alcun reato. Succedeva in Svizzera fino al 1980. Molto spesso i bimbi di queste ragazze madri, prelevati di forza, sono stati destinati all’adozione. Quaranta anni dopo alcune di queste «madri derubate» cercano disperatamente il loro bambino, altre sono riuscite a riallacciare i contatti con i figli ormai grandi. Uno scandalo svizzero, rimasto nascosto fino ad oggi, di cui si sta occupando anche la Berna federale e che dovrebbe portare, nel 2010, a delle scuse ufficiali nei confronti di queste donne. Ospite in studio la consigliera nazionale Marina Carobbio.
[Video]

Interview: Maria Pia Mascaro





 

Victime des orphelinats des années 1940

En attendant ma bonne étoile
Marie-Thérèse Burrin-Tercier : un parcours qui laisse sans voix. Des débuts difficiles dans l’existence. Placée à l’âge de trois ans, en 1943, dans un orphelinat fribourgeois tenu par des religieuses, elle y vivra un calvaire. [plus]

Biographie: Dr. Jocelyne Melchior





 

Femina du 17 Janvier 2010

Bébés volés : recherche de témoins romandes
Emprisonnées, leur enfant enlevé à la naissance… C’est le destin qu’ont connu de jeunes Suissesses entre 1942 et 1981, soumises à «l’internement administratif». [plus]

Texte: Loyse Pahud





 

TSR1 «Mise au Point» du 10 janvier 2010

«Le scandale des enfants volés en Suisse»
[Video]

Interview: Maria Pia Mascaro





 

Dominique Strebel's Blog vom 5. Januar 2010

Administrativ Versorgte: Bern will sich entschuldigen
Hunderte von administrativ Versorgten können auf eine späte Rehabilitierung hoffen: Der Berner Justizdirektor Christoph Neuhaus prüft eine Entschuldigung bei jenen Menschen, die bis 1981 ohne Gerichtsurteil zur Erziehung in Berner Straf- und Erziehungsanstalten gesperrt wurden. [weiter]
Text: Dominique Strebel




2009

   
26.11.2009 Der Bund
Bern prüft Rehabilitierung administrativ Versorgter
Christoph Neuhaus
zum Artikel
   
   
  Während der Übergangsphase bis zur moralischen Wiedergutmachung
können sich Betroffene, die in irgendeiner Weise diskriminiert werden,
an folgende Adresse wenden:
   
27.09.2009 TSR1 Mise au Point «l'internement administratif» vom 27.9.09
Interview de Corinne Portier avec Ursula Biondi
zum Film
   
  Moralische Rehabilitierung: Jugendliche habens begriffen.
Nur Bund und Kantone noch nicht. zum Artikel
   
22.07.2009 TeleZüri «SommerTalk»
Gäste von Hugo Bigi: Rita Schreier und Ursula Biondi
zum Film
   
13.06.2009 Beobachter-Serie von Dominique Strebel über administrativ versorgte Frauen wurde vom Schweizerischen Anwaltsverband mit dem Medienpreis ausgezeichnet.
   
30.04.2009 Interpellation von NR Jacqueline Fehr (SP)
Moralische Wiedergutmachung
zum Artikel
   
15.04.2009 «Reporter» auf SF1
«Ein Leben lang bestraft – das Leiden der
administrativ Versorgten Ursula Biondi»
Eine Reportage von Astrid von Stockar
zum Film
   

 

Beobachter vom Dezember 2009

ADMINISTRATIV VERSORGTE:
BERN WILL SICH ENTSCHULDIGEN
Aktenvernichtung: Darf man Schicksale entsorgen?

Hunderte von Vormundschaftsämtern werden aufgehoben. Damit sind brisante Akten von der Vernichtung bedroht. [weiter]
Text: Dominique Strebel





 

Der Bund vom 26.11.09

Bern prüft Rehabilitierung administrativ Versorgter
«Niemand will sich entschuldigen bei den Frauen, die als unschuldige Jugendliche in der Strafanstalt interniert wurden. Der Bund verweist auf die Kantone, diese halten sich für machtlos», schrieb der «Beobachter» Anfang September. [weiter]
Text: Anita Bachmann





 

TSR1 «Mise au Point» du 27 septembre 2009

l'internement administratif
Invitée Ursula Biondi, ancienne détenue administrative. [Video]

Interview: Corinne Portieri





 

Beobachter vom September 2009

Rehabilitation verweigert
Die Schweiz muss die Grösse haben, sich bei Zwangssterilisierten, Verdingkindern und administrativ Versorgten zu entschuldigen. Dabei geht es nicht um Vorwürfe an Behörden, sondern um Respekt gegenüber Betroffenen. [weiter]
Text: Dominique Strebel






 

TeleZüri «SommerTalk» vom 22. Juli 09

Gäste: Rita Schreier und Ursula Biondi; Vormundschaftsopfer
Rita Schreier und Ursula Biondi sind zwei von vielen administrativ versorgten Frauen in der Schweiz. Sie wurden unschuldig zur Erziehung in die Strafanstalt Hindelbank eingewiesen. Sie lebten inmitten von Mörderinnen und Schwerverbrecherinnen. Auch Jahre später leiden sie immer noch unter ihrem Schicksal und fordern vom Staat eine moralische Wiedergutmachung. Wir treffen die beiden Frauen am Ort des Geschehens. Der «SommerTalk» direkt aus der Frauenstrafanstalt Hindelbank. [Videostream]

Interview: Hugo Bigi





 

Femina du 28 Juin 2009

Fille mère derrière les barreaux
A 17 ans, coupable d’être enceinte d’un homme plus âgé, Ursula Biondi a passé une année en prison. Quarante ans après, elle ose parler de cette étape infamante. [plus]

Texte: Fabienne Rosset





 

Beobachter vom 13.06.2009

Vormundschaftsopfer
«Beobachter-Serie mit Medienpreis ausgezeichnet»
Sie wurden als Jugendliche ohne Urteil in Strafanstalten gesteckt – zur Erziehung. Die Artikelserie des Beobachters überadministrativ versorgte Frauen sorgte für Aufsehen und wurde nun vom Schweizerischen Anwaltsverband mit dem Medienpreisausgezeichnet. [weiter]





 

Der Bund vom 09.06.09

Als «Liederliche» weggesperrt
Bis in die 1980er-Jahre konnten Vormundschaftsbehörden Frauen, Männer und Jugendliche, die aus dem gesellschaftlichen Rahmen fielen, hinter Gitter schicken. Viele dieser einst sogenannt administrativ Versorgten kämpfen heute für ihre Rehabilitation. [weiter]
Text: Susanne Wenger





 

Stefan Schürer

Die Verfassung im Zeichen historischer Gerechtigkeit
Schweizer Vergangenheitsbewältigung zwischen Wiedergutmachung und Politik mit der Geschichte
2009. 472 S. Geb. CHF 78.00
ISBN 978-3-0340-0951-5
[weitere Informationen und Online-Shop]





 

Basler Zeitung vom 02.05.09

Warum fordern Sie eine Entschuldigung, Frau Schreier?
Sie ist eine der «administrativ-versorgten Frauen». Jahrzehntelang hat Rita Schreier (64) geschwiegen, aus Scham.
Jetzt redet sie. Weil sie wissen will, warum sie als junges Mädchen ins Frauengefängnis kam. [weiter]
Text: Seraina Gross





 

Curaviva, Mai 2009

Administrative Versorgungen – düsteres Kapitel der Schweizer Vormundschaftsgeschichte
«Diese Ungerechtigkeit! Wie die mit mir umgegangen sind!»
Als 19-Jährige wurde Christina G. 1976 wegen ihres Lebenswandels von der Vormundschaftsbehörde ins Gefängnis eingewiesen. Sie gehört zu den so genannt administrativ Versorgten, die noch Jahre später unter ihrem Schicksal leiden und nun vom Staat eine Wiedergutmachung fordern. [weiter]
Text: Susanne Wenger





 

Beobachter vom 29.04.2009

Behördenwillkür
«In Gefahr, geistig und sittlich zu verwahrlosen»
Ein bewegtes Leben: Erziehungsanstalt, Seefahrerträume, Fremdenlegion und Fernfahrerjob. Chris Pöschmann, heute selbständiger Mechaniker, hasst Behördenwillkür – mit gutem Grund. [weiter]
Text: Dominique Strebel





SF DRS «Reporter» vom 15.4.2009
  SF DRS, «Reporter» vom 15.4.2009

Ein Leben lang bestraft – Das Leiden der administrativ versorgten Ursula Biondi. Ursula Biondi landete 1966 mit 17 Jahren als Schwangere in der Strafanstalt Hindelbank – ohne eine Straftat begangen zu haben. Die Vormundschaftsbehörde hatte zu dieser «erzieherischen Massnahme» gegriffen, weil Ursula sich in einen geschiedenen, 7 Jahre älteren Mann verliebt hatte und minderjährig schwanger wurde. [Videostream]
Reportage: Astrid von Stockar





 

Basler Zeitung vom 15.4.09

Sie bleibt ein Leben lang bestraft
Weil sie als 17-Jährige schwanger wurde, kam Ursula Biondi 1966 ins Gefängnis. Ein Film zeigt ihr Schicksal. Und SP-Nationalrätin Jacqueline Fehr kämpft für die Rehabilitation von «administrativ Versorgten» wie Biondi. [weiter]
Text: Fabian Sommer




2008


 

Beobachter vom 12.12.2008

Auf dem Weg zur Wiedergutmachung.
Die EKF Eidgenössische Kommission für
Frauenfragen bot ihre Unterstützung an, da es ihr «ein Anliegen ist, dass die betroffenen Frauen zumindest eine Entschuldigung oder eine moralische Wiedergutmachung erhalten».
Und die SODK Konferenz der kantonalen Sozialdirektorinnen und Sozialdirektoren prüft, ob und wie Betroffene eine solche Wiedergutmachung erhalten könnten. [weiter]
Text: Dominique Strebel





 

Der Landbote vom 8.12.2008

Erst jetzt flieht sie nicht mehr
Rita Schreier – Als 16-Jährige war sie in der Frauenstrafanstalt Hindelbank, ohne eine Straftat begangen zu haben. Erst jetzt kann Rita Schreier über ihre Erlebnisse sprechen. [weiter]
Text: Katharina Baumann





  SF DRS, Aeschbacher vom 23.10.2008

Ursula Müller-Biondi landete mit 17 als Schwangere im Gefängnis – ohne eine Straftat begangen zu haben. Vor 40 Jahren entsprach diese Massnahme kantonalen Verordnungen. Diese Ungerechtigkeit quält die Zürcherin heute noch, obschon sie den Weg zurück in den hellen Alltag gefunden hat. [Videostream]
Interview: Kurt Aeschbacher





 

Tagblatt der Stadt Zürich vom 17.09.2008

«Als Schwangere im Knast gelandet»
Ursula Biondi war 17 und schwanger. Deshalb wurde sie ins Erziehungsheim im Gefängnis Hindelbank gesteckt. Diese Ungerechtigkeit quält sie noch heute. [weiter]
Text: Ginger Hebel





 

Beobachter vom 03.08.2008

«Administrativ-Versorgte 1942–1981. Was die mit uns gemacht haben!»
Drei Frauen suchen Wiedergutmachung. Als junge Mädchen wurden sie ohne Gerichtsurteil zur Erziehung in die Strafanstalt Hindelbank eingewiesen. Jahrzehnte später kehren sie dorthin zurück. Mit einem Ziel: «Es soll wenigstens mal jemand sagen, dass das falsch war.» [weiter]
Text: Dominique Strebel




   
19.03.2008 Behördenwillkür Zur Erziehung ins Gefängnis zum Artikel
Entstehung des Projekts Administrativ-Versorgte 1942-1981 - Es begann mit der langjährigen Vorarbeit (seit 2000) von Ursula Biondi und schliesslich mit der Veröffentlichung ihres Jugendschicksals mit dem Titel "Zur Erziehung ins Gefängnis" von Dominique Strebel im Beobachter im März 2008, in dem sie sich der grossen Öffentlichkeit „geoutet“ hatte - Der Beobachter lancierte gleichzeitig einen Aufruf: Administrativ versorgt? Melden Sie sich!
   
17.05.2005 Eine Spur Kultur
Vorlesung und Gespräch mit der Autorin von "Geboren in Zürich" Ursula Müller-Biondi
Quellenstube, Limmatstr.189 SPITEX
   
06.05.2004 TV-STAR strahlte das Interview Ursula Müller-Biondi mit Helmut Maria Glogger über 20-mal aus
   
Frühling 2004  Vorlesung von Ursula Müller-Biondi an der Londoner Buchmesse (ein Teil des Textes wurde auf Englisch übersetzt)
   
30.11.2003 Vorlesung und Gespräch mit Ursula Müller-Biondi im Frauengefängnis Hindelbank
   
Herbst 2003 Vorlesung von Ursula Müller-Biondi an der Frankfurter Buchmesse
   
19.10.2003 Vorlesung und Gespräch mit Ursula Müller-Biondi in der Stadtbibliothek Dübendorf
   
09.10.2003 9. Oktober 2003 - Erster Zeitungsartikel "Nach Hindelbank ohne Straftat" zum Artikel
Das Handicap einmal im Leben in Hindelbank eingesessen zu haben, verfolgte Ursula Biondi fortan. Der Umstand, dass sie in Wirklichkeit nie eine Strafgefangene gewesen ist, wurde nebensächlich. (LIZ)© text and pictures and webdesign by k-text.com - klaus frei, zurich, switzerland



 

Buchvernissage am 25. November 2002

«Geboren in Zürich» von Ursula Müller-Biondi

Vortrag Dr. med. Ursula Davatz
anlässlich der Buchvernissage

Eröffnungsrede Dr. Alfred Müller-Biondi
anlässlich der Buchvernissage

Wir freuen uns auf Euch

Ursula, Chris, Rita, Philippe, Christina, Maria Magdalena, Yvonne, Esthi, Margrith, Käthi, Jacqueline, Andy, Sylvi, Erika, Vreni, Rösli, Oliver, Vreni, Trudy, Gina, Fritz, Christan, Bea, Hansli, Jenny, Angela, Jean-Pierre, Leonard, Madlen, Peter, Denise, Lisa, Marie-Louise, Beatrice, Helen, Barbara, Jürg, Michèle, Ruth, Susi, Hannes, Walter, Priska, Leonardo, Paul, Lina, Michael, Elsbeth, Anita, Mara, Hans-Jürg, Liliane, Bettli, Hedi, Lilli, Werner, Pieta, Verona, Pierre, Regula, Marianne, Claude, Silvia, Fredy, Brigitte, Beatrice, Daniel, Erna, Trudi, Thomas, Magalie, Florence, Hans-Peter, Françoise, Renée, Elke, Beat, Jean-Claude, Lydia, Giovanni, Andrea, Graziella, Anita, Catherine, Rudolf, Jeannette, René, Angie, Laura, Vreni, Graziella, Hans-Peter ...



Folgende Regelung zum Schutz der Daten und der Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, deren Angehörigen oder anderer Beteiligter:

Zum Schutze der Betroffenen muss sowohl seit dem Beginn des Projektes im März 2008 bis heute als auch in Zukunft eine absolute Verschwiegenheit eingehalten bleiben. –
Ohne das Einverständnis der Betroffenen dürfen keine Informationen und Namen, etc. aus Akteneinsichten, aus E-Mails, Briefwechseln, Gesprächen, Telefongesprächen, Aufnahmegeräten, SMS, Telefaxen, WhatsApp, etc. zwischen den Betroffenen selber und Dritten, die das Projekt in seiner Gesamtheit betreffen, an Drittpersonen und Medien etc. weitergegeben werden. Einer der wichtigen Gründe ist u. a., dass in diesen Akten/Dokumenten, E-Mails, etc., nicht nur die Namen der Betroffenen, sondern auch deren Angehörigen oder andern vorkommen, die ebenfalls Anrecht auf Verschwiegenheit haben. Die Betroffenen müssen die Gewähr haben, dass sie, deren Angehörige oder andere Beteiligte auch diesbezüglich geschützt bleiben. Auch würde es sich für weitere Opfer, die sich bis jetzt noch nicht manifestiert haben, sehr unvorteilhaft ausnehmen, wenn diese heikle Thematik durch Indiskretionen diskreditiert würde! Also dürfen die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, deren Angehörigen oder anderer Beteiligter auf keinen Fall verletzt werden. –

Hier sind einige Straftatbestände aufgeführt, die zur Anwendung kommen können, wenn die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen, ihrer Angehörigen oder anderer Beteiligter verletzt werden.

Art. 174 1. Ehrverletzungen. / Verleumdung

Art. 179 2. Strafbare Handlungen gegen den Geheim- oder Privatbereich. / Missbrauch einer Fernmeldeanlage

Es haben mehrere tausend Betroffene gelitten, sie verdienen unseren Respekt!

 

"Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen". - Albert Einstein

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